Dateisystem

    Datenträger mounten statt Laufwerksbuchstaben vergeben

    Explorer-Fenster mit gemounteten DatenträgernUnter Unix/Linux verwendete Datei­system­hierar­chien beginnen alle in der gleichen Wurzel („root“, /), egal wie viele physische Datenträger, logische Partitionen und verschiedene Dateisysteme eingebunden sind. Im Gegensatz dazu bietet Windows keine gemeinsame, sondern bis zu 26 Wurzeln in Form der Laufwerksbuchstaben.

    Windows: Nicht löschbare Dateien löschen

    Besitz übernehmen und Rechte setzen – dann kann man löschen (komprimierte Darstellung der Ausgabe)Zuweilen kommt es vor, dass Windows sich hartnäckig weigert, bestimmte Dateien zum Löschen freizugeben. Das geschieht etwa nach dem Löschen von Benutzer­profilen: Hatte der Benutzer Rechte für seine Dateien und Verzeichnisse individuell vergeben und dabei die für Ad­minis­tra­toren und das System entfernt, sind diese für den Ad­minis­tra­tor zunächst nicht löschbar. Selbst wenn es das betreffende Benutzerkonto gar nicht mehr gibt, sind die ACLs mit dessen UID/GID noch mit der Datei verbunden.

    NTFS-Zugriffsrechte beim Kopieren und Verschieben vererben

    … und kopiert oder verschiebt anschließend eine Datei hinein, auf die man alle Rechte besitzt. Diese lässt sich danach nicht löschenJede Datei und jeder Ordner, die oder auf einem NTFS-Datenträger erstellt wird, erhält damit – neben anderen Attributen wie etwa dem Dateinamen, den Datumsstempeln und dem Inhalt – einen voreingestellten Satz an Zugriffsrechten. Diese definieren, welcher Benutzer welche Berechtigungen für diese Datei oder diesen Ordner besitzt. Welche Rechte voreingestellt sind, ist im Prinzip einfach: Der Ordner, in welchem die neue Datei oder der Ordner entsteht, vererbt seine eigenen Rechte an die „Kinder“.

    Der File Server Resource Manager (FSRM)

    FSRM thumbnailViele Server, ob noch physisch oder bereits virtuell, dienen vor allem einer Aufgabe: der Ablage von Dateien und dem Zugriff auf sie per Netzlaufwerk, also dem SMB/CIFS. Das wird trotz neuer Trends wie der Zusammen­arbeit per SharePoint-Services oder ähnlichen Diensten auch noch eine ganze Weile so bleiben – alte Gewohn­heiten und Arbeits­weisen ändern sich nur langsam.

    Autovirt: Neuer Ansatz bei der Datei-Virtualisierung

    Autovirt ThumbnailVirtualisierung macht vor Dateien nicht halt: Von Dateivirtualisierung spricht man, wenn der Zugriff auf Dateien von ihrem Speicherort abstrahiert wird, wie dies etwa bei Microsoft DFS geschieht.

    Vergleich: Bitlocker versus Encrypting File System

    Teaser BitlockerDie Laufwerksverschlüsselung Bitlocker ist nicht nur eine der am lautesten beworbenen Funktionen unter Vista und Windows 7, sondern findet auch nahezu ausnahmslos Anklang bei der Fachpresse. Was in vielen Redaktionen übersehen wird: Microsoft rückt zu Testzwecken natürlich gerne Ultimate-Lizenzen heraus, es sollen ja möglichst alle Funktionen bekannt werden. Für Geschäftskunden stehen diese oft aber nicht zur Verfügung.

    Seiten