VMware Workstation 9: Support für Windows 8, Hyper-V, VM im Browser
VMware veröffentlichte die Technology Preview 2012 seiner Workstation, die als Version 9 auf den Markt kommen wird. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört die offizielle Unterstützung für Windows 8 und Server 2012, eine leistungsfähigere Grafikkomponente,
besserer Support für verschachtelte Virtualisierung (ESXi, Hyper-V) sowie der Fernzugriff auf VMs via Web-Browser.
FAQ zu UEFI, BIOS, GUID Partition Table (GPT) und Master Boot Record
Das seit den PC-Anfängen existierende Basic Input/Output System (BIOS) wird moderner Hardware nicht mehr gerecht, das gleiche gilt für das Partitionierungsschema Master Boot Record (MBR). Neuere Rechner enthalten daher immer öfter den BIOS-Nachfolger UEFI, und aktuelle Betriebssysteme nutzen GPT anstelle von MBR. OS-spezifische Eigenheiten, Abwärtskompatibilität, die Kombination von alt und neu sowie die Virtualisierung machen den Umstieg jedoch nicht so einfach wie gewünscht. Die folgende FAQ soll die wichtigsten Fragen klären.
Gartner-Quadrant zu Storage- und SAN-Management: EMC, IBM und NetApp führend
Die diesjährige Marktübersicht für Software zum Storage-Resource-
und SAN-Management berücksichtigt insgesamt 15 Hersteller. Ihre Produkte bieten eine einheitliche Sicht auf heterogene Speichersysteme und unterstützen zentrale Verwaltungs- und Planungsaktivitäten in verteilten Storage-Umgebungen. Die von
den Analysten formulierten umfangreichen Anforderungen an eine solche Software erfüllen nach ihrem Urteil am besten EMC, IBM und NetApp.
UAC-Prompt über GPO für Administratoren und User konfigurieren
Die Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) irritierte
bei ihrer Einführung mit Vista viele Admins, weil sie die ausdrückliche Genehmigung von allen möglichen Aktionen erzwang. Windows 7 reduzierte die Zahl der als störend empfundenen Prompts und bot feinere Einstellungsmöglichkeiten. Noch genauer als über die Systemsteuerung lässt sich die UAC über Gruppenrichtlinien
konfigurieren.
Kostenloser Hyper-V Server 2012 erhält neue DR- und Storage-Features
Wie schon bei Windows Server 2008 R2 koppelt Microsoft auch
bei Server 2012 den Hypervisor inklusive eines Minimal-Betriebssystems als eigenständiges und kostenloses Produkt aus. Dabei packt der Hersteller zahlreiche fortgeschrittene Funktionen des Vollprodukts in den Hyper-V Server 2012. Der kürzlich
erschienene Release
Candidate enthält unter anderem einige der neuen Storage-Funktionen von Windows Server 2012 sowie die Replikation von VMs.
Windows-Firewall: Regeln für Profile konfigurieren
Windows 7 und Server 2008 R2 kennen für die Regeln der integrierten Firewall 3 Profile namens Domäne, privat und öffentlich. Unter XP und Server 2003 gab es dagegen nur 2 (Standard und Domain). Sie bestimmen, ob eine Regel in einem bestimmten Netzwerkkontext angewandt wird. Profile erlauben zwar eine differenzierte Konfiguration der Firewall, machen diese aber auch komplizierter.
Amazon Web Services für die Einrichtung einer Virtual Private Cloud
Eine einfache Definition der Private Cloud besagt, dass sie die Konzepte der Public Cloud auf firmeneigene Rechenzentren überträgt. Allerdings entfallen damit wesentliche Vorteile der Cloud, etwa die Skaleneffekte der großen Betreiber oder dass sich Unternehmen nicht mehr um die IT-Infrastruktur kümmern müssen. Die Virtual Private Cloud beschreitet daher einen Mittelweg, indem sie Ressourcen in einem isolierten Bereich bei einem Public-Cloud-Providers nutzt. Amazon bietet mit seinen Web Services die Voraussetzungen für solche Virtual Private Clouds.
Windows in UEFI-VM unter VMware Workstation installieren
Neue Computer sind statt mit dem veralteten BIOS immer öfter
mit UEFI-Firmware ausgerüstet. Sie überwindet einige wesentliche Beschränkungen des Oldtimers und führt unter anderem zu einem schnelleren Boot-Vorgang des Systems. Diese Vorzüge kann man sich auch in einer virtuellen Maschine zunutze machen, und zwar auch dann, wenn der Host-Rechner noch mit einem BIOS ausgestattet ist.
Windows ADK (Assessment and Deployment Kit): die Tools im Überblick
Das Assessment and Deployment Kit (Windows ADK) erweitert und aktualisiert das bisherige WAIK. Es unterstützt jetzt Windows 8 sowie Server 2012, lässt sich aber auch für Windows 7 und Server 2008 (R2) nutzen. Als wesentliche Neuerungen bietet es unter anderem ein weitgehend überarbeitetes Performance Toolkit sowie die Assessment Services, mit denen man Tests auf mehreren PCs automatisiert ausführen und auswerten kann.
VMware kauft Wanova: Offline-fähige und individuelle virtuelle Desktops
VMware gab die Übernahme der Firma Wanova bekannt. Was aussieht wie eine weitere Akquisition eines Startup-Unternehmens durch einen großen Anbieter, hat in Wirklichkeit große Bedeutung für die Zukunft der Desktop-Virtualisierung. Die Integration des Wanova-Produkts Mirage
in VMware View verspricht die Lösung des Offline-Problems ohne Einsatz eines lokalen Hypervisors, die individuelle Anpassung der Arbeitsumgebung durch die User
bei gleichzeitiger Nutzung gemeinsamer Images, sowie ein zentrales Management mobiler Rechner.
