Dateisystem

    Condusiv Undelete 10 stellt gelöschte Dateien auf Netzfreigaben her

    Die Firma Diskeeper, die sich kürzlich in Condusiv umbenannt hat, stellte die Version 10 von Undelete vor. Die Funktionen der Software gehen über jene des Windows-eigenen Papierkorbs hinaus, indem sich beispielsweise in der Server-Edition auch gelöschte Dateien auf freigegebenen Netzlaufwerken wiederherstellen lassen. Die neue Version bringt primär Verbesserungen in der Bedienung des Tools.

    Speicherplatz für Benutzer mit GPOs oder FSRM begrenzen

    Templates für Kontingente im FSRMDie Beschränkung von Speicherplatz pro Benutzer ist unter Windows ein Feature von NTFS und muss für jedes Volume separat aktiviert und konfiguriert werden. Bei einer größeren Zahl an File-Servern und Laufwerken wäre eine zentrale Konfiguration von Disk Quotas wünschenswert. Gruppen­richt­linien sind dazu in der Lage, allerdings zu Lasten individueller Einstellungen. Eine Alternative für die effizientere Quota-Verwaltung bietet der File Server Resource Manager (FSRM).

    ReFS: Neues Dateisystem für Windows 8 und Server 2012

    ReFS implementiert eine neue Store Engine und erbt das API von NTFS.Microsoft bringt mit Windows 8 unter der Bezeichnung Resilient File System (ReFS) ein weiteres Dateisystem, das sich vor allem durch seine Widerstandsfähigkeit und seine Eignung für sehr große Volumes auszeichnen soll. Während es die Daten auf dem Speichermedien anders organisiert als NTFS, bietet es gegenüber Anwendungen jedoch die gleichen Schnittstellen. In der ersten Version fehlen ihm jedoch einige wesentliche Features des etablierten NTFS.

    Access Based Enumeration in Windows Server: Ordner bei fehlenden Rechten ausblenden

    Die einfache Dateifreigabe aktiviert ABE per Voreinstellung.Unter Windows Server 2003 R2 führte Microsoft die Access Based Enumeration (ABE bzw. Zugriffsbasierte Aufzählung) als separat zu installierendes Add-on ein. Seine Aufgabe besteht darin, Ordner und Dateien für Benutzer auszublenden, wenn sie dafür nicht die erforderlichen Zugriffsrechte besitzen. Seit Windows Server 2008 ist ABE Teil des Betriebssystems, allerdings fallen die Integration inkonsistent und der Tools-Support schlechter aus.

    Belegung von Laufwerken grafisch darstellen mit WinDirStat

    Windows bietet mehrere Möglichkeiten, um die Belegung eines Laufwerks zu ermitteln. Sie reicht von der Darstellung als Tortendiagramm in den Eigenschaften eines Datenträgers bis zu den verschiedenen Informationen, die man über den Explorer oder die Kommandozeile erhalten kann. Eine Gesamtschau, die Aufschluss darüber gibt, wieviel Platz welche Dateien und Verzeichnisse verbrauchen, gibt es jedoch nicht. Das kostenlose WinDirStat erfüllt diese Aufgabe.