Für die Namensauflösung per DNS gestattet Windows dem Benutzer eine gewisse Bequemlichkeit: Er muss nicht immer den vollqualifizierten Hostnamen vorgeben, damit die zugehörige IP-Adresse von DNS gefunden wird. Will etwa ein Benutzer der Domäne germany.emea.contoso.com seine Webmail unter der URL http://webmail1.germany.emea.contoso.com aufrufen, reicht es, in die Adresszeile des Browsers webmail1 einzugeben.
Netzwerk
DNS-Verkürzungsebene im Active Directory konfigurieren
Public DNS-Server für Unternehmen
Alternative DNS-Anbieter buhlen um die Gunst der Kunden: Schneller als die Standard-DNS-Server der Internet-Provider seien sie und sicherer durch Abwehr schädlicher Inhalte. Außerdem bieten sie zum Teil Zusatzleistungen wie benutzerdefinierte Filter, die sich per Web-Formular einstellen lassen und so zumindest kleinen Unternehmen helfen, eine eigene Filter-Infrastruktur und die damit verbundene aufwändige Verwaltung einzusparen. Andere wiederum bieten eine Erweiterung des Namensraums über die vom ICANN vergebenen TLDs hinweg an, wie etwa .oss- oder .geek-Domains.
"Nicht identifiziertes Netzwerk" nach Installation von Virtualbox
Die Installation von Virtualbox unter Windows richtet einen Netzwerkadapter namens "Virtualbox Host-Only Adapter" ein. Nach dem Neustart des Systems wird dieser von der Netzwerkerkennung als "nicht identifiziert" eingestuft. Die Firewall-Einstellungen bleiben damit auf "öffentlich".
Überblick: Die Netzwerk-Tools in Windows 7
Für die Lösung von Verbindungsproblemen gibt es eine Reihe mächtiger Werkzeuge mit grafischer Oberfläche, etwa den von Microsoft kostenlos angebotenen Network Monitor. Aber oft lässt sich eine Aufgabe schneller mit den altbewährten Kommandozeilen-Tools bewältigen. Einige davon gehören schon lange zum Lieferumfang von Windows oder haben schon eine lange Tradition unter Unix. Hier eine Übersicht:
Netzwerk konfigurieren mit netsh.exe
netsh.exe (Network Shell) ist eines der mächtigsten Hilfsprogramme unter Windows. Mit ihm lassen sich alle Aspekte der Windows-Netzwerkkonfiguration per Kommandozeile erledigen, seit Vista/Windows Server 2008 auch die für Drahtlos-Netzwerke (WLAN). netsh.exe kann sich auch mit entfernten Rechnern verbinden und deren Netzwerkeinstellungen komplett remote konfigurieren. Während es unter Windows seitens Microsoft in der Vergangenheit prinzipiell nie so wichtig war, die Konfiguration per Kommandozeile durchführen zu können, kommt dem Tool mit Windows Server Core eine neue Bedeutung zu, da dort die GUI – oft auch für grundlegende Einstellungen – nun einmal fehlt.
VMware Player: Dateien über Shared Folders kopieren
Der einfachste Weg, Dateien mit einer virtuellen Maschine
unter VMware Workstation oder VMware Player auszutauschen, geht über das
Netzwerk. Manchmal steht dieser aber nicht zur Verfügung, etwa wenn die VM netzwerktechnisch isoliert betrieben
werden soll. Für den häufigen Fall, dass doch Dateien hinein- oder aus der VM
herauskopiert werden sollen, muss nicht deren Netzwerkkonfiguration geändert
werden – dafür gibt es Shared
Folders, sowohl in der VMware Workstation als auch im Player.
Netzwerk-Tools mit IP-Subnetting oder Supernetting verwenden
Unter IP-Supernetting versteht man die Zusammenfassung mehrerer, bis dato separater Subnetze zu einer einzigen Route. Umgekehrt bildet man ein IP-Subnetz, indem man ein Segment in mehrere aufteilt, zwischen die jeweils ein Router geschaltet sein muss, damit sie sich erreichen. Während Ersteres die Anzahl der möglichen Hosts pro Segment erhöht, werden sie beim Subnetting verringert. Wie viele Subnetze mit wie vielen Hosts man im Unternehmen hat, ist eine Frage des Netzwerk-Designs und nicht unbedingt überall Tagesgeschäft. Für die erfolgreiche Anwendung von Netzwerk-Tools ist es jedoch sinnvoll, das gegenwärtige Layout immer im Kopf zu behalten.
Anleitung: PC aufwecken mit Wake-On-LAN (WOL)
Wake-On-LAN (WOL) ist ein standardisiertes Verfahren, einen ausgeschalteten oder im Energiesparmodus befindlichen Computer über das Netzwerk aufzuwecken. Dessen Netzwerkkarte (NIC) wird dabei ein spezielles Paket mit der Bezeichnung magic packet geschickt, worauf sie über den Bus den Startvorgang auslöst.
VMware: LAN-Segmente für Teams verwalten
VMware Workstation bietet eine ausgewachsene Testumgebung nicht nur für einzelne Maschinen, auch virtuelle Netze lassen sich hier konfigurieren und isoliert von physischen LAN betreiben. Mittels der Team-Funktion lassen sich existierende Klone bereits vorhandener oder neue VMs schnell zu Netzwerken zusammenschließen.
Ein solches Testnetz kann man mit einer Schaltfläche komplett einschalten, wobei sich in den Einstellungen des Teams auch festlegen lässt, ob bestimmte VMs mit Verzögerung starten sollen, etwa um virtuelle Workstations erst dann ans Netz zu lassen, wenn ihre Domaincontroller, DHCP-Server etc. dieses bereits verwalten.


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