RDS

    Remote Desktop Services

    ControlUp: Multi-Server-Management für Session Hosts und XenApp

    Die Firma Smart-X ist Anbieter von ControlUp, einem kostenloses Tool für das zentrale Management mehrerer Windows-Rechner, bevorzugt für Terminal-Server-Farmen und virtuelle Desktops. Die Software bietet zum einen umfassende Monitoring-Funktionen, mit denen sich zahlreiche Daten über Server, Sessions oder Prozesse sammeln lassen. Sie kann aber auch diverse Aktionen remote auf den verwalteten Maschinen ausführen. Dazu zählen etwa das Kopieren und Löschen von Dateien, das Starten und Beenden von Prozessen oder das Editieren der Registry.

    Remote Desktop Services und RemoteFX in Windows Server 2012

    Der neue RD-Client im Metro-StilVerschiedene Arten mobiler Geräte und Nutzungsszenarien verlangen, dass Applikationen auch remote verfügbar sind, und das nicht nur auf Windows-Clients. Microsoft trug dieser Entwicklung bereits mit Windows 7 und Server 2008 R2 durch die Erweiterung der Terminaldienste und die Integration von RemoteFX in das SP1 Rechnung. Windows 8 setzt diesen Kurs mit wesentlichen Neuerungen fort.

    VMware AppBlast: Windows- und Mac-Anwendungen im Web-Browser

    VMware AppBlast bringt herkömmliche Desktop-Anwendungen in den Web-BrowserVMware erweitert sein Portfolio für End User Computing, in dem es Produkte wie View, Thinapp oder Workstation zusammenfasst, mit AppBlast um ein weiteres Tool. Ziel der Technologie ist das Ausführen von Remote-Anwendungen in HTML-5-fähigen Browsern. VMware möchte damit offenbar eine Alternative zum Terminal-Server und zu Citrix XenApp anbieten. Unklar ist unter anderem noch, ob AppBlast als eigene Software oder als Komponente von bestehenden Produkten verfügbar sein wird.

    Updates: Pro Pack for SBS Essentials, Rollup 1 für Multipoint 2011

    Microsoft kündigte eine Erweiterung und ein Update für den Small Business Server 2011 Essentials und den Multipoint Server 2011 an. Ersterer erhält ein Zusatzmodul unter der Bezeichnung Windows 7 Professional Pack for Windows Small Business Server 2011 Essentials Add-In, Zweiterer einige Verbesserungen bei der Erkennung und Integration von Hardware.

    Ericom AccessNow: RDP-Client auf Basis von HTML5

    Ericom bringt mit AccessNow einen vollständig in HTML5 implementierten Client für Microsofts Terminal-Server auf den Markt. Aufgrund der verwendeten Technik läuft der RDP-Client in allen HTML5-kompatiblen Web-Browsern, ohne dass dafür Software lokal installiert werden muss, auch nicht in Form von Plugins oder Applets. Allerdings benötigt AccessNow ein Gateway auf der Server-Seite, um die binären RDP-Daten in textuelle Informationen zu übersetzen, die der Browser verarbeiten kann.

    ChangeBase AOK: Kompatibilität mit RD Session Host prüfen

    Auch wenn die Terminal-Services längst nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen wie die Desktop-Virtualisierung, so hat dieses bewährte Modell für Server based Computing noch lange nicht ausgedient. Microsoft hat daher nun in Zusammenarbeit mit ChangeBase eine Software zu Prüfung der Kompatibilität von Anwendungen mit den RDS entwickelt, um eine traditionelle Schwäche der Terminaldienste besser in den Griff zu bekommen.

    Priorität von Prozessen automatisch verteilen mit Process Arbiter

    Ein Multitasking-System wie Windows verteilt die vorhandene Rechenzeit zwischen allen aktiven Anwendungen. Dabei bestimmt die Priorität eines Prozesses, mit wie vielen CPU-Zyklen er bedacht wird, wenn er mit anderen Prozessen um Rechenleistung konkurriert. Läuft eine rechenintensive Applikation mit der gleichen Priorität wie beispielsweise der Windows Explorer, dann beeinträchtigt sie die Arbeit mit der Windows-Shell. Um dies zu verhindern, kann man im Task-Manager die Priorität von Ressourcen-Fressern manuell reduzieren. Das Tool Process Arbiter dagegen automatisiert die Verteilung von Prioritäten.

    Scannen in virtuellen Desktops: Quest kauft RemoteScan

    Ähnlich wie das Drucken stellt auch das Scannen von Dokumenten virtuelle Desktops und Terminal-Server vor einige Herausforderungen. Sie gehen primär darauf zurück, dass die Peripheriegeräte oft lokal an das Endgerät angeschlossen sind und remote im Desktop bzw. der Terminal-Session verfügbar sein sollen. Darüber hinaus produzieren sowohl das Erfassen als auch das Drucken von Dokumenten erhebliche Datenmengen, die auch über wenige leistungsfähige Netze zwischen Endgerät und Server transferiert werden müssen. Und schließlich sollte ein universeller Treiber dafür sorgen, dass nicht für jeden Scanner-Typ ein eigener Treiber auf dem Server installiert werden muss.

    Kompatibilität mit Terminal-Server und Multipoint-Server ermitteln

    Eine wesentliche Schwierigkeit beim Bertrieb eines Terminal-Servers (alias Remote Desktop Session Host) ist darin begründet, dass einige Anwendungen immer noch für den Einsatz auf einem Fat Client, aber nicht in Multiuser-Umgebungen entwickelt werden. Vor der zentralen Bereitstellung von Applikationen via Terminal-Server ist ihre Prüfung auf Kompatibilität daher unverzichtbar. Ein von Microsoft eingerichtetes Community-Portal soll dabei helfen, dass Benutzer gegenseitig von ihren Erfahrungen profitieren können.