Alle Laufwerke mit wmic auf der Kommandozeile anzeigen

Im Normalfall erhalten alle Volumes auch unter Windows 7 ganz in der Tradition von DOS einen Laufwerksbuchstaben, auch wenn es technisch möglich ist, sämtliche Datenträger wie unter Unix in einen Verzeichnisbaum einzuhängen. Die Zahl der Laufwerksbuchstaben kann durch zugeordnete Netzfreigaben und USB-Laufwerke unüberschaubar werden und sich zudem während einer Sitzung ändern.

Wenn man sich etwa auf der Kommandozeile befindet und einen USB-Stick anschließt, dann kann man nicht erkennen, welcher Laufwerksbuchstabe ihm zugeordnet wurde. Entweder versucht man ihn zu erraten oder man wechselt zum Explorer, um sich dort alle Laufwerke anzeigen zu lassen. Ähnlich verhält es sich, wenn man mit net use ein Netzfreigabe zuordnen möchte, aber nicht erkennen kann, welche Buchstaben noch frei sind.

In solchen Fällen hilft das WMI-Tool wmic, das Auskunft über diverse Ressourcen gibt. Um alle Laufwerke inklusive der ihr zugeteilten Buchstaben und Label aufzulisten, gibt man

wmic volume get driveletter, label

ein. Wenn man sich nur alle Laufwerke eines bestimmten Typs, etwa USB-Sticks anzeigen lassen möchte, dann kann man die Ausgabe des Programms mit dem Parameter drivetype filtern:

wmic volume where drivetype=2 get driveletter

Analog funktioniert es mit Festplatten und CD/DVD-Laufwerken, deren Wert bei drivetype 3 beziehungsweise 5 ist. Netzlaufwerke werden mit diesem Befehl nicht angezeigt, diese kann man allerdings leicht mit der Eingabe von

net use

ergänzen.

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