myUTN-150: USB-Geräte über das Netz verwenden
Um den USB-Device-Server myUTN-150 erweitert der Bielefelder Netzwerkspezialist SEH seine Palette von USB-Servern. "Warum ein separater Server für USB-Systeme?", mag sich nun mancher fragen. Ein Vorteil eines USB-Device-Server ist, das sich damit alle USB-Geräte im und über das Netz zentral managen lassen. Das gilt unter anderem für die Gerätezuordnung und die Kontrolle der Port-Schlüssel.
Der myUTN-150 unterstützt IPv6 und USB-Virtualisierung für bis zu drei USB-Geräte. Zudem lässt sich das System in Virtual Local Area Networks (VLAN) und in virtuellen Umgebungen einsetzen. Das System kompatibel zu den Windows 32/64-Bit-Versionen (Windows 7, Server 2008, Vista, Server 2003, XP). Zudem ist es mit Ethernet-Interfaces (10BaseT, 100BaseTX und 1000BaseT) ausgestattet.
Ziel: Sicherer Einsatz von USB-Systemen
Der USB-Server soll den "sicheren" Einsatz von USB-Geräten ermöglichen. Viele Unternehmen sperren solche Komponenten aus dem Unternehmensnetz aus, weil sie ein Sicherheitsrisiko darstellen. Außerdem haben USB-Systeme wie Drucker, Kartenlesegeräte oder Scanner den Nachteil, dass nur der Mitarbeiter auf sie zugreifen kann, an dessen Rechner sie angeschlossen sind.
Mit dem USB-Device-Server von SEH können solche Systeme
im LAN "geshared" werden. Das funktioniert auch über VLANS. Über
Virtual LANs lassen sich USB-Geräte bestimmten Nutzergruppen zur Verfügung
stellen. Dazu wird jedem USB-Port eine separate IP-Adresse zugewiesen, über die
Abteilungen oder Arbeitsgruppen Zugang zu dem System erhalten, auch über
Weitverkehrsverbindungen.
Der Zugriff erfolgt über gesicherte Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Die Daten werden verschlüsselt übertragen - mittels TLS oder SSL. Eine User-Authentifizierung stellt sicher, dass nur dazu berechtige Nutzer Zugang zu den USB-Geräte erhalten.
Verwaltung von USB-Geräten
In den SEH-Server integriert ist eine Systemmanagement-Funktion. Über die Gerätezuordnung legt der Administrator fest Anwender fest, welche USB-Gerätetypen über myUTN-150 angeschlossen werden können. Auf diese Weise lässt sich verhindern, dass "unerwünschte", sprich nicht autorisierte USB-Geräte über das Netzwerk verwendet werden. Dies soll unter annderem verhindern, dass Mitarbeiter eigene USB-Geräte mitbringen und anschließen.
Der Hauptvorteil des USB-Device-Servers ist laut SEH, dass sich mehrere Nutzer Systeme teilen können, auch beziehungsweise vor allem in Virtual-Desktop-Infrastructure-Umgebungen. Allerdings ist der "Leidensdruck" in dieser Beziehung nicht mehr ganz so groß, weil mittlerweile selbst peisgünstige Scanner und Drucker mit einem Netzwerkanschluss ausgestattet sind.
Der myUTN-150 USB Device Server ist ab sofort im Fachhandel zum Preis von circa 265 Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich. Darin enthalten sind Software-Updates, technischer Support und eine Garantie von drei Jahren.



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