Recovery

    Wiederherstellungspunkte löschen oder öffnen mit dem System Restore Explorer

    Windows legt bei kritischen Aktionen wie der Installation von Software oder von Updates so genannte Wiederherstellungspunkte an, in denen die System­konfiguration und frühere Versionen von Dateien gespeichert werden. Die Verwaltung dieser Snapshots erfolgt über die Systemsteuerung, die allerdings keinen Einblick in den Inhalt von Wiederherstellungspunkten gewährt und keine Funktion zum selektiven Löschen bietet. Der kostenlose System Restore Explorer füllt diese Lücke.

    Active Directory: OUs und Objekte vor versehentlichem Löschen schützen

    AD-Objektschutz ThumbnailWenn man zu Maßnahmen wie dem AD-Papierkorb oder gar zur AD-Wiederherstellung greifen muss, weil man versehentlich AD-Objekte gelöscht hat, ist dies Mehrarbeit genug. Besonders aufwändig werden derartige Wiederherstellungsmaßnahmen jedoch, wenn es ganze OUs mitsamt der in ihnen enthaltenen Objekte erwischt hat, weil auch mit AD-Papierkorb jedes wiederherzustellende Objekt zunächst eine vorhandene Elternstruktur braucht, in die es wieder „zurückgelegt“ wird.

    Active-Directory-Papierkorb: Gelöschte Objekte wiederherstellen

    AD Recycle BinSeit Windows Server 2008 R2 gibt es einen Papier­korb für AD-Objekte. Er erlaubt es, ver­sehent­lich gelöschte Objekte im laufenden Betrieb wieder­her­zustellen, das heißt ohne einen Domain Controller für eine autori­sierende Wieder­her­stellung von Objekten aus dem AD-Backup offline nehmen oder eine Tombstone-Reani­mation durch­führen zu müssen. Letztere erfordert zwar keine Downtime, ist aber nicht zuver­lässig, da Attribute verloren­gehen können.

    Mit bcdedit das Boot-Menü von Windows 7 konfigurieren

    BcdeditDas Startmenü von Windows 7/2008 wird eigentlich erst dann interessant, wenn irgendetwas nicht funktioniert. Adminis­tratoren, die noch auf dem Stand der unter Windows XP/2003 verwendeten Boot-Konfigurationsdatei boot.ini sind, müssen ihre Kenntnisse schleunigst auffrischen. Windows Server 2008 R2, Windows 7 und Vista besitzen im Wurzel­verzeichnis keine Datei NTLDR mehr, die in den vorigen Versionen die boot.ini gelesen und ausgewertet hat. Folglich ignorieren sie eine vorhandene boot.ini, egal was darin verzeichnet sein mag.

    Wenn der PC nicht startet: Das Windows Recovery Environment (WinRE)

    WinRE ThumbnailDas Windows Recovery Environment ist das Notfallsystem von Vista, Windows Server 2008 (R2) und Windows 7 und löst als solches die Wiederherstellungskonsole von Windows 2000, 2003 und XP ab. Es basiert auf Windows PE (Windows Preinstallation Environment), bietet also eine graphische Benutzerumgebung mit Multitasking, um Systemreparaturen durchzu­führen. Das Windows PE mit der Codebasis von Windows 7 trägt die Versionsnummer 3.0.