VMware Player
Alt-TAB in VMs unter VMware, Hyper-V, Virtual PC und VirtualBox
Wenn man einen Desktop auf einem Desktop darstellt, dann kommt es zu Konflikten zwischen systemweit gültigen Tastenkombinationen, denn sie können von beiden Instanzen des Betriebssystems beansprucht werden. Das gilt sowohl für ein entferntes Windows, auf das man via Remotedesktop zugreift, als auch für lokal bereitgestellte VMs. Jede Plattform bietet eigene Lösungen, um die Rivalität um Tastenkombinationen zu steuern.
Virtuelle Maschinen von VMware Workstation und Player nach ESXi kopieren
Die VMware Workstation hat sich als robuste und vielseitige
Testumgebung etabliert, um Anwendungen in virtuellen Maschinen einzurichten und
auszuprobieren. Der nächste Schritt besteht dann oft darin, die VMs nach Abschluss
der Testphase auf einen Server hochzuladen. Während die Workstation 8 das direkte
Kopieren auf einen ESX(i)-Host unterstützt, muss man bei älteren Versionen und
beim Player auf den vSphere Client
zurückgreifen. Außerdem kann nach der Übertragung auf den Server noch die Nachbearbeitung von VMDKs anstehen.
Hyper-V Server 2008 R2 SP1 in VMware Player oder Workstation installieren
Verschachtelte Virtualisierung ist auf produktiven Systemen ein Unding, weil mangelnde Performance, Stabilität und Unterstützung dagegen sprechen. Für Testumgebungen dagegen kann es ideal sein, einen Hypervisor in einer virtuellen Maschine zu betreiben, weil sich so ein ganze virtuelle Infrastruktur auf einem einzigen Rechner einrichten lässt. Zu diesem Zweck reichen schon die kostenlosen Tools VMware Player und der Hyper-V Server 2008 R2 SP1.
VMware Player 4: Windows 8 kostenlos virtualisieren
VMware hat den Player 4.0 freigegeben. Es handelt sich dabei um eine kostenlose und abgespeckte Version der VMware Workstation, in diesem Fall der Workstation 8. Spannend ist bei jedem Update des Players, wie viele neue Funktionen er von der aktuellen Workstation erbt. In dieser Hinsicht gibt sich VMware bei der Version 4.0 knausrig, aber die Verbesserungen der virtuellen Hardware erlauben die Installation der Windows 8 Developer Preview als Gast.
Boot-Reihenfolge in VMware Workstation und Virtual PC ändern
Auch bei virtuellen Maschinen besteht manchmal die Notwendigkeit, anstatt von der Festplatte von einer DVD oder einem USB-Stick zu starten. Das ist etwa der Fall, wenn das Gastsystem nicht mehr bootet und man die Reparaturfunktionen der Windows-DVD verwenden möchte. Sowohl Player und Workstation von VMware als auch der Microsoft Virtual PC erlauben die Änderung der Boot-Reihenfolge.
VMware Workstation und Player für Windows 7 SP1
VMware bringt mit der Workstation 7.1.4 und dem Player 3.1.4 zwei Maintenance Releases für seine Desktop-Virtualisierer. Zu den wichtigsten Änderungen zählen die Unterstützung für Windows 7 mit Service Pack 1 (SP1) sowie für Ubuntu 10.10 als Gastsysteme.
Virtuelle Maschinen in VMware Player/Workstation über HTTP streamen
Seit der Version 6.5 bietet die VMware Workstation ein kaum beachtetes und ein nur unvollständig dokumentiertes Feature namens VM Streaming. Es dient dazu, den Inhalt einer vmdk-Datei von einem Web-Server über HTTP herunterzuladen. Dabei handelt es um keinen ordinären Download, vielmehr kann die VM bereits starten, während der Code noch im Hintergrund über das Netz kommt. Wenn eine VM immer wieder auf verschiedenen PCs benötigt wird, ist dies eine interessante Alternative zum lokalen Speichern auf allen Rechnern.
VMware-Tools für Linux installieren
Anders als für Windows-Gäste gibt es die VMware-Tools für Linux nicht als einfaches Setup-Programm. Für erfahrene Linux-Benutzer ist die Installation des tar.gz-Archives eine gewohnte Prozedur, sie enthält jedoch einige Besonderheiten, weil dabei Kernel-Module installiert werden, also Treiber. Diese sind etwa für die bei den Shared Folders verwendete Dateisystem HGFS vonnöten, für den VMware-Grafiktreiber und für den Netzwerktreiber.
Automatische und zeitgesteuerte Snapshots in VMware Workstation
Die Möglichkeit, Snapshots vom aktuellen Zustand einer VM anzulegen und gegebenenfalls zu diesem zurückzukehren, ist einer der entscheidenden Unterschiede vom kostenlosen VMware Player zum professionellen Produkt VMware Workstation und damit ein starkes Argument des Herstellers, bei entsprechendem Bedarf letzteres zu erwerben. Neben der in der Workstation-GUI (Menüpunkt „VM → Snapshot“ beziehungsweise Tastenkombination ‹Ctrl›-‹m›) gebotenen Möglichkeit, diese Snapshots per Snapshot-Manager anzulegen, zu löschen, davon Clones zu erstellen oder sie anderweitig zu verwalten, gibt es noch zwei weniger bekannte Varianten, sie zu nutzen.
VMware Player: Dateien über Shared Folders kopieren
Der einfachste Weg, Dateien mit einer virtuellen Maschine
unter VMware Workstation oder VMware Player auszutauschen, geht über das
Netzwerk. Manchmal steht dieser aber nicht zur Verfügung, etwa wenn die VM netzwerktechnisch isoliert betrieben
werden soll. Für den häufigen Fall, dass doch Dateien hinein- oder aus der VM
herauskopiert werden sollen, muss nicht deren Netzwerkkonfiguration geändert
werden – dafür gibt es Shared
Folders, sowohl in der VMware Workstation als auch im Player.
