Citrix Provisioning Server 6 verbessert Image-Management

Citrix bringt das nächste größere Release seiner Provisioning Services. Es befindet sich derzeit im Betatest und soll im Herbst auf den Markt kommen. Die wesentliche Aufgabe der Provisioning Services besteht darin, Betriebssystem-Images an Clients und Server zu streamen, so dass diese keine lokalen Laufwerke benötigen. Die Version 6 bringt Verbesserungen beim Management dieser Systemabbilder, unter anderem die Integration mit WSUS.

Die Citrix PVS können sowohl Desktops als auch Server von einem Image booten und unterstützen dabei virtuelle wie physikalische Systeme. Die Version 6.0 bringt Funktionen, die das Versprechen eines einfachen zentralen Management einlösen helfen sollen:

  • Versionierung von vDisks: Aus der PVS-Konsole lassen sich Versionen eines Images erstellen und verwalten. Sie können beispielsweise bestimmten Benutzergruppen zugeordnet werden. Die Software speichert nur die Abweichungen zwischen den Versionen in differenziellen Disks, um Platz zu sparen.
  • Patch-Management: Mit Hilfe von geplante Tasks lassen sich Updates mittels WSUS, SCCM oder anderen Tools automatisch einspielen.
  • Replikation von vDisks: erlaubt die Verteilung von Images über mehrere Server oder Standorte mit Mechanismen wie dem Distributed Filesystem (DFS-R) von Windows.

Die Provisioning Services gehören zum Lieferumfang der Enterprise- und Platinum-Editionen von XenDesktop sowie der Platinum-Ausgabe von XenServer. Sie gehen auf die Software der Firma Ardence zurück, die Citrix im Jahr 2006 übernommen hat. Auch wenn die Demos von zahlreichen gleichzeitig startenden Rechnern eindrucksvoll wirken, führt das Produkt in der Praxis bis dato ein Nischendasein, beispielsweise in Schulungsunternehmen und Labs.

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