VMware View
VMware ACE: endgültiges Aus mit Ende 2011
VMware stellt mit Ende des Jahres ACE ein. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung der VMware Workstation, die es erlaubt, virtuelle Maschinen mit dem VMware Player und Policies in einem Paket zu kapseln, so dass sie beispielsweise auf einem USB-Stick weitergegeben und auf beliebigen PCs ausgeführt werden können. Als Grund für das Aus nannte der Hersteller die fehlende Nachfrage nach dem Produkt.
Neue Clients für VMware View: Mac OS X, Android, Linux, iPad
VMware erweitert die Client-Unterstützung für VMware View, seiner Software zur Virtualisierung von Desktops. Die bisher stark auf Windows-Endgeräte ausgerichtete Lösung erhält nun einen Client für Mac und Linux sowie Updates derselben für Android und das iPad.
VMware View 5.0: die wichtigsten Neuerungen im Überblick
Ein Jahr nach der Version 4.5, die eine Reihe von wesentlichen Neuerungen enthielt, stellt VMware nun View 5.0 vor. Zu den wichtigsten Änderungen
zählen vor allem solche, die das Benutzererlebnis verbessern und virtuelle
Desktops für zusätzliche Anwendungsszenarien tauglich machen. Hinzu
kommt die schon lange erwartete Integration der von RTO erworbenen Software für
das Management von Benutzerprofilen.
VMware View: Vom Android-Tablet auf Windows zugreifen
Den "Technical Preview" eines Clients seiner Virtualisierungssoftware VMware View für Googles Betriebssystem Android hat VMware vorgestellt. Mithilfe des Programms können User von einem Tablet-Rechner aus, auf dem die Android-Version "Honeycomb" 3.x läuft, auf ihren Windows-Desktop zugreifen. Es handelt sich um eine virtualisierte Version des Windows-Systems, die auf einem Server in einem Rechenzentrum läuft.
Mit VMware View vom iPad auf virtuelle Windows-Desktops zugreifen
VMware hat einen View-Client für Apples Betriebssystem iOS vorgestellt.
Damit können Besitzer eines iPad von dem Tablet-Rechner aus auf
einen virtualisierten Windows-Desktop zugreifen. Unterstützt werden Microsoft
Windows 7 (32 und 64 Bit), und zwar die Enterprise- und Professional-Aufgabe
mit Service Pack 1, ebenso Windows Vista Business und Enterprise (32 und 64
Bit; SP1 und SP2, sowie Windows XP Professional (32 Bit, SP3).
VMware View 4.6: Remote Access über PCoIP, ohne RTO Profiles
Rund ein halbes Jahr nach View 4.5 bingt VMware nun die Version 4.6 seiner Software zur Desktop-Virtualisierung auf den Markt. Es ist ein Minor Release, das neben Bugfixes nur ein wesentliches neues Feature enthält. Dabei handelt es sich um die Möglichkeit für externe User, über PC-over-IP auf ihren zentralen Desktop im Unternehmen zuzugreifen. Auch in View 4.6 ist das von RTO zugekaufte Produkt Virtual Profiles für die Verwaltung von Benutzerprofilen noch nicht an Bord.
Desktop-Virtualisierung im Vergleich: Citrix, VMware, MS, Quest
Das holländische Systemhaus PQR hat seinen detaillierten Vergleich zwischen mehreren Produkten zur Desktop-Virtualisierung aktualisiert und berücksichtigt nun die neusten Versionen von Citrix XenDesktop, VMware View und anderen. Die Autoren behaupten, dass zudem mehr als 100 neue oder aktualisierte Features berücksichtigt wurden.
Virtuelle Maschinen in VMware Player/Workstation über HTTP streamen
Seit der Version 6.5 bietet die VMware Workstation ein kaum beachtetes und ein nur unvollständig dokumentiertes Feature namens VM Streaming. Es dient dazu, den Inhalt einer vmdk-Datei von einem Web-Server über HTTP herunterzuladen. Dabei handelt es um keinen ordinären Download, vielmehr kann die VM bereits starten, während der Code noch im Hintergrund über das Netz kommt. Wenn eine VM immer wieder auf verschiedenen PCs benötigt wird, ist dies eine interessante Alternative zum lokalen Speichern auf allen Rechnern.
Neu in VMware View 4.5: Local Mode, Support für Windows7, Mac und SCOM
Mit View 4.5 bringt VMware das schon länger erwartete Update seiner Software für Server Hosted Virtual Desktops (SHVD). Der Hersteller stand mit der neuen Version unter Druck, nachdem der lange angekündigte Client-Hypervisor de facto eingestellt wurde und das von RTO zugekaufte Virtual Profiles integriert werden sollte. Obendrein attestierten die Analysten von Gartner View 4, nicht reif für den Enterprise-Einsatz zu sein.
Analyse: Bei der Desktop-Virtualisierung kehrt Ernüchterung ein
Die Verlagerung des Windows-Clients in das Rechenzentrum gilt als einer der großen Trends beim Desktop-Computing. Die Analysten von Gartner prognostizierten VDI-Lösungen für 2013 ein Marktvolumen von 65 Mrd. Dollar, das wären 40 Prozent des weltweiten professionellen PC-Markts. Mittlerweile mehren sich aber die Zeichen, dass einige Versprechen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und der technischen Möglichkeiten in der ersten Euphorie etwas voreilig abgegeben wurden. Auch wenn zentralistische Desktop-Modelle im Aufwind sein mögen, so lassen sich derzeit kaum Unternehmen auf eine strategische Neuausrichtung ein.
