Server Manager in Windows Server 2012: die wichtigsten Neuerungen
Der mit Windows Server 2008 eingeführte Server Manager wird in Windows Server 2012 zur zentralen Schaltstelle für den Administrator, über die sich die viele gängige Aufgaben erledigen lassen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen die Möglichkeit, mehrere Server gleichzeitig remote verwalten zu können und ein Dashboard, das auftretende Probleme signalisiert. Hinter der frisch gestalteten Oberfläche verbergen sich zahlreiche Powershell-Scripts, die für die Ausführung der gewählten Aktionen verantwortlich sind.
Remote-Zugriff für WMI konfigurieren und testen
Die Windows Verwaltungsinstrumentation (WMI) hat sich als mächtige Schnittstelle für zahlreiche Monitoring- und Management-Tools etabliert, über die sie fast beliebige Systeminformationen auslesen oder Aktionen starten können. Allerdings kann WMI aufgrund der zahlreichen involvierten Komponenten immer wieder Probleme bereiten, deren Ursachen sich relativ schwer diagnostizieren lassen. Mehrere einschlägige Tools helfen dabei.
Virtuelle Maschinen unter VMware ESXi automatisch starten und beenden
In einer weitgehend virtualisierten IT-Infrastruktur, auf der wesentliche Services wie DNS, DHCP oder Firewalls über VMs bereitgestellt werden, ist es wichtig, dass beim Neustart von Systemen solche Dienste zuerst wieder verfügbar sind. Gleiches gilt für mehrschichtige Anwendungen, bei denen beispielsweise die Datenbank vor dem Web-Server vorhanden sein sollte.
Ipswitch erweitert Web-Performance-Testing mit Alertfox
Durch die Übernahme der iOpus Software GmbH verstärkt sich Ipswitch im Web-Performance-Monitoring und -Testing. Mit den Tools von iOpus lässt sich die Leistung von Web-Anwendungen überwachen. Sie werden Ipswitchs Produktlinie ergänzen, unter anderem Whatsup Gold, ein Paket mit Werkzeugen für das System-Management.
VMware View 5.1: Storage Accelerator, USB-Umleitung, Profil-Migration
Zu den wichtigsten Neuerungen von VMware View 5.1 gehören das Caching von Desktop-Images durch den ESXi-Host, USB-Geräte vom Endgerät ohne lokale Treiberinstallation auf den entfernten Desktop umzuleiten, sowie die Möglichkeit, die Profile von physikalischen auf virtuelle Desktops zu übernehmen. Ergänzend dazu kündigte VMware eine auf View zugeschnittene Version von vCenter Operations an, um VDI-Installationen zu überwachen und Performance-Probleme entdecken zu können.
Kein Startmenü: Admin-Tools unter Windows Server 2012 aufrufen
Windows 8 ist ein Zwitterwesen mit 2 verschiedenen grafischen Oberflächen und jeweils eigenen Programmiermodellen. Auf diese Weise
soll es sich nicht nur für den herkömmlichen Desktop, sondern auch für Geräte mit Touch-Bedienung eignen. Auch wenn Windows Server nicht allzu häufig auf Tablets laufen dürfte, übernimmt Microsoft auch dort diese Zweiteilung. Der Administrator ist daher am Anfang damit beschäftigt, nach den ihm vertrauten Verwaltungs-Tools zu suchen.
Unified Threat Management: Gartner sieht Fortinet, SonicWALL und Check Point vorne
Im kürzlich veröffentlichten Quadranten zu Systemen für das Unified Threat Management berücksichtigt Gartner insgesamt 14 Anbieter. Von ihnen schaffen es 5 in die Position der Leaders, gleich viele gelten für die Analysten dagegen nur als Nischenanbieter. Unter den am besten bewerteten Herstellern finden sich vor allem die Spezialisten für dieses Marktsegment, darunter Fortinet, SonicWALL oder WatchGuard. Die großen Lieferanten
von Netzwerkausrüstung wie Cisco und Juniper bringen es nur auf die Bewertung Herausforderer.
NetMan Desktop Manager 5: RDP-Beschleunigung, Support für App-V, HA/DR
Die Göttinger H+H Software GmbH kündigt mit der Version 5 ein Major Release ihres NetMan Desktop Manager (NDM) an. Das Produkt ergänzt die Terminaldienste von Windows Server um zahlreiche Funktionen und präsentiert sich nun als ernsthafte Alternative zu Citrix XenApp. In der langen Liste der Neuerungen finden sich unter anderem die Optimierung von RDP für WANs, ein erweitertes Regelwerk für die Bereitstellung von Anwendungen, ein Lizenz-Management, das auch lokale Anwendungen berücksichtigt oder zusätzliche Funktionen für Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery.
Windows 8 RT mit eingeschränkten Business-Funktionen
Wie berichtet, wird Microsoft Windows 8 in vier Versionen auf den Markt kommen. Eine davon namens RT ist für
Tablet-Rechner mit ARM-Prozessoren vorgesehen. Mittlerweile ist im Web eine Debatte darüber losgebrochen, ob Windows-RT-Systeme für den Einsatz in Unternehmensnetzen tauglich sind. Dies betrifft vor allem Management- und Security-Funktionen von RT.
Lizenzierung von Windows 8 für VDI: Software Assurance und Companion Device License
Was als Wartungsvertrag mit Update-Recht auf die neueste Windows-Version begonnen hatte, entwickelt sich immer mehr zu einem komplexen System aus Zusatzrechten und Bedingungen für andere Leistungen und Produkte. Der wesentliche Grund dafür sind Desktop-Virtualisierung und mobile Geräte, die Microsoft mit der Software
Assurance abdecken möchte. Sie wird unter Windows 8 ausgeweitet und erhält zudem eine ergänzende Companion Device License (CDL) für bestimmte BYOD-Fälle.
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- …
- nächste Seite ›
- letzte Seite »
