Thin Clients
XP-Rechner in Citrix-Terminal umwidmen mit dem kostenlosen ThinKiosk
Ältere PCs eignen sich zumeist zwar nicht, um auf Windows 7 aktualisiert zu werden, können aber als Endgerät für Terminal-Server, XenApp oder virtuelle Desktops durchaus noch längere Zeit ihren Dienst verrichten. Das Open-Source-Programm ThinKiosk ersetzt die Windows-Shell und verwandelt den PC in ein dediziertes Citrix-Terminal.
Pano System 5: Support für vSphere 5 und größere Installationen
Pano Logic, der Hersteller von Zero Clients inklusive einer leichtgewichtigen Lösung zur Desktop-Virtualisierung, veröffentlicht die Version 5 von Pano System. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen die Unterstützung für VMware vSphere 5 und View 5, bessere Performance und die Möglichkeit, bis zu 10000 Endgeräte in einer Management-Domäne zu verwalten.
IGEL Thin Client UD5 mit Windows Embedded 7 erhältlich
Der deutsche Thin-Client-Hersteller IGEL Technology kündigte die nächste Generation seiner UD5-Geräte an. Neben einer leistungsfähigeren Hardware bietet der Hersteller nun neben der hauseigenen Linux-Variante und neben Windows Embedded Standard 2009 auch Windows Embedded Standard 7 als Betriebssystem. Es erschließt den schlanken Endgeräten die für sie wichtigen neuen Technologien RemoteFX und RDP 7.
Wyse unterstützt virtuelle Desktops mit VMware Local Mode
Die neuen Versionen der x-class-Thin-Clients von Wyse unterstützen neben dem Cruiser Mode von Wyse WSM den Local Mode von VMware View. Er erlaubt es, eine verschlüsselte virtualisierte Desktop-Umgebung auf einen Rechner herunterzuladen. Die Systeme im Notebook-Format werden mit Windows oder Suse-Linux als Betriebssystem ausgeliefert.
Pano Logic im Test: virtuelle Desktops einrichten mit Zero Clients
Thin Clients entfernten sich im Lauf der Jahre zunehmend vom Ideal des schlanken Endgeräts. Um damit ein ähnliches Benutzererlebnis zu bieten wie mit PCs, setzten die Hersteller auf mehr Leistungsfähigkeit und lokale Betriebssysteme inklusive Software. Dadurch stieg aber auch der Wartungsaufwand. Hersteller wie Pano Logic versprechen nun unter dem Schlagwort des Zero Client die absolut wartungsfreien Endgeräte.
Zero Client: Definition, Varianten, Vorteile und Nachteile
Als Reaktion auf die zunehmende Komplextität von Thin Clients riefen Hersteller wie Pano Logic oder NComputing die Rückkehr zum absolut schlanken Endgerät aus, dem Zero Client. Um den Begriff hat sich mittlerweile ein Hype gebildet, und deshalb benutzen ihn mehrere Hersteller, um sehr unterschiedliche Konzepte zu benennen. Was kennzeichnet also den Zero Client und ist er wirklich das einzig wahre Endgerät für virtuelle Desktops?
Windows Thin PC: Alte PCs zu Clients für Terminal-Server umrüsten
Microsoft kündigte Windows Thin PC an, eine abgespeckte und weitgehend abgesperrte Version von Windows 7. Sie ist damit der Nachfolger von Windows Fundamentals for Legacy PCs, das noch auf XP SP2 beruht. Wie dieses ist WinTPC dazu gedacht, ältere PCs mit einem neuen Betriebssystem auszurüsten und sie dann als Thin Clients einzusetzen.
Fraunhofer-Studie: Thin Clients und PCs im Kostenvergleich
Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) hat im Auftrag des deutschen Thin-Client-Herstellers IGEL eine Studie (PDF) verfasst, die PCs und Thin Clients hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit und Kosten vergleicht. Bei der Berechnung der verursachten Treibhausgase standen dem PC ein Thin Client mit Terminal-Server bzw. virtuellen Desktops gegenüber. In den Kostenvergleich gingen virtuelle Desktops nicht ein.
Windows Multipoint Server 2011: Support für Domänen und RDP-Clients
Der Multipoint Server 2011 räumt mit einigen künstlichen Beschränkungen seines Vorgängers auf, die diesen faktisch auf den Einsatz in Bildungsinstitutionen reduzierten. Die neue Version kann dagegen in bestimmten Umgebungen eine Alternative zu anderen Varianten von Windows Server für kleinere Firmen werden. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt, dass ein Multipoint-Server eine bestehenden Domäne beitreten kann und sich mehrere Installationen über eine zentrale Konsole verwaltet lassen.
Desktop-Virtualisierung statt PCs: Hardware billiger, Software teurer
Microsoft beauftragte eine Studie, in der die Gesamtkosten (TCO, Total Cost of Ownership) von virtuellen und herkömmlichen Desktops vergleichen werden. Auch wenn sich der Hersteller in letzter Zeit aufgeschlossener gegenüber allen Virtualisierungstechniken für den Desktop gibt, so scheinen die Ergebnisse der Untersuchung seine nach wie vor skeptische Haltung zu bestätigen. Insgesamt stellte sich nämlich heraus, dass zentrale virtuelle Desktops (SHVD) teurer sind als herkömmliche PCs. Schuld daran sind nicht zuletzt die höheren Lizenzkosten von Microsoft.
