Windows Server
Workaround für SSL-/TLS-Sicherheitslücke bei Windows
Im Internet sind Informationen aufgetaucht, mit deren Hilfe Angreifer eine Sicherheitslücke in SSL 3.0 und TLS 1.0 ausnutzen können. Dadurch lassen sich verschlüsselte SSL/TLS-Daten (Secure Socket Layer / Transport Layer Security) entschlüsseln. Dies kann im Rahmen einer Man-in-the-Middle-Attacke erfolgen, bei sich ein Angreifen in den Datenverkehr zwischen zwei Endpoints einklinkt.
Double-Take von Vision Solutions: Disaster Recovery für virtuelle Umgebungen
Das Sichern und Wiederherstellen von physikalischen Servern
und Virtual Machines sowie das Implementieren von Disaster-Recovery-Funktionen
für VMs ermöglicht die Double-Take-Produktlinie von Vision Solution. Nun hat das Unternehmen neue Windows-Versionen von Double-Take Availability, Double-Take RecoverNow und Double-Take Move vorgestellt.
Mit WinRE Registry offline editieren
Einer der nützlichsten Eigenschaften von WinRE ist das
Vorhandensein vollwertiger Werkzeuge zur Registry-Bearbeitung. Fährt ein PC
wegen einer Fehlkonfiguration nicht mehr hoch und kann auch der abgesicherte Modus
nicht helfen, dies zu reparieren, lässt sich unter WinRE der Registry-Editor
verwenden, etwa um fehlerhafte Treiber zu deaktivieren, einen Festplatten-Check
zu veranlassen oder eine gerade vorgenommene Änderung wieder rückgängig zu
machen.
Definitionen für Microsoft Security Essentials / Forefront / Defender offline updaten
Einen Rechner, der längere Zeit offline war, möchte man eventuell
zunächst mit den neuesten Antimalware-Definitionen versehen, bevor man ihn
wieder zurück ans Netz holt. Microsoft bietet zu diesem Zweck im Malware
Protection Center tagesaktuelle
Downloads an, mit denen man die Security-Produkte des Herstellers updaten
kann. Man erhält eine installierbare Datei, die nach dem Start das jeweils
installierte Produkt im Hintergrund auf den neuesten Stand bringt.
Dynamische Datenträger und RAID mit diskpart verwalten
Die Verwaltung der auf
dynamischen Datenträgern verwendeten Volume-Typen per diskpart.exe
ist an sich nicht komplizierter als die von Basis-Datenträgern. Man muss sich nur
bei der Auswahl der Objekte, auf der man Operationen ausführt, vom alten Partitionsmuster
lösen
RAID-Level in Windows Server und Clients
Software-RAID hat gegenüber Hardware-Lösungen einige
Vorteile: Man ist etwa auch über mehrere Windows-Versionen unabhängig vom
Hersteller eines Controllers und dessen Treiber-Support. Das kann wesentlich werden,
etwa wenn eines Tages der Umstieg auf eine 64-Bit-Version von Windows ansteht. Software-RAID zu verwenden muss man sich aber aus anderen Gründen gut überlegen.
Dynamische Datenträger, RAID: Festplatten unter Windows Server
Unter den Windows-Server-Versionen gibt es einige Funktionen
zur Festplattenverwaltung mehr als auf dem Client, etwa die Möglichkeit, RAID
komplett per Software, also mit Windows-Funktionen statt eines speziellen
Controllers zu betreiben. Um diese verwenden zu können, ist jedoch die Konvertierung
der beteiligten Festplatten in so genannte dynamische Datenträger erforderlich –
eine Umwandlung ohne Rücknahmemöglichkeit.
Dateien klassifizieren mit dem File Server Resource Manager (FSRM)
Wer auf seinem Windows Server 2008 R2 den File Server Resource Manager (FSRM) betreibt, hat die Dateiklassifizierungsinfrastruktur (File Classification Infrastructure – FCI) automatisch mit an Bord. Diese Funktion erlaubt es, Dateien zusätzliche Eigenschaften zuzuordnen, etwa „vertraulich“, „zu Projekt X gehörig“ oder Ähnliches. Mit Hilfe diese Eigenschaften lassen sich dann Tasks für diese Dateien definieren, etwa nach dem Muster „alle zu Projekt X gehörigen Dateien regemäßig in ein bestimmtes Verzeichnis kopieren“.
Mehr Dateien finden durch iFilter für die Windows-Suche
Um die Arbeit mit der Windows-Suche effektiver zu gestalten, lohnt es, sich mit den verfügbaren Suchoptionen, deren Syntax und den Aufruf-Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Als Administrator kann man dafür sorgen, dass sich dieser Aufwand für die Benutzer auch lohnt, indem man iFilter für im Unternehmen häufig verwendete Dateitypen nachrüstet, damit die entsprechenden Dateien per Stichwort gefunden werden. Idealerweise tut man dies sowohl auf den Client-PCs als auch auf den Dateiservern, deren Freigaben die Dokumente beinhalten.
RSAT in der gewünschten Sprache installieren
Sind die Arbeitsstation, von der aus ein Server per RSAT
verwaltet wird und der Server selbst auf unterschiedliche Oberflächensprachen konfiguriert, ergibt sich unter Umständen eine störende Sprachverwirrung. So erscheint etwa im Gruppenrichtlinien-Editor die erste Ebene in der Sprache des Clients, die tieferen Ebenen jedoch in der des Servers. Es ist deshalb ratsam, die verwendeten Sprachen aufeinander abzustimmen.
