Windows 7 Backup, das sich in der Systemsteuerung unter "Sichern und Wiederherstellen" findet, hat in der aktuellen Version einen respektablen Funktionsumfang erreicht. Allerdings leider das Programm unter einem wirren Konzept und einer schwer durchschaubaren Bedienerführung. Daher gibt es eine Reihe von Situationen, in denen man das Programm auf seinen Urzustand zurücksetzen möchte.
Windows 7
Computerverwaltung im Startmenü von Windows 7 anzeigen
Die Programme zur Computerverwaltung (vom Aufgabenplaner über die Diensteübersicht und Druckerverwaltung bis zur Speicherdiagnose) werden standardmäßig nicht im Startmenü von Windows 7 eingeblendet. Sie finden sich unter Systemsteuerung => System und Sicherheit => Verwaltung.
"Nicht identifiziertes Netzwerk" nach Installation von Virtualbox
Die Installation von Virtualbox unter Windows richtet einen Netzwerkadapter namens "Virtualbox Host-Only Adapter" ein. Nach dem Neustart des Systems wird dieser von der Netzwerkerkennung als "nicht identifiziert" eingestuft. Die Firewall-Einstellungen bleiben damit auf "öffentlich".
Dynamische, feste und differenzielle VHD erkennen
Nachdem Windows 7 und Server 2008 R2 VHDs direkt verarbeiten können und Anwendungen wie das Backup-Programm VHDs erzeugen, werden Benutzer immer öfter mit diesem Dateiformat konfrontiert. Dazu trägt auch bei, dass man aus dem Web viele Virtual Appliances herunterladen kann, die teilweise ebenfalls VHDs nutzen. Daher ist es manchmal notwendig herauszufinden, welcher Typ von VHD gerade vorliegt.
Neues Downgrade-Recht für XP: Was es für die Windows-7-Planung bringt
Eine mit einem neuen PC erworbene Windows-7-Lizenz berechtigt für den Einsatz von XP oder Vista auf diesem Rechner. Dieses Recht sollte nach den bisherigen Regelungen erlöschen, sobald das Service Pack 1 (SP1) für Windows 7 erscheint oder spätestens 18 Monate nach der Veröffentlichung von Windows 7, also am 22. April 2011. Microsoft hob dieses Verfallsdatum für das Downgrade-Recht nun auf, um es nach eigener Aussage konsistenter zu gestalten. Einfacher wird die Planung für Anwender aber dadurch keineswegs. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum geänderten Downgrade-Recht.
Windows-7-PC remote herunterfahren: „Zugriff verweigert“
Mit dem Kommandozeilen-Tool shutdown.exe
kann man, entsprechende Rechte vorausgesetzt, nicht nur den eigenen, sondern per
Parameter -m auch über das Netzwerk
verbundene PCs herunterfahren oder neu starten. Unter Windows 7 funktioniert
dies reibungslos nur noch für Domänen-Mitglieder. Der Versuch, einen Arbeitsgruppen-PC herunterzufahren, scheitert zunächst trotz passender Anmeldeinformationen mit „Zugriff verweigert“.
PC für Backup aus dem Ruhezustand aufwecken
Ein vom Windows-Backup angelegter Task zur regelmäßigen Datensicherung wird in der Aufgabenverwaltung (Alle Programme ⇒ Zubehör ⇒ Systemprogramme) unter der Aufgabenplanungsbibliothek abgelegt und ist danach dort unter „Microsoft ⇒ WindowsBackup ⇒ AutomaticBackup“ zu finden. Dort lässt sich der Backup-Task modifizieren, beispielsweise um zu gewährleisten, dass Sicherungstermine nicht verpasst werden, wenn sich der Rechner im Ruhezustand befindet.
Automatische Datenträgerbereinigung
Die Windows-Datenträgerbereinigung ist ein GUI-Tool, das normalerweise Benutzer-Interaktion erfordert. Nach dem Start ermittelt das Tool die löschbaren Elemente und zeigt diese Auswahl dem Benutzer. Dieser wählt aus, welche er wirklich für verzichtbar hält und nach Bestätigung der Auswahl führt das Tool die gewünschte Aktion aus und beendet sich selbst.
Von der Ereignisanzeige per Mail benachrichtigen lassen
Die Ereignisanzeige hat sich von seinen Ursprüngen als einfacher System-Log zu einem relativ mächtigen Werkzeug für die Problemanalyse entwickelt. So ist sie in nun der Lage, Protokolle von mehreren Rechnern zu sammeln oder bestimmte Ereignisse mit Aufgaben zu verknüpfen, die automatisch bei einem Event ausgelöst werden.
Windows remote mit Samba von Linux aus verwalten
Zu den mächtigsten Netzwerk-Tools für die Kommandozeile zählt unter Windows net.exe mit seinen zahlreichen integrierten Befehlen. Unter Linux implementiert Samba die meisten seiner Funktionen. Damit kann man nicht nur Laufwerke übers Netz freigeben und verbinden, sondern etwa auch Windows-Dienste starten und beenden oder den PC herunterfahren.
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