Recovery
Veeam mit kostenlosen Lizenzen für Backup & Replication v6
Veeam Software stellt zertifizierten Experten für VMware und Microsoft kostenfreie Not-For-Resale-Lizenzen (NFR) für Testlabore und Demonstrationen zur Verfügung. Die "Weihnachtsaktion" des Herstellers richtet sich an Fachleute, die folgende Qualifikationen aufweisen: VMware vExperts, VMware Certified Professionals, VMware Certified Instructors, Microsoft Most Valuable Professionals und Microsoft Certified Professionals.
Wiederherstellungspunkte löschen oder öffnen mit dem System Restore Explorer
Windows legt bei kritischen Aktionen wie der Installation von Software oder von Updates so genannte Wiederherstellungspunkte an, in denen die Systemkonfiguration und frühere Versionen von Dateien gespeichert werden. Die Verwaltung dieser Snapshots erfolgt über die Systemsteuerung, die allerdings keinen Einblick in den Inhalt von Wiederherstellungspunkten gewährt und keine Funktion zum selektiven Löschen bietet. Der kostenlose System Restore Explorer füllt diese Lücke.
ADRecycleBin: GUI für den AD-Papierkorb
Vom kanadischen Consulting-Unternehmen Overall Solutions
stammt eine nützliche GUI für den AD-Papierkorb.
Das schlicht „ADRecycleBin“ genannte
Programm spürt gelöschte Objekte auf und kann sie wiederherstellen – ohne dass
der Administrator mit PowerShell in Berührung kommt.
Active Directory: OUs und Objekte vor versehentlichem Löschen schützen
Wenn man zu Maßnahmen wie dem AD-Papierkorb oder gar zur AD-Wiederherstellung greifen muss, weil man versehentlich AD-Objekte gelöscht hat, ist dies Mehrarbeit genug. Besonders aufwändig werden derartige Wiederherstellungsmaßnahmen jedoch, wenn es ganze OUs mitsamt der in ihnen enthaltenen Objekte erwischt hat, weil auch mit AD-Papierkorb jedes wiederherzustellende Objekt zunächst eine vorhandene Elternstruktur braucht, in die es wieder „zurückgelegt“ wird.
Active-Directory-Papierkorb: Gelöschte Objekte wiederherstellen
Seit Windows Server 2008 R2 gibt es eine neue Active-Directory-Funktion: einen Papierkorb für Objekte. Er erlaubt es, versehentlich gelöschte Objekte im laufenden Betrieb wiederherzustellen, das heißt ohne einen Domain Controller für eine autorisierende Wiederherstellung von Objekten aus dem AD-Backup offline nehmen zu müssen oder eine Tombstone-Reanimation durchführen zu müssen. Letztere erfordert zwar keine Downtime, ist aber nicht zuverlässig, da Attribute verlorengehen können.
Mit bcdedit das Boot-Menü von Windows 7 konfigurieren
Das Startmenü von Windows 7/2008 wird eigentlich erst dann interessant, wenn irgendetwas nicht funktioniert. Administratoren, die noch auf dem Stand der unter Windows XP/2003 verwendeten Boot-Konfigurationsdatei boot.ini sind, müssen ihre Kenntnisse schleunigst auffrischen.
Windows Server 2008 R2, Windows 7 und Vista besitzen im Wurzelverzeichnis keine Datei NTLDR mehr, die in den vorigen Versionen die boot.ini gelesen und ausgewertet hat. Folglich ignorieren sie eine vorhandene boot.ini, egal was darin verzeichnet sein mag.
Neueste Backup-Techniken und veraltete Praxis
Die rasche Weiterentwicklung von Storage-Technologien und die enorm gewachsenen Datenmengen verändern auch die Konzepte für die Datensicherung. Die Verdrängung von Tapes durch billige Plattenlaufwerke, die Virtualisierung von Servern und Cloud-Computing sind wichtigsten neuen Faktoren in diesem Zusammenhang. Die Realität hinkt aber häufig noch weit hinterher.
WinRE nachträglich in Notfallpartition installieren
Die Reparaturumgebung WinRE wird bei einer Standard-Installation von Windows 7 mit auf die Festplatte installiert und befindet sich danach auf einer versteckten Partition. Dadurch entfällt im Fehlerfall die Suche nach der Setup-CD oder System Repair Disc, sondern man kann direkt aus dem Boot-Menü per ‹F8› auf das Notfallsystem zugreifen. Bei einer OEM-Installation oder nach zentral erfolgtem Windows-7-Deployment ist diese jedoch nicht unbedingt vorhanden.
Wenn der PC nicht startet: Das Windows Recovery Environment (WinRE)
Das Windows Recovery Environment ist das Notfallsystem von Vista, Windows Server 2008 (R2) und Windows 7 und löst als solches die Wiederherstellungskonsole von Windows 2000, 2003 und XP ab. Es basiert auf Windows PE (Windows Preinstallation Environment), bietet also eine graphische Benutzerumgebung mit Multitasking, um Systemreparaturen durchzuführen. Das Windows PE mit der Codebasis von Windows 7 trägt die Versionsnummer 3.0.
