MAP 6.0: Migration zu Azure, IE9, Office 365 und SQL Server

Microsoft veröffentlichte die Betaversion des Microsoft Assessment and Planning (MAP) Toolkit 6.0. Seine Aufgabe besteht darin, bestehende IT-Systeme auf die Tauglichkeit für das Update auf neue Versionen von Microsoft-Produkten zu untersuchen oder den Umstieg von Fremdsystemen zu unterstützen. MAP 6.0 dehnt seine Fähigkeiten auf Microsofts Cloud-Dienste aus.

Hilfe für die Migration auf Azure und Office 365

Die Version 6.0 setzt die Cloud-Orientierung von MAP 5.5 fort, das bereits Web-Anwendungen und Datenbanken auf ihre Portierbarkeit in Richtung Azure prüfen konnte. In der aktuellen Ausführung ist es in der Lage, alle vorhandenen Anwendungen zu katalogisieren und die Ressourcen zu berechnen, die man dafür auf Azure buchen müsste. Damit einher geht die Bewertung der möglichen Schwierigkeiten, die eine Applikation bei der Migration verursachen würde, sowie eine Kalkulation der Kosten.

MAP 6.0 analysiert auch die Bereitschaft einer IT-Umgebung für Office 365, Microsofts zweiten großen Cloud-Service. Es bewertet die Kombatibilität einer vorhandenen Office-Installation mit der Online-Version und prüft PCs auf ihre Eignung für den Office-365-Client.

Server-Konsolidierung mit Hyper-V, Ablösung von VMware

Im Rahmen von Private Clouds unterstützt MAP 6.0 zwei wesentliche Szenarien: die Einschätzung einer möglichen Server-Konsolidierung mittels Hyper-V Cloud Fast Track, und die Inventarisierung von VMware-Infrastrukturen, um Workloads mit Microsoft-Anwendungen wie Exchange oder SQL Server nach Hyper-V zu migrieren.

Aufwandschätzung für Umstieg von Oracle auf SQL Server

Schließlich berücksichtigt das Assessment and Planning Toolkit 6.0 noch die Migration auf den Internet Explorer 9. Dabei inventarisiert es vorhandene Browser sowie installierte ActiveX-Controls und generiert einen Report, der Aufschluss über den geschätzten Aufwand geben soll.

Zusätzlich erweitert MAP 6.0 die in der Version 5.5 eingeführte Unterstützung für die Migration von Datenbanken auf SQL Server. Neu ist dabei seine Fähigkeit, den Aufwand für den Umstieg von Oracle zu SQL Server zu kalkulieren und den erwarteten ROI zu berechnen.

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt. Wenn mit der von Ihren angegebenen Mail-Adresse ein Gravatar verknüpft ist, dann wird dieser neben Ihrem Kommentar eingeblendet.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Mail-Adressen werden im Seitenquelltext unkenntlich gemacht, um sie vor dem automatischen Erfassen durch Spammer zu schützen.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen