Windows Server
Essential Business Server wird eingestellt, VMware Guest Console, Thinprint für Fat Clients
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- Microsoft stellt den vor 4 Jahren eingeführten Essential Business Server (EBS) ein. Ähnlich wie der Small Business Server (SBS) handelt es sich dabei um ein Paket aus Betriebssystem und mehreren Anwendungen (u.a. Exchange 2007 und SQL Server). Während der SBS auf 75 gleichzeitig verbundene User oder Geräte beschränkt ist, richtete sich der EBS an mittelgroße Firmen mit bis zu 300 Benutzern (siehe Vergleich der beiden Systeme).
Management-Tools für Windows Server Core
Es gibt einige Gründe, eine schlanke Variante von Windows Server zu installieren: weniger Angriffsfläche für Hacker, weniger Verbrauch an Plattenplatz oder die Tatsache, dass es viele Server ohnehin nie angefasst werden, weil sie nur ein bestimmte Aufgabe erfüllen sollen. Server Core ist eine Magervariante von Windows, ihre spartanische Oberfläche allerdings gefällt nicht jedem Administrators Sache.
Dell kauft Kace, RES PowerFuse 2010, Verkäufe von Windows Server legen zu
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- Dell übernimmt die Firma Kace, einen Anbieter von kombinierten Hard- und Software-Produkten (Appliance) für das System-Management. Die Kbox-1000-Reihe erbringt Aufgaben wie die Software-Distribution, Inventarisierung, Asset Management, Fernwartung und Applikations-Virtualisierung. Die 2000-Serie hingegen dient dem OS-Deployment und enthält Funktionen für das Imaging, die Übernahme der Benutzereinstellungen und die Verteilung des Systems über das Netz. Beide Lösungen existieren in reinen Software-Varianten unter der Bezeichnung V-Kbox als virtuelle Appliances.
Windows Multipoint Server 2010 als Alternative zu Desktops?
Microsoft gab gestern den Windows Multipoint Server 2010 frei. Er wird vor allem als Lösung für Bildungseinrichtungen beworben, ist aber auch in einer OEM-Version für kleine Unternehmen verfügbar. Der immer wieder genannte Preisvorteil ist moderat und muss mit technischen Einschränkungen erkauft werden.
Zitat der Woche: "Performance ist kein Thema für iSCSI"
Microsoft und Intel erzielten kürzlich mit einer Demo-Umgebung, bestehend aus einer Xeon-5500-Hardware ("Nehalem") und Windows Server 2008 R2, einen Datendurchsatz von einer Millionen I/O-Operationen pro Sekunde. Ein einzelner Client mit einem 10 GBit-Ethernet-NIC und einem reinen Software-Initiator forderte derartige Datenmengen an. Auf der Target-Seite mussten mehrere SANs diese Nachfrage bedienen.
