Geht es um die Remoteverwaltung in heterogenen Netzwerken, haben Windows und Unix/Linux nicht viel gemein: Unter Unix/Linux ist der Remote-Zugriff per SSH der de-facto-Standard, der auch Dateitransfer sowie per Port-Forwarding auch Remote-X-Sitzungen bereitstellt.
Linux
SSH unter Windows: kostenlose Clients und Server
Windows remote mit Samba von Linux aus verwalten
Zu den mächtigsten Netzwerk-Tools für die Kommandozeile zählt unter Windows net.exe mit seinen zahlreichen integrierten Befehlen. Unter Linux implementiert Samba die meisten seiner Funktionen. Damit kann man nicht nur Laufwerke übers Netz freigeben und verbinden, sondern etwa auch Windows-Dienste starten und beenden oder den PC herunterfahren.
RHEV 2.2: Der späte Start von Red Hat bei Desktop-Virtualisierung
Für Hersteller von Infrastruktur-Software stehen die Zeichen auf Virtualisierung und Cloud. Die Anbieter der beiden wichtigsten Betriebssysteme, Windows und Linux, haben die Bedeutung dieser Trends erst relativ spät erkannt und bemühen sich, den Rückstand gegenüber Pionieren wie VMware oder Amazon aufzuholen. Red Hat macht mit RHEV 2.2 einen weiteren Schritt vorwärts, ist aber noch ein erhebliches Stück von seinem Ziel entfernt.
Red Hat für Amazon Web Services, Konfiguration von Hyper-V prüfen, kostenloses Performance-Tool für ESX
Unter der Bezeichnung Cloud Access bietet Red Hat seinen Kunden nun die Möglichkeit, Enterprise Linux innerhalb der bestehenden Lizenz- und Support-Vereinbarungen wahlweise auf ihren eigenen Servern oder bei Amazon auszuführen. Außerdem liefert der Linux-Distributor neue Versionen von RHEL gleichzeitig an Anwender und Amazon aus, so dass Unternehmen ein konsistenten Release-Stand auf internen und externen Systemen vorfinden.
VMware Images und VHDs mit Windows, Linux, BSD, Solaris und mehr
Die breite Verfügbarkeit von Virtualisierungssystemen, darunter einige kostenlose für den Client, machen Images von virtuellen Maschinen als Distributionsmedien für Software immer beliebter. Im Vergleich zu anderen Verpackungen, wie zum Beispiel ISO-Dateien, haben solche Virtual Appliances den Vorteil, dass sie ohne Installation und Konfiguration sofort einsatzbereit sind. Die Images kapseln nämlich alle Komponenten, die eine Anwendung braucht, vom Betriebssystem, eventuell benötigten Ablaufumgebungen oder einem Applikations-Server bis hin zur Datenbank.
NFS-Gateway für Windows-Clients einrichten
Wie bereits festgestellt, hat Microsoft die Anbindung von Windows 7 an NFS-Netzwerke deutlich eingeschränkt und erzwingt dadurch, falls die Nutzung von SMB/CIFS auf einem Server nicht möglich sein sollte, weitere Investitionen: entweder in Software Assurance, um mit Windows 7 Enterprise einen NFS-Client zu erhalten oder in ein Drittanbieter-Produkt.
Windows 7 und Linux mit Samba/NFS gemeinsam im Netz verwenden
Die Kombination aus Linux mit Samba plus Windows XP ist weit verbreitet und funktioniert in der Regel so, dass die meisten Benutzer gar nicht merken, dass sie auf die Freigabe eines anderen Betriebssystems zugreifen oder sich dort anmelden. Das sollte auch mit Windows 7 so sein. Wenn man allerdings mehr möchte als ein bisschen Peer-to-Peer-Networking, dann wird die Sache gleich komplizierter.
App-V 4.6, VMware kauft RTO Virtual Profiles, Lab für XenDesktop auf Hyper-V, Integration Components for Red Hat
- Microsoft stellte die erste Version von App-V fertig, die nach dem Kauf von Softricity vollständig unter seiner Regie entwickelt wurde. Die Version 4.6 bringt eine Reihe von Neuerungen, darunter die Unterstützung für 64-Bit-Windows und 64-Bit-Applikationen, enge Integration mit Office 2010 und Kompatibilität mit Applocker, BranchCache sowie Bitlocker ToGo.
Novells zögerliche Virtualisierungsstrategie
In einem kürzlichen Interview mit ZDNet Asia dämpfte Novells CTO Moiz Kohari die herrschende Virtualisierungseuphorie. Während Paul Maritz, CEO von VMware, schon letztes Jahr auf der VMworld propagierte, dass mit vSphere alle Server eines Rechenzentrums virtualisiert werden sollten, kapriziert sich Kohari auf Anwendungen, die sich gegen eine Virtualisierung sträuben. In einem Gespräch mit Holger Dyroff, Vice President Novell SUSE LINUX Products, verstärkte sich mein Eindruck von der defensiven Strategie Novells.


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