Recovery

    Mit bcdedit das Boot-Menü von Windows 7 konfigurieren

    BcdeditDas Startmenü von Windows 7/2008 wird eigentlich erst dann interessant, wenn irgendetwas nicht funktioniert. Adminis­tratoren, die noch auf dem Stand der unter Windows XP/2003 verwendeten Boot-Konfigurationsdatei boot.ini sind, müssen ihre Kenntnisse schleunigst auffrischen. Windows Server 2008 R2, Windows 7 und Vista besitzen im Wurzel­verzeichnis keine Datei NTLDR mehr, die in den vorigen Versionen die boot.ini gelesen und ausgewertet hat. Folglich ignorieren sie eine vorhandene boot.ini, egal was darin verzeichnet sein mag.

    Neueste Backup-Techniken und veraltete Praxis

    BackupDie rasche Weiterentwicklung von Storage-Technologien und die enorm gewachsenen Datenmengen verändern auch die Konzepte für die Datensicherung. Die Verdrängung von Tapes durch billige Plattenlaufwerke, die Virtualisierung von Servern und Cloud-Computing sind wichtigsten neuen Faktoren in diesem Zusammenhang. Die Realität hinkt aber häufig noch weit hinterher.

    WinRE nachträglich in Notfallpartition installieren

    Deployment ThumbnailDie Reparaturumgebung WinRE wird bei einer Standard-Installation von Windows 7 mit auf die Festplatte installiert und befindet sich danach auf einer versteckten Partition. Dadurch entfällt im Fehlerfall die Suche nach der Setup-CD oder System Repair Disc, sondern man kann direkt aus dem Boot-Menü per ‹F8› auf das Notfallsystem zugreifen.

    Wenn der PC nicht startet: Das Windows Recovery Environment (WinRE)

    WinRE ThumbnailDas Windows Recovery Environment ist das Notfallsystem von Vista, Windows Server 2008 (R2) und Windows 7 und löst als solches die Wiederherstellungskonsole von Windows 2000, 2003 und XP ab. Es basiert auf Windows PE (Windows Preinstallation Environment), bietet also eine graphische Benutzerumgebung mit Multitasking, um Systemreparaturen durchzu­führen. Das Windows PE mit der Codebasis von Windows 7 trägt die Versionsnummer 3.0.

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