Cloud-gestützte Datenanalyse: Google startet BigQuery-Service
Rund ein Jahr lang dauerte die Beta-Testphase von Googles BigQuery-Webservice. Jetzt hat das Unternehmen den Dienst freigegeben. Mit BigQuery lassen sich große Datenmengen analysieren.
Office-Dokumente über Google Cloud Connect synchronisieren
Mit Google
Cloud Connect hat Google einen Dienst gestartet, der dem eigenen Dienst Text
und Tabellen (Google Docs)
auf den ersten Blick ähnelt, aber anders funktioniert: Es handelt sich um ein Plug-In,
das die Microsoft-Office-Dokumente automatisch mit dem Google-Docs-Server
synchronisiert. Außer der Benutzung des gleichen Speicherplatzes hat der Dienst
nicht allzu viel mit Google Docs zu tun, obwohl es Konvertierungsmöglichkeiten
gibt – sondern darf vielmehr als Angriff auf die Cloud-Angebote von Microsoft wie
Office Web Apps oder Live
Mesh verstanden werden.
Google-Accounts mittels Zweifaktor-Authentifizierung schützen
Zunächst stellte Google
die Zweifaktor-Authentifizierung nur Kunden seines kostenpflichtigen Angebots "Text & Tabellen" zur Verfügung. Nun können jedoch alle Nutzer von Google Mail und anderen Services des Unternehmens diese Sicherheitsfunktion verwenden.
Trends 2010: Der Web-Browser als der neue Desktop
Von Marc Andreessen stammt der Spruch, dass der Netscape-Browser die Rolle von Windows auf ein "poorly debugged set of device drivers"
reduzieren werde. Zumindest der Teil der Prophezeiung, der die Rolle von Netscape betrifft, stellte sich relativ bald als falsch heraus. Aber die Zeit arbeitet gegen herkömmliche Desktop-Betriebssysteme, so dass Microsoft den kommenden Tatsachen ins Auge sehen muss.
Cloud Connect verknüpft Microsoft Office mit Google Docs
Mit Cloud Connect testet Google gegenwärtig ein Plug-in, mit dem sich Microsoft-Office-Dokumente
in Text &
Tabellen übernehmen lassen. Das Plug-in,
das derzeit im Beta-Test ist, stellt Nutzern von Microsoft
Office (2003, 2007 und 2010) zudem, von Google Docs her bekannte
Funktionen zur Verfügung stehen, etwa das gleichzeitige
Bearbeiten eines Dokuments durch mehrere User - Stichwort
"Collaboration". Editieren lassen sich Word-, Excel- und
Powerpoint-Dokumente.
OpenOffice wird LibreOffice: Googles Rache an Oracle für Android-Klage
Das Open-Source-Portfolio von Sun bereitet Oracle einige Probleme. So drohte MySQL zum Stolperstein für die Übernahme zu werden und die Aufgabe von OpenSolaris sorgte für Unmut in der Open-Source-Szene. Die Klage gegen Google wegen der Verwendung von Java in Android blähte Google lautstark zum Angriff von Oracle gegen freie Software insgesamt auf. Die aktuellsten Turbulenzen betreffen OpenOffice, das Google zusammen mit anderen Unternehmen der Kontrolle von Oracle entziehen möchte.
Internet Explorer 9 (IE9): Microsoft akzeptiert die Macht des Web
Die Aufregung um den IE9 vermittelt den Eindruck, als würde er sich nach einem harten Konkurrenzkampf technologisch an die Spitze der Browser-Entwicklung setzen. Tatsache ist aber, dass Microsoft an diesem Rennen bisher bestenfalls mit angezogener Handbremse teilgenommen hat, weil es den Browser als Client für Anwendungen eigentlich gar nicht haben wollte. Mit dem IE9 stellt Microsoft jedoch erstmals Web-Applikationen mit Windows-Programmen gleich und vollzieht damit eine grundsätzliche Wende.
Internet Explorer 9 (IE9): Alle wichtigen Neuerungen im Überblick
Der andauernde Rückgang von Marktanteilen für den Internet Explorer und die neue Konkurrenz durch Google brachten Microsoft auf Trab. Nach Jahren nur moderater Innovationen möchte Microsoft nun mit dem Internet Explorer 9 seine Position wieder festigen. Die wesentlichen Neuerungen betreffen die Integration in Windows 7, die Unterstützung zusätzlicher Web-Standards und die schnellere Darstellung von Web-Seiten.
Oracle gegen Google - Hintergründe und Auswirkungen auf andere Hersteller
Am 13. August reichte Oracle gegen Google Klage ein wegen angeblicher Verletzungen von Patenten und Urheberrechten. Gegenstand des Streits ist Googles Java-Implementierung für Android ("Dalvik"). Der Rechtsstreit droht nicht nur Java als Plattform zu beschädigen, sondern kann weite Kreise über Google und Android hinaus ziehen. Der Ausgang dieser Causa ist auch für Apple, Microsoft und VMware wichtig. Hier einige wesentliche Punkte, die den Hintergrund dieser Auseinandersetzung verständlich machen sollen.
Public DNS-Server für Unternehmen
Alternative DNS-Anbieter buhlen um die Gunst der Kunden: Schneller als die Standard-DNS-Server der Internet-Provider seien sie und sicherer durch Abwehr schädlicher Inhalte. Außerdem bieten sie zum Teil Zusatzleistungen wie benutzerdefinierte Filter, die sich per Web-Formular einstellen lassen und so zumindest kleinen Unternehmen helfen, eine eigene Filter-Infrastruktur und die damit verbundene aufwändige Verwaltung einzusparen. Andere wiederum bieten eine Erweiterung des Namensraums über die vom ICANN vergebenen TLDs hinweg an, wie etwa .oss- oder .geek-Domains.
