Kompatibilität einer Anwendung für Standard-Benutzer testen

Die VMware-Netzwerkkonfiguration benötigt AdministratorrechteDas frei erhältliche Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) beinhaltet mit dem Standard User Analyzer (SUA) ein Werkzeug, mit dem sich auf einfache Weise testen lässt, inwiefern eine Anwendung mit normalen Benutzerrechten lauffähig ist. Darüber hinaus sagt das Werkzeug auch, warum genau dies gegebenenfalls bei einer inkompatiblen Anwendung nicht der Fall ist.

Standard User Analyzer installieren und starten

Nach der Installation des Microsoft Application Compatibility Toolkits (ACT) ist SUA bereits eingerichtet. Eine Komponente fehlt noch – der Application Verifier. Er wird bei der ersten Verwendung von SUA automatisch zum Download angeboten – man kann ihn natürlich auch bereits vorher einrichten.

Wichtiges Detail: Die Option „Elevate“ muss abgeschaltet seinAus SUA heraus wählt man die ausführbare Datei an, deaktiviert die Option „Elevate“ und startet die zu testende Anwendung per Klick auf die Schaltfläche „Launch“. Das Tool bietet keinen automatischen Walkthrough oder ähnliches; man muss alle typischen Arbeiten, die man mit der Anwendung erledigt, selbst durchführen. Als Administrator oder Consultant ist es also sinnvoll, das Tool nicht nur selbst zu testen, sondern die eigentlichen Anwender innerhalb der Organisation einzubeziehen.

SUA-Daten auswerten

Auch Kommandozeilentools können getestet werdenNach Beendigung der zu testenden Anwendung zeigt SUA, wie oft in welcher Kategorie sie Zugriff auf privilegierte Objekte benötigte, unterteilt nach Dateisystem, Registry, INI-Dateien, Token, Privilegien, Namespace, Prozessen und eventuellen weiteren Objekten. Die Registerkarten am oberen Rand zeigen zu diesem Zweck Zahlen, damit man weiß, ob es in der jeweiligen Kategorie überhaupt Ereignisse gab. Diese sind aufgelistet, wenn man die jeweiligen Registerkarten aufblättert. Man kann diese Informationen nun verwenden, etwa um bei vertikalen Anwendungen nachbessern zu lassen oder versuchen, geeignete Workarounds zu finden, etwa um mit Hilfe des ACT Kompatibilitätsoptionen und Fixes für Anwendungen zu entwickeln.

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