Hyper-V

    Hyper-V mit SP1: Dynamic Memory und virtuelle CPUs abhängig vom Gast

    Hyper-VDas Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 brachte mit RemoteFX und Dynamic Memory für Hyper-V zwei wesentliche Neuerungen. Daneben bringt es gerade für den Hypervisor eine Reihe von Detailverbesserungen, unter anderem die Zahl der virtuellen CPUs pro logischem Prozessor.

    SP1 für Windows 7 und Server 2008 R2 ist allgemein verfügbar

    Microsoft hat das erste Service Pack für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 für jedermann zum Download freigegeben. Wie bereits auf WindowsPro gemeldet, stand SP1 bislang nur Nutzern von Microsofts Services Technet und MSDN zur Verfügung. Details zum Service Pack hat WindowsPro in diesem Beitrag von Wolfgang Sommergut veröffentlicht.

    VHDs zwischen Virtual PC und Hyper-V austauschen

    Microsofts Format für virtuelle Festplatten (VHD) wird von verschiedenen Herstellern unterstützt, aber besonders von Windows und seinen diversen Komponenten genutzt. Dazu zählen Windows Backup, VHD Boot und natürlich Virtual PC sowie Hyper-V.

    RDS Connector for VMM: virtuelle Desktops intelligent platzieren

    Die dynamische Verteilung von VMs über mehrere Server, abhängig von deren Auslastung, ist bei der Virtualisierung von Desktops besonders wichtig, weil ihre Zahl meistens recht groß ist, und auf diese Weise Hardware-Ressourcen eingespart werden können.

    Hyper-V überwachen mit dem kostenlosen HyperV_Mon

    Die CPU-Auslastung oder den Speicherverbrauch eines mit Hyper-V virtualisierten Servers kann man nicht einfach messen, indem man innerhalb eines Gastsystems oder der Parent Partition den Task Manager benutzt. Dieser gibt nur Auskunft über die Ressourcen, die für die VM zugänglich sind. Unter den Windows-Bordmitteln eignet sich die Leistungsüberwachung (perfmon.exe) für das Monitoring des gesamten Servers.

    Linux Integration Components für Hyper-V

    Ubuntu unter Hyper-VHyper-V unterstützt auch die seitens Microsoft als Profi-Versionen angesehenen Linux-Varianten Suse Enterprise Server 10 und 11 sowie Red Hat Enterprise Linux 5. Die zugehörigen Linux Integration Components für Hyper-V müssen, da später als der Server fertiggestellt, separat von Microsoft heruntergeladen werden. Man erhält eine selbst extrahierende EXE-Datei, welche die Linux Integration Components als DVD-Image im ISO enthält, nebst einer ausführlichen Anleitung als PDF für die unterstützten Betriebssysteme, wie die Software installiert oder aktualisiert wird und danach die synthetischen Netzwerkkarten und Festplatten-Controller in Betrieb genommen und konfiguriert werden.

    Microsoft kombiniert Hyper-V und System Center zu Private Cloud

    Microsoft Public Cloud: die StrukturDie TechEd in Berlin nutzte Microsoft, um einen weiteren Baustein seiner Cloud-Computing-Strategie vorzustellen: die "Private Cloud". Darin hat der Hersteller zwei bereits bekannte Produkte zu einem neuen Paket zusammengefasst. Erster Bestandteil ist der Hypervisor Hyper-V, der zweite ist die Management-Plattform "System Center".

    Privileged Access, SQL App Sync, IaaS: Microsoft baut Azure aus

    Microsoft Windows Azure LogoAllmählich nimmt Microsofts Cloud-Computing-Plattform Azure Gestalt an. Auf der Professional Developers Conference (PDC) gab der Hersteller einen Ausblick darauf, in welche Richtung sich Azure entwickeln wird. Ein Schwerpunkt liegt darauf, vorhandene Applikationen auf das Platform-as-a-Service-Angebot (PaaS) des Software-Herstellers zu portieren. Eine Erweiterung des Azure-Konzepts, die das ermöglichen oder besser gesagt vereinfachen soll, ist "Windows Azure Virtual Machine Role". Damit will Microsoft nach eigenen Angaben eine Brücke zwischen PaaS und Infrastructure-as-a-Service (IaaS) schlagen. Azure Virtual Machine Role erlaubt es, auf Azure Virtual Machines (VMs) laufen zu lassen.

    Best Practice: Optimaler Betrieb von Hyper-V

    Hyper-V-PerformanceSQL- und Virtualisierungsspezialist Michael Otey sieht Hyper-V inzwischen nahezu auf Augenhöhe mit VMwares ESX-Server. Für maximale Performance und Vermeidung unnötigen Administrationsaufwands hat er 10 Best-Practice-Tipps zusammengestellt. Die meisten der Tipps sind allerdings nicht so produktspezifisch, dass sie nicht auch auf andere Plattformen übertragen werden könnten. Auch Planer und Administratoren anderer Virtualisierungsprodukte bieten sie wertvolle Hinweise, um nicht in eine der potentiellen Stolperfallen zu treten, wie sie auf dem Wege zur erfolgreichen Virtualisierung hin und wieder lauern.

    Fixe VMDKs in dynamische konvertieren und umgekehrt

    Statisch vs. dynamisch ThumbnailSowohl für Microsofts VHD-Format für virtuelle Festplatten wie auch das VMDK-Format vom VMware gibt es prinzipiell 2 Versionen: Die Dateigröße der so genannten „fixed“ oder statischen Disks entspricht von Anfang an ihrer Kapazität, unabhängig von ihrer Belegung. Die Datei dynamischer Disks hingegen wächst mit ihrer Belegung, bis hin zu ihrem höchsten Fassungs­vermögen, wenn sie komplett gefüllt ist.

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