Hyper-V

    Best Practice: Optimaler Betrieb von Hyper-V

    Hyper-V-PerformanceSQL- und Virtualisierungsspezialist Michael Otey sieht Hyper-V inzwischen nahezu auf Augenhöhe mit VMwares ESX-Server. Für maximale Performance und Vermeidung unnötigen Administrationsaufwands hat er 10 Best-Practice-Tipps zusammengestellt. Die meisten der Tipps sind allerdings nicht so produktspezifisch, dass sie nicht auch auf andere Plattformen übertragen werden könnten. Auch Planer und Administratoren anderer Virtualisierungsprodukte bieten sie wertvolle Hinweise, um nicht in eine der potentiellen Stolperfallen zu treten, wie sie auf dem Wege zur erfolgreichen Virtualisierung hin und wieder lauern.

    Fixe VMDKs in dynamische konvertieren und umgekehrt

    Statisch vs. dynamisch ThumbnailSowohl für Microsofts VHD-Format für virtuelle Festplatten wie auch das VMDK-Format vom VMware gibt es prinzipiell 2 Versionen: Die Dateigröße der so genannten „fixed“ oder statischen Disks entspricht von Anfang an ihrer Kapazität, unabhängig von ihrer Belegung. Die Datei dynamischer Disks hingegen wächst mit ihrer Belegung, bis hin zu ihrem höchsten Fassungs­vermögen, wenn sie komplett gefüllt ist.

    Hyper-V mit der PowerShell Management Library verwalten

    PowerShell Management Library for Hyper-V - MenüDas Standard-Tool für das Management von Hyper-V ist der Hyper-V-Manager, ein grafisches Werkzeug, mit dem sich die wichtigsten Aufgaben erledigen lassen. Er lässt sich auch remote nutzen, so dass auch Windows Server Core mit installierter Hyper-V-Rolle über die grafische Oberfläche administriert werden kann. Wie andere GUI-Tools hat der Hyper-V-Manager dort seine Grenzen, wo eine größere Zahl von Objekten bearbeitet werden muss oder Daten nach individuellen Kriterien ausgewertet werden sollen. Hier empfiehlt sich die Powershell als Alternative.

    CPU-Leistung unter Hyper-V mit der Ressourcensteuerung verteilen

    Leistungsüberwachung (perfmon) für virtuellen ProzessorEin wesentliches Anliegen der Server-Virtualisierung besteht darin, die enorme Rechenleistung moderner Server besser zu nutzen und ihre traditionell geringe Auslastung zu erhöhen, indem sie mehrere virtuelle Maschinen parallel ausführen. Allerdings muss man dabei aufpassen, dass man die virtualisierten CPUs nicht überlastet. Hyper-V bietet für die Zuteilung von Rechenzeit zu VMs 2 verschiedene Ansätze.

    Dynamische Virtual Hard Disk (VHD) in fixe VHD konvertieren

    Microsofts Format für virtuelle Datenträger (VHD) kennt eine Version, deren Größe von Anfang an festgelegt werden muss und die sich unabhängig von der internen Belegung nicht mehr ändert. Als Alternative zu diesem Typ "fixed" gibt es dynamische VHDs, die mit dem Speicherverbrauch des Gastsystems mitwachsen.

    Hyper-V Rolle ohne Hardware-Voraussetzungen installieren

    Hyper-V-Rolle (Thumbnail)Wie John Savill auf WindowsITPro.com darstellt, benötigt man die Hyper-V-Rolle auf dem Windows Server manchmal auch dann, wenn auf dem Server selbst keine virtuellen Maschinen laufen sollen.

    SP1-Beta auf Microsoft Hyper-V-Server 2008 R2 installieren

    Um neuen Funktionen wie Dynamic Memory oder RemoteFX zu testen, kann man das Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 als öffentliche Beta herunterladen. Es sei allerdings daran erinnert, dass dessen Installation auf Produktivsystemen von Microsoft nicht nur nicht unterstützt, sondern sogar per EULA explizit verboten ist.

    Virtuelle Maschinen unter Hyper-V erstellen und konfigurieren

    XP in VM unter Hyper-V installierenWer nur Virtualisierungsprodukte wie Virtual PC oder VMware Workstation kennt, muss bei Hyper-V umdenken. Es ist keine Software, die auf einem Host-Betriebssystem läuft und mit der man auch VMs erzeugen und installieren kann. Diese Aufgabe übernimmt bei Hyper-V der Hyper-V-Manager, den man bei einer vollen Installation von Windows Server lokal ausführen kann und bei Server Core remote verwendet. Er unterstützt alle wesentlichen Schritte vom Erstellen der VM und dem Einrichten virtueller Netzwerke über das Installieren eines Gastbetriebssystems bis zum Hinzufügen der so genannten Integrationsdienste.

    Virtuelle Maschinen mit dem Hyper-V-Manager remote verwalten

    Fehlermeldung in Hyper-V-ManagerKonfiguriert man einen Windows-Server durch In­stalla­tion der Hyper-V-Rolle zum Virtuali­sierungs-Host, dann muss man anschließend die Gast­systeme in den virtuellen Maschinen verwalten können, wenn möglich auch remote. Zu diesem Zweck gibt es den Hyper-V-Manager, der auf dem Client mit RSAT installiert werden kann. Bis sich dann Hyper-V tatsächlich remote verwalten lässt, muss man jedoch einige Hürden nehmen.

    Dynamic Memory für Hyper-V mit SP 1 für Windows Server 2008 R2

    Dynamic Memory ThumbnailService Pack 1 für Windows Server 2008 R2 fügt der Hyper-V-Rolle eine weitere Funktion hinzu: Dynamic Memory, die bedarfsweise Zuweisung von virtuellem RAM an die Gastsysteme. Vor der Installation müssen alle VMs heruntergefahren werden; das Schalten in den Energiesparmodus oder Ruhezustand genügt nicht.

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