Virtual Server
Virtuelle Netzwerke unter VMware Workstation und Player konfigurieren
Unabhängig von der implementierten Virtualisierungslösung gibt es prinzipiell drei unterschiedliche Arten, die virtuellen Maschinen (VMs) mit dem Netzwerk zu verbinden:
- direkt an das gleiche LAN-Segment wie der Host anschließen wie eine physische Maschine,
- in einem eigenen Subnetz mit Netzwerk-Zugriff auf den Host, wobei der Host optional NAT anbietet und somit als Router für die VMs fungieren kann,
- über ein Subnetz ohne Host-Zugriff, wobei sich alle in diesem Subnetz befindlichen VMs trotzdem gegenseitig erreichen können. Will man auch letzteres nicht, konfiguriert man entweder mehrere Subnetze oder isoliert die VM netzwerktechnisch völlig. Dies entspricht einer VM ohne Netzwerkadapter, entsprechend werden auch die anderen Varianten durch die entsprechende Konfiguration virtueller Netzwerkadapter realisiert.
Was den Umstieg von Virtual Server 2005 auf Hyper-V erschwert
Angesichts aktueller Sicherheitslücken ohne Fix einerseits und der freien Verfügbarkeit des Hyper-V-Servers R2 andererseits liegt der Gedanke nahe, das Problem mittels schneller Migration zu dem sichereren Produkt aus der Welt schaffen zu wollen. So einfach ist es allerdings nicht: Zwischen beiden Microsoft-Produkten liegen zwar nicht gerade Welten, aber sie sind unterschiedlich genug, um den Umstieg eventuell sehr komplex zu gestalten.
