VirtualBox
Alt-TAB in VMs unter VMware, Hyper-V, Virtual PC und VirtualBox
Wenn man einen Desktop auf einem Desktop darstellt, dann kommt es zu Konflikten zwischen systemweit gültigen Tastenkombinationen, denn sie können von beiden Instanzen des Betriebssystems beansprucht werden. Das gilt sowohl für ein entferntes Windows, auf das man via Remotedesktop zugreift, als auch für lokal bereitgestellte VMs. Jede Plattform bietet eigene Lösungen, um die Rivalität um Tastenkombinationen zu steuern.
VirtualBox: Clones von virtuellen Maschinen erstellen
Der kostenlose Desktop-Virtualisierer VirtualBox brachte in der Version 4.1 einige wichtige Neuerungen, darunter Aero-Unterstützung für Windows-Gäste und das Clonen von virtuellen Maschinen. Letzteres wurde aber in der grafischen Benutzeroberfläche nur unvollständig implementiert, so dass dort nur volle Clones angelegt werden konnten. Für Linked Clones musste man die Kommandozeile bemühen. In der Version 4.1.2 ist dieses Manko behoben, so dass sich das Klonen nun für alle Benutzer leicht erschließt.
Windows 8 DP installieren: VMware Workstation, VirtualBox, VHD Boot
Microsoft gab anlässlich der Build-Konferenz die Windows 8 Developer Preview zum Download frei. Schon nach wenigen Tagen meldete der Hersteller, dass 500.000 Kopien des Betriebssystems heruntergeladen wurden. Die wenigsten Tester dürften einen eigenen PC zur Verfügung haben, um sich einen Eindruck vom neuen OS zu verschaffen. Hier eine Übersicht über die Möglichkeiten, Windows 8 zu installieren, ohne dafür einen dedizierten Computer zu verwenden.
VirtualBox 4.1: VM-Cloning, Aero für Windows-Gäste, SATA Hot-add
Die freie Virtualisierungssoftware VirtualBox erhält in der Version 4.1.0 einige interessante neue Features. Sie verbessern zum einen die Bedienbarkeit, weil mehrere bisher nur über die Kommandozeile erreichbare Funktionen nun in die grafische Oberfläche wandern und teilweise mit Wizards versehen werden. Zum anderen kommen (zum Teil leider nur experimentelle) Neuerungen für Basisfunktionen hinzu, die der Marktführer VMware schon länger bietet, etwa das Hinzufügen von virtuellen Laufwerken zu aktiven VMs.
VirtualBox 4.0: Extensionen, neue GUI, bessere Hardware-Unterstützung
Die zweite unter der Regie von Oracle veröffentlichte Version von VirtualBox kommt als Major Release daher. Dieses lässt sich durch Zahl der technischen Neuerungen kaum rechtfertigen, aber VirtualBox 4.0 stellt die Weichen neu, was das Verhältnis von Open-Source-Projekt und kommerzieller Verwertung anlangt. Zu diesem Zweck bietet Oracle auch das kompilierte Kernprodukt unter der GPL an und sieht die Möglichkeit vor, dieses über (proprietäre) Plugins zu erweitern. Von den neuen Features ist vor allem die verbesserte Management-Konsole zu erwähnen.
"Nicht identifiziertes Netzwerk" nach Installation von Virtualbox
Die Installation von Virtualbox unter Windows richtet einen Netzwerkadapter namens "Virtualbox Host-Only Adapter" ein. Nach dem Neustart des Systems wird dieser von der Netzwerkerkennung als "nicht identifiziert" eingestuft. Die Firewall-Einstellungen bleiben damit auf "öffentlich".
Virtuelle Maschinen zwischen Microsoft, VMware und Xen konvertieren
Die Virtualisierung von PC-Hardware ist kaum noch aus dem IT-Alltag wegzudenken. Gerade am Desktop sind viele der Tools kostenlos, aber auch auf dem Server gibt es Basis-Versionen der Hypervisor gratis. Der Wechsel zwischen den Tools oder ihre parallele Verwendung ist daher weit verbreitet. Allerdings verwenden die meisten Hersteller ihre eigenen Dateiformate für virtuelle Maschinen, so dass sie beim Austausch zwischen verschiedenen Plattformen konvertiert werden müssen. Die Unterschiede beschränken sich dabei nicht auf die virtuellen Datenträger, sondern betreffen auch die Konfiguration der VM und die Integrations-Tools.
Oracle VM VirtualBox 3.2 erhält neue Server-Features
Die erste unter der Regie von Oracle veröffentlichte Version von VirtualBox wartet trotz des kleinen Versionssprungs mit einigen beachtlichen neuen Funktionen auf. Während die meisten Benutzer VirtualBox als kostenlosen Desktop-Virtualisierer schätzen, positioniert Oracle die Software ganz wesentlich für den Server-Einsatz. Das belegen auch viele der neue Features.
Vergleich: Backup, Snapshot, Undo-Disk
Verschiedene Virtualisierungsprodukte bieten unterschiedliche Fähigkeiten an Rücksetzmöglichkeiten in Form von Snaphots für virtuelle Maschinen an. Bei VMware etwa schlägt sich deren Verfügbarkeit im Preis nieder – so ist bei der Workstation die Möglichkeit, Snapshots anzulegen und komfortabel zu verwalten, eines der gewichtigsten Verkaufsargumente gegenüber dem kostenlosen Player.
Virtuelle Netzwerke in VMware Player und Workstation, VirtualBox und Virtual PC konfigurieren
Desktop-Virtualisierer eignen sich nicht nur zum Test neuer Systeme oder Anwendungen, auch Netzwerk-Szenarien lassen sich in virtuellen Umgebungen mit weitaus höherem Komfort testen als dies ein physisches Testnetz bieten könnte. Die meisten Typ-2-Hypervisoren, auch kostenlose wie VirtualBox, bieten Netzwerk-Optionen, die geeignet sind, die VMs in diesen Netzen vom Host-Netzwerk zu isolieren – es wäre schließlich kaum wünschenswert, wenn etwa ein virtueller DHCP-Server in das physische Firmennetzwerk hineinfunkt. An der konkreten Gestaltung und den Optionen der Netzwerkmodi gibt es jedoch noch Optimierungspotential.
