Sieben angeblich gute Gründe, bei XP zu bleiben

Windows XP SP3Adrian Kingsley-Hughes nennt auf ZDNet sieben Gründe, die nach seiner Meinung dafür sprechen, bis auf Weiteres bei Windows XP zu bleiben. Die große Leserresonanz belegt, dass viele Firmen den Nutzen eines flächendeckenden Windows-Updates angesichts der hohen Kosten bezweifeln. Ihnen sind daher Argumente willkommen, die einen Aufschub rechtfertigen.

Die vermeintlichen Vorteile lassen sich im Wesentlichen so zusammenfassen: Der Verzicht auf das Update spart Kosten, weil für das Vorhandene keine Migrationsaufwendungen und Schulungen mehr anfallen und man weiß, dass die installierten Anwendungen plus die angeschaffte Hardware mit XP kompatibel sind. Dass Microsoft für XP noch bis 2014 Support bietet gilt als weiterer Grund.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für das unvermeidliche Update?

Im Kern dreht sich die ganze Debatte darum, wann der richtige Zeitpunkt für die Erneuerung des Client-Betriebssystems gekommen ist. Wer zu früh auf den Vista-Zug aufgesprungen ist, wird das wahrscheinlich jetzt bereuen. Andererseits geht es sich bei den derzeit dreijährigen Release-Zyklen für die Zögerlichen wahrscheinlich aus, dass Windows 8 auf den Markt kommt, bevor der XP-Support ausläuft. Sie könnten daher wahrscheinlich auch Windows 7 auslassen.

Angesichts der Bedrohungen in einer global vernetzten IT, der eingeschränkten Unterstützung für neue Hardware und der schwindenden Benutzerakzeptanz stellt sich die Frage, ob man wirklich bei einem 10 oder 11 Jahre alten Betriebssystem bleiben möchte. Und wer dann ein halbes Jahr vor Windows 8 mit dem Umstieg auf Windows 7 beginnt, hat möglicherweise auch nicht den richtigen Zeitpunkt erwischt.

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