Prozessoren

    NUMA und Dynamic Memory in Hyper-V konfigurieren

    Ein unausgewogenes NUMA-System kostet PerformanceSeit Windows Server 2008 R2 SP1 ermöglicht Hyper-V die dynamische Zuweisung von Arbeitsspeicher zu VMs, um eine höhere Dichte an virtuellen Maschinen pro Host zu erzielen. Parallel dazu unterstützt der Microsoft-Hypervisor NUMA, wobei der Support dafür in Windows Server 2012 deutlich erweitert wurde. Die meisten neuen Server implementieren NUMA, um die Performance des Systems zu verbessern. Im Zusammenspiel mit einem ungünstig konfigurierten dynamischen RAM kann NUMA aber auch das Gegenteil bewirken.

    IGEL UD2-LX MultiMedia: ARM-Chip und Multiprotokoll-Support

    Die in Bremen ansässige IGEL Technology GmbH bringt ihr im Juli angekündigtes System-on-a-Chip -Gerät auf dem Markt. Der UD2-LX Multimedia unterstützt RDP mit RemoteFX, Citrix HDX und PCoIP, womit eine gute Performance für Audio- und Video-Anwendungen gewährleistet sein soll. Ein ARM-Prozessor und das SoC-Design sorgen für einen geringen Energieverbrauch und einen moderaten Preis.

    Virtuelle CPUs (vCPU) für VMs unter VMware und Hyper-V konfigurieren

    Hyper-VDie Zuteilung von Hardware-Ressourcen zu virtuellen Maschinen ist eine knifflige Aufgabe, die darüber entscheidet, wie gut ein Server ausgelastet werden kann. Im Fall der Prozessorleistung kommt hinzu, dass der Zusammenhang zwischen physikalischen Prozessoren, Cores und einer vCPU nicht ganz leicht zu durchschauen ist. Microsoft und VMware bieten unterschiedliche Optionen, um einer VM Rechenleistung zuzuteilen.

    SecurAble: DEP, Intel VT, AMD-V und 64-Bit-CPUs prüfen

    Praktisch alle modernen Prozessoren können 64-Bit-Instruktionen ausführen und bieten Hardware-Unterstützung zur Virtualisierung der CPU. Auch die Data Execution Prevention (Daten­ausführungs­verhin­derung) gehört zu den gängigen Features, wofür die Chip-Hersteller allerdings andere Bezeichnungen wählen (Intel nennt sie ND, AMD NX). Allerdings können einzelne dieser Funktionen über das BIOS (ev. per Voreinstellung durch den Hersteller) abgeschaltet worden sein. Das kostenlose SecurAble prüft, ob sie von der CPU unterstützt werden und ob aktiv sind.

    Opteron 6000 und Xeon 7500 (Nehalem EX): Alle Macht dem Server!

    Nehalem EXFast zeitgleich bringen die beiden führenden Hersteller von x86-Prozessoren ihre neue Chip-Generation auf den Markt. AMD stellte im Rahmen seiner Opteron-6000-Serie CPUs mit 8 und 12 Kernen vor. Intel zog mit der Xeon-7500-Serie nach, die Prozessoren mit bis zu 8 Rechenwerken enthält. Die damit mögliche Rechenleistung eilt den Anforderungen der meisten heutigen Software voraus und wird die IT in vielen Bereichen gründlich verändern.