Matrix42 kombiniert Mobile-Device-Management mit ITSM

Seine Software für die Verwaltung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Notebooks hat Matrix42 in seine Lösung für das IT-Service-Management (ITSM) integriert. Die Kombination steht ab der Version 5.3 SP3 von Matrix42 Service Store bereit. Damit entfällt die Notwendigkeit, zwei Produkte für ITSM und das Mobile-Device-Management (MDM) einzusetzen.

Das Produkt von Matrix42 für das MDM basiert auf der Software der amerikanischen Firma Airwatch. Diese zählt zu den etablierten Anbietern im Bereich Mobile-Device-Management. Unterstützt werden Endgeräte unter den Betriebssystemen iOS, Blackberry OS, Windows Embedded und Phone, Symbian und Android. Die Systeme lassen sich "over the air" verwalten und konfigurieren. Das schließt das Übermitteln und Durchsetzen von Richtlinien, Zertifikaten und Konfigurationseinstellungen mit ein, aber auch das Sperren und Fernlöschen, wenn ein System verloren gehen sollte oder gestohlen wird. Die Authentifizierung der User erfolgt über Verzeichnisdienste wie Active Directory.

Matrix42 - Mobile Device ManagementDer Fernzugriff auf die Endgeräte ist auch unter dem Aspekt Support wichtig. In der Praxis "spielen" gerade Besitzer mobiler Geräte gerne an Konfigurationseinstellungen herum. Dies kann dazu führen, dass bestimmte (Unternehmens-)Anwendungen nicht mehr zugänglich sind oder der User keine E-Mails mehr empfangen kann. Solche Fehler lassen sich per Fernwartung korrigieren.

Cloud-basierte Lösung

Matrix42 respektive Airwatch verfolgen bei ihrer MDM-Lösung einen Cloud-Computing-Ansatz: Der User greift über eine Web-Konsole darauf zu. Die Installation der Software im eigenen Unternehmensnetz ist nicht erforderlich. Das hat natürlich auch seine Schattenseiten, Stichwort Abhängigkeit von einem Service Provider. Andererseits spart dieser Ansatz Zeit und Geld, weil der Anwender nicht zuerst die Management-Softtware implementieren muss.

Ein Bestandteil der MDM-Lösung von Matri42 ist ein zentrales App-Management. Der Systemverwalter kann definieren, welche Anwendungen auf dem Mobilgerät installiert werden dürfen und einen entsprechenden firmeninternen App-Store aufsetzen. Damit lässt sich der Wildwuchs bei Apps einschränken.

Gerade was Apps betrifft, ist jedoch zu bedenken, dass immer mehr Firmen vor dem Wunsch ihrere Mitarbeiter kapitulieren, ihre privaten Mobilgeräte auch für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Insofern findet nun doch wieder eine Vermischung von privat und geschäftlich statt, auch auf Anwendungsebene. Mithilfe eines Mobile-Device-Management lassen sich jedoch wenigstens einige grundlegende Sicherheitsvorgaben auf solchen privat-geschäftlichen Endgeräten umsetzen.

Automatische Inventarisierung

Zurück zur Lösung von Matrix42. Sie erstellt eine Inventarliste aller mobilen Geräte, sobald diese auf das Firmennetz zugreifen, Zudem kann dem Anwender die Erlaubnis erteilt werden, dass er sein Gerät und Access-Management-Funktionen, beispielsweise die Handy-Ortung und das Löschen von Daten, selbstständig managt. Weitere Neuerung bei Matrix42 Service Store 5.3 SP3 sind

  • überarbeitete Workflow-Management-Prozesse für die Genehmigung und Bereitstellung von Service-Requests,
  • die Integration in den Matrix42 Enterprise Manager für die Bereitstellung von Microsoft-SCCM-Software-Paketen aus dem Service-Katalog,
  • eine neue iPhone-App mit einfachem Zugriff auf den Service-Katalog, sodass die Nutzer beispielweise Bestellungen aufgeben oder offene Tickets bearbeiten können.

Matrix42 Service Store 5.3 SP3 steht ab sofort als Download auf dem Support-Portal auf der Webseite des Unternehmens zur Verfügung. Weitere Informationen zu Service-Store sind auf dieser Web-Seite von Matrix42 zu finden.

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