Hypervisor

    Microsoft hält nicht viel vom Client-Hypervisor, VMware auch nicht mehr

    Microsoft zu XenClientDie bevorstehende Fertigstellung des Client-Hypervisors XenClient war das wichtigste Thema auf der Citrix-Konferenz Synergy. Damit ist Citrix der erste größere Hersteller einer solchen Virtualisierungs-Software, die direkt auf die Client-Hardware aufsetzt (nach kleineren Anbietern wie Virtual Computer und Neocleus). Neben Hardware-Partnern wie HP war auch Microsoft eingeladen, ein paar freundliche Worte zum großen Ereignis zu verlieren. Aber wenn ein Typ-1-Hypervisor am Client eine so bahnbrechende Technologie ist, warum gibt es sie dann nicht von Microsoft?

    Erster Eindruck: Citrix XenClient

    XenClientAuf der Keynote der Citrix Synergy stellte CEO Mark Templeton als Highlight der Konferenz XenClient vor, ein Typ-1-Hypervisor für mobile Clients. Er verdient einige Beachtung, soll er doch nach den Vor­stellungen des Firmenchefs das Vir­tualisierungs­produkt des Jahres werden. XenClient basiert auf der gleichen Codebasis wie XenServer und erlaubt es, virtuelle Maschinen zentral bereitzustellen und zu verwalten, sie aber trotzdem mobil, das heißt auch offline, zu verwenden.

    Vorteile und Nachteile von gemischten Hypervisor-Umgebungen

    Heterogene UmgebungIn meinem gestrigen Beitrag habe ich versucht, einen Überblick über Produkte zu geben, die dabei helfen, die Kluft zwischen den Virtualisierungssystemen verschiedener Hers­tel­ler zu überbrücken. Dabei lag die An­nahme zugrunde, dass Anwender ungeplant oder unfrei­willig in die Situation kommen, mehrere Hypervisor parallel betreiben zu müssen. Es gibt aber einige gute Gründe, die unbestreit­baren Nachteile einer gemischten Umgebung in Kauf zu nehmen.

    Tools für die private Cloud: heterogene Hypervisor-Umgebungen verwalten

    EucalyptusAuf den ersten Blick spricht alles dafür, dass ein Unternehmen seine Server auf Basis eines Hypervisors virtualisiert. Alle Systeme lassen sich dann mit einem Management-Werkzeug verwalten und die Interoperabilität zwischen den virtualisierten Maschinen ist gewährleistet. In der Praxis lässt sich eine gewisse Hypervisor-Heterogenität aber manchmal nicht vermeiden.

    Vergleich: VMware ESXi, Microsoft Hyper-V 2008 R2 und XenServer Free

    ServervirtualisierungServer-Virtualisierung ist inzwischen so weit zur Grundlagentechnik geworden, dass die Hersteller von Virtualisierungslösungen - allen voran VMware, Microsoft und Citrix - seit geraumer Zeit ihre Kernprodukte kostenlos abgeben. Dabei ist es kein Geheimnis, dass es sich hier um abgespeckte Produkte handelt.

    Sieben Tipps für den Einsatz von Hyper-V

    Hyper-VPaul Wilson fasst auf dem Citrix-Blog die Lektionen zusammen, die er aus den Tests von Hyper-V im Zusammenspiel mit XenDesktop gelernt hat. Seine Ratschläge betreffen sowohl die reine Hyper-V-Konfiguration als auch die teils mangelhafte Integration von XenDesktop.

    Parallels bringt Type-1-Hypervisor, Hyper-V-Installation umziehen, Dokumentation zu Hyper-V

    xserver thumbnail

    • Parallels kündigt einen eigenen Type-1-Hypervisor unter dem Namen Parallels Server for Mac Bare Metal Edition an, der virtualisiertes Linux, Windows und MacOS X auf der Basis vom Xserve-Hardware betreiben kann. Parallels spricht damit nicht nur Rechenzentren, sondern auch Cloud-Provider an – der Hoster Go Daddy ist bereits auf den Zug aufgesprungen und hat Mac-Server-Hosting im Portfolio.

    Open-Source-Tools für Xen und KVM, Novell mit KVM in SLES 11, Backup SEP Sesam unter der GPL

    Convirt 2.0Convirture bringt die Version 2.0 seiner freien Management-Tools für Xen und KVM. ConVirt 2.0 bietet alle wesentlichen Funktionen zur Administration, Überwachung und Bereitstellung virtueller Maschinen.

    Ungewisse Zukunft für Xen: Linux-Distributoren setzen auf KVM

    ChamäleonMit dem Schwenk von Red Hat zu KVM steht Xen nicht nur den großen kommerziellen Hypervisor-Anbietern VMware und Microsoft gegenüber, sondern es hat nun auch Konkurrenz im Open-Source-Lager. Auch wenn immer wieder Zweifel auftauchen, ob Citrix weiter in Xen investieren will, gibt es gute Gründe, das zu tun.

    Hypervisor-Benchmark: vSphere 4 gegen XenServer 5.5 gegen Hyper-V R2

    VRC LogoDie Virtualisierungsexperten Ruben Spruijt und Jeroen van de Kamp veröffentlichten einen neuen Benchmark von VMware vSphere 4, Citrix XenServer 5.5 und Microsoft Hyper-V R2.

    Seiten