Internet Explorer
Java über GPOs auf bestimmte Websites beschränken
Angesichts der immer neuen Sicherheitsprobleme von Java liegt es nahe, die Software am besten von allen Clients zu entfernen. Allerdings lässt sich das oft nicht realisieren, weil einzelne wichtige Anwendungen in dieser Sprache entwickelt wurden und das Java-Plugin für den Browser notwendig ist, um sie auszuführen. Wenn es sich dabei um eine interne Applikation handelt, dann kann man über Gruppenrichtlinien die Ausführung von Java auf das LAN beschränken.
Update auf Internet Explorer 10 verhindern mit Blocker-Toolkit
Der in Windows 8 standardmäßig integrierte Internet Explorer 10 soll in Kürze auch für Windows 7 SP1 und Server 2008 R2 SP1 verfügbar sein. Microsoft will die neueste Version seines Browsers dann über Windows Update ausliefern. Um eine unerwünschte Aktualisierung des IE zu verhindern, bietet der Hersteller ein Blocker-Toolkit an.
Internet Explorer 10 in Windows 8: 32 oder 64 Bit, App oder Desktop?
Der Internet Explorer 10 (IE10) spiegelt unter Windows 8 die
zwei Gesichter des Betriebssystems wider wie kaum eine andere Anwendung. Er existiert als App für die neue Oberfläche und als herkömmliche Desktop-Anwendung - diese noch dazu in 32- und 64 Bit. Wann startet also welche Version und wo liegen die Unterschiede zwischen ihnen? Und wie kann man über GPOs ein einheitliches Verhalten des Browsers erzwingen?
Internet Explorer Administration Kit (IEAK) für IE 10 verfügbar
Microsoft veröffentlichte das IEAK 10, mit dem sich die neueste Version des Browsers über das Netz installieren und zentral konfigurieren lässt. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Unterstützung für die IE-Version, die unter der neuen Windows-8-Oberfläche (ehemals "Metro") läuft, die Reduktion des Tools auf 2 Editionen sowie der Wegfall einiger Utilities.
Verstärkte Sicherheitskonfiguration für IE in Windows Server ausschalten
Auf einem frisch installierten Windows Server ist standardmäßig
die so genannte verstärkte Sicherheitskonfiguration für den Internet Explorer aktiviert. Sie drosselt die Funktionen des Browsers derart, dass er sich faktisch nicht mehr für die Darstellung von Websites aus der Sicherheitszone Internet eignet. Wenn man auf einem Server tatsächlich einen Browser benötigt, dann kann die verstärkte Sicherheitskonfiguration abschalten.
Automatische Updates für IE9 kommen nicht über WSUS
Microsoft stellt 2012 auf automatische Updates für den Internet Explorer um, so dass der Browser nach dem Vorbild von Google Chrome ohne Intervention des Benutzers im Hintergrund aktualisiert wird. Ein wesentliches Ziel dieser Maßnahme ist es, den Marktanteil des IE6 und IE7 zu reduzieren. Da Unternehmen häufig wegen der Kompatibilität mit alten Anwendungen auf eine frühere Version des Internet Explorer angewiesen sind, wird das ungefragte Update nicht über WSUS erfolgen.
Google Chrome Frame: IE6 für Altanwendungen weiternutzen
Wenn Unternehmen auf Windows 7 umsteigen, dann geht damit zwangsläufig auch ein Browser-Update auf den IE8 einher. Die Folge sind mögliche Kompatibilitätsprobleme, die man mit verschiedenen Ansätzen umgehen kann. Bleiben Firmen jedoch noch bei XP, dann haben sie das gegenteilige Problem: Die für den IE6 geschriebenen Anwendungen laufen zwar noch, aber neue Apps bereiten zunehmend Schwierigkeiten. Google Chrome Frame ist für diese Konstellation vorgesehen, indem es den IE um eine aktuelle Rendering Engine ergänzt.
Flash-Cookies löschen im Internet Explorer und in Google Chrome
Die so genannten Local Shared Objects (LSO) des Adobe Flash Player erfüllen eine ähnliche Aufgabe wie Browser-Cookies, nämlich Daten auf dem lokalen Rechner persistent zu speichern, etwa für Statusinformationen von Anwendungen. Bisher konnte man sie nur über die Website von Adobe oder mit Hilfe von Browser-Plugins löschen. Google Chrome und der Internet Explorer können LSOs nun selbst entfernen.
Internet Explorer Administration Kit (IEAK) für IE 9 verfügbar
Microsoft veröffentlichte das Internet Explorer Administration Kit für die neueste Version seines Browsers. Es erlaubt die Erstellung, Verwaltung und Verteilung von individuell angepassten Installationspaketen des Internet Explorer 9. Es eignet sich sowohl zur Installation eines speziell konfigurierten Browsers als auch zur nachträglichen Veränderung der Benutzereinstellungen.
InPrivate- und Inkognito-Modus für URLs automatisch aktivieren
Praktisch alle modernen Browser verfügen über einen Betriebsmodus, der keine Informationen über besuchte Seiten speichert. Beim Internet Explorer heißt er InPrivate, bei Google Chrome Inkognito oder bei Firefox Privater Modus. Weniger bekannt ist, dass IE und Chrome dabei standardmäßig alle Add-ons deaktivieren. Daher eignen sich InPrivate und Inkognito für sensible Anwendungen, die vor dem Ausspähen durch nicht vertrauenswürdige Erweiterungen geschützt werden sollen. Damit diese Modi für bestimmte URLs automatisch aktiviert werden, muss man dem Browser erst auf die Sprünge helfen.
