App-V 4.6, VMware kauft RTO Virtual Profiles, Lab für XenDesktop auf Hyper-V, Integration Components for Red Hat

- Microsoft stellte die erste Version von App-V fertig, die nach dem Kauf von Softricity vollständig unter seiner Regie entwickelt wurde. Die Version 4.6 bringt eine Reihe von Neuerungen, darunter die Unterstützung für 64-Bit-Windows und 64-Bit-Applikationen, enge Integration mit Office 2010 und Kompatibilität mit Applocker, BranchCache sowie Bitlocker ToGo.
Nützliche Links anlässlich der Freigabe von App-V 4.6: - VMware hatte schon vor einiger Zeit die Tools der Firma RTO Software für das Management von Benutzerprofilen in Lizenz genommen. Sie sollen in die nächste Version von VMware View integriert werden. Nachdem in letzter Zeit Gerüchte über den Kauf von RTO kursierten, gab VMware nun bekannt, dass es zwar nicht die Firma, aber einige ihrer Produkte erworben habe, darunter Virtual Profiles.
- Microsoft bietet nun eine Test- und Lernumgebung in seinen Virtual Labs an, in der man die Implementierung von XenDesktop 4 auf Hyper-V R2 üben kann.
- Monate nach der Ankündigung, dass Red Hat Enterprise Linux unter Hyper-V unterstützt würde, stellt Microsoft nun dafür die Integration Components fertig. Es handelt sich dabei um paravirtualisierte Treiber für Netz- und Plattenzugriffe, die direkt mit dem Hypervisor interagieren und nicht wie native Linux-Treiber davon ausgehen, dass sie Zugriff auf die Hardware hätten. Der entscheidende Nutzen der Integration Components besteht in der besseren Performance.
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