App-V

    App-V 5.0: Neues Package-Format, Web-Konsole, Powershell

    Architektur App-VMicrosoft kündigte App-V 5.0 an, eine Software zur Anwendungsvirtualisierung, die Bestandteil des MDOP ist. Es ist das Upgrade mit den bedeutendsten Änderungen seit dem Kauf der Software durch die Übernahme von Softricity im Jahr 2006. Der Preis dieser Verbesserungen sind Inkompatibilitäten mit den Vorgängerversionen.

    MSI-Dateien automatisch in App-V-Packages konvertieren

    Die Applikationsvirtualisierung mit App-V erweitert ein wesentliches Feature von Windows, nämlich die Bereitstellung und Ausführung von Programmen. Eigentlich müssten daher zumindest die Basisfunktionen von App-V in das Betriebsystem wandern, derzeit ist es aber ein eigenständiges Produkt und gehört zum Lieferumfang von MDOP.

    MDOP 2011 kommt mit App-V 4.6 SP1 und Med-V 2.0

    MDOPMicrosoft hat das Desktop Optimization Pack (MDOP) 2011 freigegeben. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von Tools für das Desktop-Management, die Kunden mit einer Software Assurance für den Client vorbehalten bleibt. Die neue Version enthält Updates der zwei integrierten Virtualisierungsprodukte. Während App-V nur einige kleinere Verbesserungen vorweisen kann, handelt es sich bei Med-V um ein größeres Update.

    Server App-V: Windows-Anwendungen auf Azure migrieren

    Azure ConnectIm Unterschied zu einer herkömmlichen Installation schreiben virtualisierte Programme keine Konfigurationsdaten und Statusinformationen in die Registrierdatenbank oder in das Dateisystem. Sie hinterlassen somit nach ihrer Beendigung keine Spuren in Windows. Diese Technik, die das Management von zahlreichen Desktops erleichtern kann, überträgt Microsoft auf den Server, um die Migration von bestehenden Anwendungen auf Azure zu unterstützen.

    Desktop-Virtualisierung mit Microsoft: die Technologien im Überblick

    VDI TeaserTrotz aller Vorbehalte gegen zentrale Desktops hat Microsoft mittlerweile ein Portfolio an Tools entwickelt bzw. zugekauft, die alle wesentlichen Funktionen für die Virtualisierung von Desktops bieten. Wie man von einem Plattformanbieter wie Microsoft erwarten kann, strebt die Firma nach einem vollständigen Software-Stack vom Hypervisor bis zu den Management-Werkzeugen.

    Windows-7-Migration: Kompatibilität auch bei App-V prüfen

    App-V Logo (Quelle: Microsoft)Die bevorstehende Migration auf Windows 7 wird IT-Abteilungen auch zum Umdenken bei per App-V-gestreamten Anwendungen zwingen. Darauf macht John Savill aufmerksam. Bis jetzt war es üblich, eine App-V-Anwendung einfach für die niedrigste im Unternehmen verwendete Betriebssystem-Version zu streamen, etwa bei einer Mischung aus Windows XP, Windows Server 2003 und noch ein paar Windows-2000-Maschinen also für Windows 2000. Zwischen Windows XP und Windows 7 – eigentlich bereits zwischen Windows XP und Vista – sind jedoch die Unterschiede zu groß, die Ursache für die zahlreichen Kompatibilitätsaspekte, mit denen man sich der Windows 7-Migration beschäftigen muss.

    Citrix XenVault, noch ein Baustein für den mobilen virtuellen Desktop

    XenVault Safe ZoneIm Zuge des Feature Pack 2 für XenDesktop 4, das Ende September erscheinen soll, liefert Citrix den lange erwarteten Client-Hypervisor XenClient aus. Er soll eine Reihe von zusätzlichen Einsatzgebieten für virtuelle Desktops erschließen. Allerdings eignet er sich für einige Nutzungsszenarien nicht, so dass Citrix als ergänzende Komponete XenVault ankündigte. Es handelt sich dabei um eine verschlüsselte Dateiablage für Anwendungen, die über XenApp oder App-V zugänglich gemacht werden.

    Analyse: Bei der Desktop-Virtualisierung kehrt Ernüchterung ein

    Microsoft VDIDie Verlagerung des Windows-Clients in das Rechenzentrum gilt als einer der großen Trends beim Desktop-Computing. Die Analysten von Gartner prognostizierten VDI-Lösungen für 2013 ein Marktvolumen von 65 Mrd. Dollar, das wären 40 Prozent des weltweiten professionellen PC-Markts. Mittlerweile mehren sich aber die Zeichen, dass einige Versprechen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und der technischen Möglichkeiten in der ersten Euphorie etwas voreilig abgegeben wurden. Auch wenn zentralistische Desktop-Modelle im Aufwind sein mögen, so lassen sich derzeit kaum Unternehmen auf eine strategische Neuausrichtung ein.

    Übersicht: die MDOP-Tools und Alternativen für Firmen ohne Software Assurance

    MDOPDas Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP) ist eine Tools-Sammlung, die das Client-Management vereinfachen soll und nur für Firmen zugänglich ist, die eine Software Assurance (SA) für den Client abgeschlossen haben. Wer sich ohnehin für einen solchen Wartungsvertrag entschieden hat, für den bietet das Paket relativ viel Nutzen für das Geld. Aber wenn sich die MDOP-Funktionen mit jenen von bereits vorhandenen Tools überschneiden, dann ist es möglicherweise besser, sich nach einzelnen Alternativen umzuschauen. Das gilt natürlich sowieso für jene Firmen, die eine SA vermeiden möchten.

    Testpaket aus Windows 7/ Office 2010 /App-V, kein Xen in RHEL 6, Offline Virtual Machine Servicing Tool 3.0

    Migration auf Windows 7

    • Microsoft stellt ein umfangreiches Paket bereit, bestehend aus der neuesten Desktop-Software plus Windows Server und Datenbank, mit dem sich eine Testumgebung für die Migration auf Windows 7 und Office 2010 aufbauen lässt. Der 10GB große Download enthält neben Windows 7 Enterprise, Office 2010 Professional Plus und Server 2008 EE die kostenlosen Deployment Tools wie ACT, MAP, MDT, den Office Migration and Planning Manager (OMPM) sowie zwei Ausgaben des SQL Server. Mit an Bord ist auch App-V, das anstelle einer herkömmlichen Installation die Programme aus dem Office-Paket zum Benutzer bringen soll.

    Seiten