Das Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP) ist eine Tools-Sammlung, die das Client-Management vereinfachen soll und nur für Firmen zugänglich ist, die eine Software Assurance (SA) für den Client abgeschlossen haben. Wer sich ohnehin für einen solchen Wartungsvertrag entschieden hat, für den bietet das Paket relativ viel Nutzen für das Geld. Aber wenn sich die MDOP-Funktionen mit jenen von bereits vorhandenen Tools überschneiden, dann ist es möglicherweise besser, sich nach einzelnen Alternativen umzuschauen. Das gilt natürlich sowieso für jene Firmen, die eine SA vermeiden möchten.
App-V
Übersicht: die MDOP-Tools und Alternativen für Firmen ohne Software Assurance
Testpaket aus Windows 7/ Office 2010 /App-V, kein Xen in RHEL 6, Offline Virtual Machine Servicing Tool 3.0
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- Microsoft stellt ein umfangreiches Paket bereit, bestehend aus der neuesten Desktop-Software plus Windows Server und Datenbank, mit dem sich eine Testumgebung für die Migration auf Windows 7 und Office 2010 aufbauen lässt. Der 10GB große Download enthält neben Windows 7 Enterprise, Office 2010 Professional Plus und Server 2008 EE die kostenlosen Deployment Tools wie ACT, MAP, MDT, den Office Migration and Planning Manager (OMPM) sowie zwei Ausgaben des SQL Server. Mit an Bord ist auch App-V, das anstelle einer herkömmlichen Installation die Programme aus dem Office-Paket zum Benutzer bringen soll.
Kosten und Nutzen des Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP)
Das Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP) ist ein widersprüchliches Produkt: einerseits verkauft es sich seit der Version 1.0 angeblich wie warme Semmeln, andererseits ist es aber dem relativ kleinen Kundenkreis mit Software Assurance vorbehalten; einerseits enthält es wesentliche Komponenten für ein neues effizienteres Desktop-Modell, andererseits gibt Microsoft teure Studien in Auftrag, um seinen Nutzen zu belegen. Was spricht für und was gegen die Anschaffung von MDOP?
Anwendungsvirtualisierung oder herkömmliche Installation: Vorteile und Nachteile im Vergleich
Die Anwendungsvirtualisierung gilt immer mehr als Alternative zur herkömmlichen Installation bzw. zur etablierten Softwareverteilung. Vor allem Microsoft positioniert App-V als festen Teil seines Konzepts "Optimized Desktop" und erweitert die aktuelle Version 4.6 um wesentliche neue Funktionen. Der früher oder später unvermeidliche Umstieg auf Windows 7 ist daher Anlass, um darüber nachzudenken, wie man künftig die Anwendungen zum Benutzer bringt.
App-V 4.6: Neue Funktionen, Lizenzbedingungen und Tools
Das Update von Microsoft Application Virtualization (App-V) auf die Version 4.6 ist eine der wesentlichen Neuerungen des Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP) 2010. Die 2006 von Softgrid gekaufte Software entwickelt sich immer mehr zu einem zentralen Baustein für die Bereitstellung von Anwendungen unter Windows. App-V 4.6 ist nicht nur die Version für Windows 7 und Server 2008 R2, sondern bringt zusätzlich einige neue Funktionen.
Dashboard für App-V, kostenloses Tool für vSphere, Feature Pack 1 für XenDesktop, Benchmark für VHD
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- Microsoft veröffentlichte die Betaversion eines Reporting-Tools für App-V. Dieses Dashboard hilft dabei, den Überblick über alle virtualisierten Anwendungen zu behalten. Es informiert fast in Echtzeit über die Nutzung von Programmen und ihren Status. Eine Reihe von eingebauten Reports sollen den Einstieg vereinfachen. Sie zeigen unter anderem die 5 meist genutzten Applikationen, bisher gar nicht verwendete Programmme, Nutzungsstatistiken für einzelne Nutzer und die Systemauslastung.
App-V 4.6, VMware kauft RTO Virtual Profiles, Lab für XenDesktop auf Hyper-V, Integration Components for Red Hat
- Microsoft stellte die erste Version von App-V fertig, die nach dem Kauf von Softricity vollständig unter seiner Regie entwickelt wurde. Die Version 4.6 bringt eine Reihe von Neuerungen, darunter die Unterstützung für 64-Bit-Windows und 64-Bit-Applikationen, enge Integration mit Office 2010 und Kompatibilität mit Applocker, BranchCache sowie Bitlocker ToGo.
Kostenlose E-Books zu Microsofts R2-Virtualisierungs-Produkten und Windows 7
Mitch Tulloch, Autor zahlreicher Bücher zu Microsoft-Produkten, bietet auf seiner Website mehrere E-Books zum kostenlosen Download an. Frisch erschienen ist das Update für Understanding Microsoft Virtualization Solutions: From the Desktop to the Datacenter. Es behandelt unter anderem nun die R2-Versionen von Hyper-V und der Virtualisierungs-Software in MDOP 2009 R2 (App-V und Med-V). Es kann hier heruntergeladen werden.
Übersicht: Hyper-V, App-V, Virtual PC, MED-V, Virtual Server, Microsoft VDI
In den letzten Jahren hat Microsoft sein Portfolio an Virtualisierungslösungen zügig erweitert, sowohl durch Eigenentwicklungen als auch durch mehrere Zukäufe. Sowohl die Zahl der Produkte als auch die unterschiedlichen Vertriebswege und Lizenzmodell erschweren den Überblick. Folgende Aufstellung soll bei der Orientierung helfen.
Studie: 56% nutzen Applikations-Virtualisierung, nur 4% App-V
Nach einer Umfrage der Brain Force GmbH unter 2000 deutschen und österreichischen Unternehmen ist Applikations-Virtualisierung keine Zukunftsmusik mehr, sondern wird schon von 56 Prozent der Befragten genutzt. 61% sehen darin eine Alternative zur herkömmlichen Softwaredistribution und damit passt sie zum ebenfalls festgestellte Streben der Firmen nach einem zentralisierten und standardisierten Client-Management.


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