Dell Poweredge-Server mit Plug-in für VMware vCenter verwalten

    ServerSeine Palette von Programmen für das Systemmanagement hat Dell ausgebaut. Neu ist das "Dell Management Plug-in for VMware vCenter". Damit können Administratoren über die Konsole von VMware vCenter "Poweredge"-Server von Dell aufsetzen, konfigurieren und managen. Zu den typischen Einsatzgebieten des Tools zählen das Einspielen von Firmware-Updates und BIOS-Dateien sowie das Abfragen von Inventory-Informationen wie Details zur Hardware der Server. Außerdem lässt sich mithilfe des Plug-ins der VMware-Hypervisor auf "nackten" (Bare-Metal) Dell-Systemen installieren. Dazu ist kein Preboot Execution Environment (PXE) erforderlich.

    Dell liefert das Plug-in in Form einer Virtual Appliance aus. Im Gegensatz zu anderen Management-Tools wird es direkt in die vCenter-Konsole integriert. Andere Produkte nutzen im Gegensatz dazu ihre eigenen Konsolen. Unterstützt werden VMware vSphere ESX 4.1 und ESXi 4.1. Beide die Installation mittels Scripts. Version 4.0 dagegen nicht; deshalb rät Dell vom Einsatz des Tools bei dieser Version ab.

    Auf den Servern muss zudem ein "Open-Manage-Server-Administrator"-Agent (OMSA) installiert sein. Dies, so Dell in Support-Dokumenten, sei zumindest bei Version 1.0 des Tools erforderlich. Ob OMSA auch bei folgenden Ausgaben des Plug-ins notwendig ist, ließ Dell offen. Ein PDF-File mit den wichtigsten Fragen und Antworten zum Plug-in von Dell steht auf dieser Web-Seite von Dell zur Verfügung. Schwach ist, dass Dell keine Testversion zur Verfügung stellt. Die Demo-Videos, die der Hersteller stattdessen offeriert, sind ein unzureichender Ersatz. Der Preis berechnet sich nach Server-CPUs. Die Version für drei Server kostet 299 Dollar.

    1 Kommentar

    Bild von Simon Klages
    Simon Klages sagt:
    12. September 2011 - 16:32

    Hallo,

    mittlerweile bietet Dell eine kostenlose Trial-Version an, die auf einen vCenter und einen Host eingeschränkt ist.
    Nähere Infos unter http://www.dell.com/vcenterplugin

    Grüße aus Frankfurt,
    Simon