Windows Server 2008 R2
Free Usage Tier: Windows Server kostenlos auf Amazon AWS
Amazon erweitert sein Testprogramm Free Usage Tier um die Möglichkeit, Instanzen mit Windows Server 2008 R2 kostenlos auszuführen. Wie bei der Einführung des ursprünglich auf Linux beschränkten Dienstes im Oktober 2010 richtet sich die Nutzung von Windows ausschließlich an Neukunden. Die verfügbaren Ressourcen sind so bemessen, dass sich Free Usage Tier primär für die Evaluierung der AWS eignen.
Problembericht senden: Windows Error Reporting konfigurieren oder deaktivieren
Die Windows-Fehlerberichterstattung dient dazu, bei Problemen
mit dem Betriebssystem oder mit Anwendungen Daten an Microsoft zu versenden,
die dem Hersteller bei der Analyse der Ursachen helfen sollen. Im günstigsten
Fall profitiert der Anwender von diesem Service, indem er Lösungsvorschläge für
bereits erkannte Probleme erhält. Sein Nachteil besteht vor allem darin, dass
er per Voreinstellung die Benutzer mit einem Bestätigungsdialog behelligt und
dass möglicherweise vertrauliche Daten nach außen gelangen. Daher dürften
Firmen daran interessiert sein, die Fehlerberichterstattung anzupassen oder
ganz abzuschalten.
Access Based Enumeration in Windows Server 2008 R2: Ordner bei fehlenden Rechten ausblenden
Unter Windows Server 2003 R2 führte Microsoft die Access
Based Enumeration (ABE bzw. Zugriffsbasierte Aufzählung) als separat zu
installierendes Add-on ein. Seine Aufgabe besteht darin, Ordner und Dateien für
Benutzer auszublenden, wenn sie dafür nicht die erforderlichen Zugriffsrechte
besitzen. Seit Windows Server 2008 ist ABE Teil des Betriebssystems, allerdings
fallen die Integration inkonsistent und der Tools-Support schlechter aus.
Lizenzierung von Windows Server für VMotion und Live Migration
Die alten Hardware-bezogenen Lizenzmodelle sind mit Virtualisierung schwer vereinbar, weil diese versucht, IT-Ressourcen möglichst flexibel einzusetzen und Workloads von ihrer Bindung an eine bestimmte Hardware zu lösen. Microsoft versteht sich als Vorreiter einer virtualisierungsfreundlichen Lizenzierung, die bei Windows Server eine zusätzliche Ausführung virtueller Instanzen zulässt. Wenn man jedoch fortgeschrittene Funktionen wie Live Migration bzw. VMotion nutzt, dann fordern überkommene Lizenzbestimmungen einen erheblichen Tribut vom Anwender.
Neu für File-Server unter 2008 R2: Data Classification Toolkit
Windows Server 2008 R2 enthält als Teil des File Server Resource Manager (FSRM) Funktionen zur automatischen Klassifizierung von Dateien. Diese File Classification Infrastruktur ist in der Lage, Dateien bestimmte Eigenschaften ("vertraulich" oder dgl.) zuzuordnen und abhängig davon ausgewählte Tasks auszuführen. Das eben erschienene, kostenlose Data Classification Toolkit for Windows Server 2008 R2 erweitert diese Infrastruktur um vordefinierte Regeln, Scripts und Reports.
iSCSI Software Target 3.3 für Windows Server 2008 R2 verfügbar
Microsoft bietet iSCSI Software Target 3.3 für Windows Server 2008 R2 ab sofort als kostenlosen Download an. Die Software eignet sich dafür, auf Basis eines Windows-Servers und der daran angeschlossenen Plattenlaufwerke ein einfaches SAN einzurichten. Eine solche Software-Lösung ist besonders für kleinere Hyper-V-Installationen geeignet, weil sich damit die Live Migration von VMs realisieren lässt.
Amazon Web Services bieten nun Windows Server 2008 R2
Amazon bietet für EC2 bereits seit Oktober 2008 Instanzen mit Windows Server an, allerdings waren sie bisher auf die Versionen 2003 und 2008 beschränkt. Nun bringt der Cloud-Provider die Unterstützung für Microsoft auf den neuesten Stand. Mit Windows Server 2008 R2 führt Amazon auch den Support für SQL Server 2008 R2 ein.
Hyper-V: Wie viel virtuellen Speicher benötigt ein Host?
In dem schweizerischen Blog ServerTalk findet sich ein kleiner, aber
durchaus hilfreicher
Beitrag zum Thema, wie viel virtuellen Speicher ein Host unter Microsoft
Hyper-V benötigt. Es geht dabei um die Frage, ob ein Hyper-V-Host neben dem ihm
zugesicherten physikalischen Arbeitsspeicher, also beispielsweise 32 GByte, die
doppelte Menge (64 GByte) Festplatten-Platz für eine pagefile.sys-Datei
"beschlagnahmt".
Best Practices Analyzer per PowerShell ausführen
Es ist bei Microsoft üblich, zu neu eingeführten
Windows-Server-Funktionen neben der Möglichkeit der Bedienung per GUI auch
immer die entsprechenden PowerShell-Cmdlets zu liefern. Damit kann man etwa die
entsprechenden Funktionen auch auf Server Core ausführen. Dies trifft auch auf
den Best
Practices Analyzer zu: Die dazugehörigen Cmdlets erlauben seine komplette
Verwendung in einer PowerShell-Umgebung.
Windows Server 2008 R2 Best Practices Analyzer
Für einen möglichst ereignisarmen Serverbetrieb ist es
ratsam, nicht erst zu warten, bis Fehler auftreten, sondern ihnen bereits
proaktiv zu begegnen. Einen Ansatz dafür bietet der Microsoft Best Practice
Analyzer. Er analysiert die Rollenkonfiguration auf dem Server und vergleicht
sie mit der gesammelten Best-Practice-Datenbank. Über das reine Funktionieren
der Rollen hinaus erfährt man so, wo Nachbesserungsbedarf bei der Konfiguration
besteht, welche Sicherheitslücken eventuell bestehen und ob es Optimierungsmöglichkeiten
gibt.
