Autovirt: Neuer Ansatz bei der Datei-Virtualisierung


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Autovirt ThumbnailVirtualisierung macht vor Dateien nicht halt: Von Dateivirtualisierung spricht man, wenn der Zugriff auf Dateien von ihrem Speicherort abstrahiert wird, wie dies etwa bei Microsoft DFS geschieht. Idealerweise kann man so etwa Datenbestände zwischen Servern migrieren, ohne dass dies Anpassungen seitens der zugreifenden Clients benötigt, oder von diesen überhaupt bemerkt wird.

Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Netzwerk-Dateisystem-Infrastruktur bereits in einem orts- und geräteunabhängigen globalen Namespace vorliegt, im Klartext: in der irgendwann in der Vergangenheit auf DFS oder ein entsprechendes Dateisystem umgerüstet wurde. Organisch gewachsene Netzwerke mit zum Teil tausenden von an Server-Namen gebundenen Freigaben nachträglich umzustellen, ist ohne massive Änderung der Arbeitsabläufe kaum noch möglich.

"DNS für Dateizugriffe"

Einen anderen Ansatz verfolgt Autovirt 3.0, das Hauptprodukt der gleichnamigen Firma. Brian Madden stellt es auf seinem Blog vor und bittet um Kommentare, ob es schon Erfahrungen damit gibt. Konkret liegen seitens der Kommentatoren noch keine vor – die die Firma ist in Amerika ein Newcomer und noch nicht allzu bekannt, und es ist kaum zu erwarten, dass es diesseits des Atlantiks anders sein wird.

Interessant ist der Ansatz, den Autovirt bei der Dateivirtualisierung verfolgt: Auch hier führt man einen globalen Namespace ein. Eine Zwischenschicht mit Client-Umleitungen soll aber dafür sorgen, dass alle vorherigen UNC-Namen erhalten bleiben. Aus Sicht des Clients kann man also weiterhin über den gewohnten Namen auf die Datei zugreifen, nur dass dieser Zugriff abgefangen, virtualisiert und von Autovirt in den wirklichen Pfad übersetzt wird.

Das Ganze soll, anschaulich dargestellt, analog zu DNS funktionieren. Client-Agents sind hierfür nicht vonnöten, und Autovirt sagt zu, dass diese Umleitung nicht etwa nur als Methode konzipiert ist, eine sanfte Übergangszeit zu gewährleisten, sondern für immer funktionieren soll.

15-Tage-Testversion verfügbar

Autovirt ist kompatibel mit Microsoft DFS und Mainframe-NAS wie etwa von NetApp oder EMC. Das Tool selbst wird über eine GUI administriert. Gegen Registrierung erhält man eine 15-Tage-Testversion.

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