Microsoft beendet im Juli technischen Support für Office XP


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Nach zehn Jahren stellt Microsoft im Juli dieses Jahres die technische Unterstützung für Office XP ein. Anders, als dies noch beim Betriebssystem Windows XP noch bis April 2014 der Fall ist, stehen ab sofort auch keine Sicherheits-Updates für das Office-Paket mehr zur Verfügung.

Wer diese, zugegebenermaßen bereits etwas „antiquierte“ Office-Software einsetzt, sollte somit den Umstieg auf eine neuere Version erwägen. Microsoft nutzt die Gelegenheit (natürlich), um für die aktuelle Ausgabe Office 2010 Werbung zu machen. Unternehmen, die bei dem Software-Hersteller einen Enterprise-Agreement- oder OpenValue-Vertrag abgeschlossen haben, können ihre Mitarbeiter mit Trainingsgutscheinen, E-Learning-Kursen oder im Rahmen des so genannten Home Use Program (Office 2010-Version für den Einsatz auf dem Rechner zu Hause) beim Versionswechsel unterstützen.

Außerdem bietet Microsoft Support bei der Integration der neuen Bürosoftware in die bestehende Unternehmens-IT-Landschaft, etwa spezielle Planungsworkshops. Allerdings dürfte sich Anwendern, die noch Office XP einsetzen, noch eine weitere Frage stellen, nämlich die nach einem neuen Betriebssystem.

Es ist zu vermuten, dass ein Gutteil der Office-XP-Pakete noch auf „antiken“ PCs läuft, auf denen Windows XP installiert ist. Das bedeutet für diese Anwender, dass nicht nur ein Umstieg von Office XP auf 2007 oder 2010 angesagt ist, sondern auch ein Austausch der Hardware und des Betriebssystems.

Wer partout kein Microsoft-Office installieren möchte, kann auf Open-Source-Alternativen zurückgreifen, etwa LibreOffice oder OpenOffice. LibreOffice ist ein auf OpenOffice basierendes Paket, das mittlerweile von einer Vielzahl ehemaliger OpenOffice-Entwickler gepflegt und weiterentwickelt wird. Sie hatten aus Verärgerung über Oracles wankelmütige Haltung im Zusammenhang mit OpenOffice mit LibreOffice ein separates Projekt gestartet.

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