CPU und Mainboard auslesen mit dem kostenlosen CPU-Z
Wenn man Informationen über den installierten Prozessor, Arbeitsspeicher oder Chipsatz erhalten möchte, dann bietet Windows mit msinfo32.exe dafür ein eigenes Dienstprogramm. Seine Auskünfte sind jedoch ähnlich mager wie jene des Geräte-Managers. Wesentlich detaillierter sind dagegen die Daten, die das kostenlose CPU-Z liefert.
Die Oberfläche des Tools ist in mehrere Registerkarten gegliedert, die jeweils für eine Hardware-Komponente zuständig sind. Dazu zählen die CPU, die Prozessor-Caches, das Mainboard, der Arbeitsspeicher und die Grafikeinheit.
Technische Daten des Prozessors
Besonders genaue Informationen bietet CPU-Z seinem Namen entsprechend über den eingebauten Prozessor, über den es nicht nur den Hersteller und das Modell verrät, sondern auch Fertigungsgröße, Sockeltyp, Leistungsaufnahme oder Taktfrequenz. Besonders nützlich sind die Angaben zu den unterstützten Instruktionen wie MMX, x86/x64 oder Virtualisierungstechniken wie Intel VT oder AMD-V. Die Anwesenheit der Letzteren ist wichtig oder gar erforderlich, wenn man auf dem System einen Hypervisor installieren möchte.
Mainboard, RAM und Grafik
Die Daten zum Mainboard nennen ebenfalls Hersteller und Modell, aber auch Details zu Chipset, BIOS und Southbridge. Beim RAM gibt CPU-Z Auskunft über Typ und Größe sowie die Taktfrequenz und bricht die Informationen auf die einzelnen Speicherbänke herunter. Bei der Angaben zur GPU beschränkt sich das Tool auf das Notwendigste.
CPU-Z ist besonders dort von Nutzen, wo es eine Vielzahl heterogener PCs gibt und keine sorgfältige Inventarisierung erfolgt. Dann kann es schnell darüber Auskunft geben, ob etwa ein alter Rechner noch den Anforderungen der eingesetzten Software genügt. Praktisch ist dabei, dass CPU-Z nicht installiert werden muss, sondern auf einen USB-Stick kopiert von dort gestartet werden kann. Es liegt in Versionen für 32- und 64-Bit-Windows vor.




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