OS Deployment

Analyse: Was das Microsoft Deployment Toolkit (MDT) 2010 leistet

BildDas Microsoft Deployment Toolkit 2010 ist ein so genannter Solution Accelerator, der die Installation von Windows auf dem Client und auf dem Server automatisieren soll. Verglichen mit den eher dürftigen Möglichkeiten unter XP ist das MDT 2010 ein mächtiges und flexibles Deployment-Tool, das in kleineren und mittleren Firmen nur wenig Bedarf an kostenpflichtigen Programmen von Drittanbietern entstehen lassen sollte. Der mit dem Deployment Toolkit verbundene Lernaufwand macht es für sehr kleine Unternehmen jedoch weniger interessant.

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ImageX: WIM-Archive erstellen, ansehen und verändern

WAIK setup Thumbnail ImageX ist ein frei erhältliches Kommando­zeilen-Tool aus dem Microsoft-WAIK, mit dem WIM-Images erstellt, bearbeitet und ausgeliefert werden können. Bei WIM-Images handelt es sich um komprimierte Abbilder von Dateien und Ver­zeich­nissen, wie sie etwa beim Windows-Deployment zum Einsatz kommen, so auch die Image-Dateien boot.wim und install.wim auf den Standard-In­stallations­medien.

Im Unterschied zu Abbildern anderer Imaging-Software sind WIM-Images nicht sektor- sondern datei­basiert, was bedeutet, dass ein Abbild nicht eine ganze Partition oder Da­ten­trä­ger um­fas­sen muss, sondern genauso gut nur ein Ver­zeich­nis­baum sein kann. Eine WIM-Datei kann mehrere WIM-Images enthalten.

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Windows PE auf deutsch: Sprachpaket installieren

regedit thumbnailDas Standardverfahren, um einen WinPE-3.0-Datenträger zu erstellen, beschreibt Microsoft in diesem TechNet-Artikel. Je nachdem, wie viel der Admin innerhalb der WinPE-Umgebung zu tun hat, wirkt sich insbesondere das amerikanische Tastatur-Layout störend aus – in der Anleitung fehlt der Schritt mit der länder­spezifischen, in unserem Fall deutsch­spra­chigen Anpassung.

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BOOTMGR is missing: Festplatten für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 richtig vorbereiten

bootmgr is missingDer offiziell empfohlene Microsoft-Weg zur Musterinstallation für das Windows-Deployment führt über eine Antwortdatei autounattend.xml und die Aufzeichnung der Windows-Installation. Zur Vereinfachung dieser Prozedur führt man sie am besten virtuell durch, etwa in Windows Virtual PC oder VMware Workstation. Das per ImageX erstellte WIM-Image alleine reicht jedoch für das Deployment nicht aus.

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Windows 7 in VMware Workstation installieren und als WIM-Datei exportieren

Windows 7 Setup ThumbnailAuch wenn Windows Virtual PC kostenlos zu haben ist, wird ein Administrator, dessen Firma in der VMware-Welt zu Hause ist, diese nur ungern verlassen wollen, schon gar nicht wegen einer einzigen Spezialanwendung. In der Tat funktionieren Herangehensweisen wie die Erstellung einer Referenzinstallation für das Windows-Deployment auch mit anderen Virtualisierern wie etwa VMware Workstation.

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Referenzinstallation von Windows 7 in Virtual PC erstellen und exportieren

Disk Management ThumbnailUm eine angepasste Referenzinstallation für das Windows-Deployment zu erstellen, empfiehlt Microsoft den Einsatz zweier spezieller Com­puter: Der Techniker-PC enthält das WAIK mit den Deployment-Tools, der Referenz-Computer ist der Muster-PC, dessen Windows-Installation angepasst, danach im ein Image gepackt und später verteilt wird. Beide benötigen DVD-Laufwerke, da man als Zwischenschritt Windows-PE-Images brennen muss, und Netzwerkzugriff. Benutzt man dafür physische Maschinen, macht man sich das Leben unnötig schwer.

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Windows-Images mit DISM mounten und aktualisieren

dism thumbnailDas Microsoft-Tool namens DISM (Deployment Image Servicing and Management) ist Bestandteil von Windows 7 und Windows Server 2008 R2. Mit seiner Hilfe ist das Auslesen und Bearbeiten von Windows-Images (WIM) möglich, auch ohne dass das Windows Automated Installation Kit (WAIK) auf dem entsprechenden Rechner installiert sein muss.

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Citrix Branch Repeater VPX, Web-Client für MDT 2010, HA für Microsoft VDI

BrancheRepeater

  • Citrix stellte die WAN-Optimierung Branche­Repeater und das Access Gateway als virtuelle Appliances vor. Bisher waren die beiden Produkte nur als Hard- und Softwarekombination verfügbar. Mit fortschreitender Server-Virtualisierung wird es für viele Kunden zunehmend interessant, Hardware-basierte Lösungen durch virtuelle Maschinen zu ersetzen. Im Fall der beiden Citrix-Produkte kommt noch die vereinfachte Beschaffung und Auslieferung an den Einsatzort hinzu, weil sie typischerweise in Filialen und Außenstellen genutzt werden. Der Application Delivery Controller NetScaler ist bereits seit September 2009 als Virtual Appliance verfügbar.

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Dell kauft Kace, RES PowerFuse 2010, Verkäufe von Windows Server legen zu

Kace Kbox

  • Dell übernimmt die Firma Kace, einen Anbieter von kombinierten Hard- und Software-Produkten (Appliance) für das System-Management. Die Kbox-1000-Reihe erbringt Aufgaben wie die Software-Distribution, Inventarisierung, Asset Management, Fernwartung und Applikations-Virtualisierung. Die 2000-Serie hingegen dient dem OS-Deployment und enthält Funktionen für das Imaging, die Übernahme der Benutzereinstellungen und die Verteilung des Systems über das Netz. Beide Lösungen existieren in reinen Software-Varianten unter der Bezeichnung V-Kbox als virtuelle Appliances.

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Festplatten partitionieren für das Windows-Deployment mit ImageX

BildIn Microsofts Tool-Sammlung zum Verteilen von Windows 7 übernimmt ImageX die Aufgabe, eine Referenzinstallation zu erfassen und dann auf die vorgesehenen Zielrechner anzuwenden. Im Gegensatz zu den unter Windows XP gerne genutzten Disk-Cloning-Tools, die Installationen Sektor für Sektor duplizierten, arbeitet ImageX auf Basis von Dateien. Das hat einige Auswirkungen auf das Deployment.

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