Know-how
Anmeldedaten für Active Directory mit PowerShell überprüfen
Möchte man feststellen, ob mit einem bestimmten Paar aus Benutzername und Kennwort die Anmeldung an einem ActiveDirectory möglich ist, dann kann man dies über PowerShell tun. Dazu muss man ein PrincipalContext-Objekt im Namespace System.DirectoryServices.AccountManagement anlegen. Er ist Bestandteil der Assembly-Bibliothek System.DirectoryServices.AccountManagement, die ihrereseits zur .NET 3.5-Laufzeit gehört.
Laufwerk von MBR in GUID Partition Table (GPT) konvertieren
Das herkömmliche Schema des Master Boot Record ist auf Disks mit einer maximalen Größe von ca. 2 TB und mit 4 primären Partitionen beschränkt. Das neuere GPT dagegen erlaubt 128 primäre Partitionen und über 16 Mio. TB große Platten. Wenn man aufgrund dieser Vorteile von GPT bestehende Laufwerke konvertieren möchte, dann geht das nur mit Hindernissen.
Hyper-V (remote) installieren mit Server Manager, PowerShell oder DISM
Um aus Windows einen Virtualisierungs-Host zu machen, muss man Hyper-V als Rolle hinzufügen. Dafür bieten sich je nach Installationsvariante
des Betriebssystems mehrere Optionen zum Nachrüsten des Hypervisors an, wobei in Windows Server 2012 dank PowerShell und Server Manager die Konfiguration auch remote möglich ist.
Get-Date: Datum berechnen und formatieren in Powershell
Ruft man das Cmdlet Get-Date ohne Argumente auf, dann gibt es nur das Systemdatum aus. Daraus soll man jedoch nicht den voreiligen Schluss ziehen, dass es sich dabei nur um die Powershell-Entsprechung zum date-Befehl von cmd.exe handelt. Vielmehr beherrscht es fast beliebige Datumsberechnungen und Datumsformate.
Gespeicherte Passwörter anzeigen in Internet Explorer, Chrome und Firefox
Es gehört zu den Komfortfunktionen aller modernen Browser, dass sie Login-Informationen für Websites speichern und so das Anmelden an Online-Diensten vereinfachen. Da man die Passwörter nicht mehr eintippen muss, vergisst man sie jedoch leicht. Wechselt man den Browser oder den Rechner, dann benötigt man sie aber wieder. Der Internet Explorer bietet im Gegensatz zu Chrome und Firefox keine Möglichkeit, einmal gespeicherte Kennwörter wieder anzuzeigen, dafür braucht man externe Tools.
Virtuelle CPUs (vCPU) für VMs unter VMware und Hyper-V konfigurieren
Die Zuteilung von Hardware-Ressource zu virtuellen Maschinen
ist eine knifflige Aufgabe, die darüber entscheidet, wie gut ein Server ausgelastet werden kann. Im Fall der Prozessorleistung kommt hinzu, dass der Zusammenhang zwischen physikalischen Prozessoren, Cores und einer vCPU nicht ganz leicht zu durchschauen ist. Microsoft und VMware bieten unterschiedliche Optionen, um einer VM Rechenleistung zuzuteilen.
Windows-Minianwendungen über Gruppenrichtlinien deaktivieren
Die in Vista eingeführten Sidebar-Gadgets wurden kürzlich von Microsoft als Sicherheitsrisiko eingestuft. Eine Schwachstelle erlaubt potenziellen Angreifern das Ausführen beliebigen Codes im Kontext des angemeldeten Users. Da die meisten Minianwendungen auf beruflich verwendeten PCs ohnehin kaum einen Nutzen bieten, ist die entdeckte Sicherheitslücke eine gute Gelegenheit, die Windows-Sidebar ganz zu deaktivieren. Per Voreinstellung sind die Gadgets eingeschaltet.
VHD als Festplatte anhängen oder trennen
Windows 7 und Windows Server 2008 R2 bieten die Möglichkeit, VHD-Dateien als Laufwerke zu mounten. Das kann etwa nützlich sein, wenn man Dateien aus einem Backup wiederherstellen möchte oder eine mit Virtual PC erstellte Referenzinstallation erfassen möchte.
Inaktive Benutzerkonten im Active Directory anzeigen
Wenn sich Benutzer lange nicht mehr in einem Windows-Netzwerk anmelden, dann ist dies oft ein Zeichen dafür, dass Mitarbeiter die Firma verlassen haben und diese Tatsache der IT nicht bekannt
wurde. Um sich solche inaktiven Konten anzeigen zu lassen, gibt es mehrere Methoden, von denen die meisten gewisse Nachteile haben.
Get-Content: Dateien einlesen mit Powershell
Den Inhalt einer Textdatei einzulesen und zu filtern gehört zu den Standardaufgaben in der Systemverwaltung, sei es innerhalb von Scripts oder auf der Kommandozeile. Auch hier hat Powershell mit dem Cmdlet Get-Content mehr zu bieten als Uralt-Kommandos wie type, die den Inhalt einer Datei als Zeichenkette erfassen und bloß an einen anderen Befehl oder ein Ausgabegerät weitergeben können.
