Remote-Verwaltung

    PsExec: kostenlose Telnet-Alternative für Windows

    Windows 7 bringt in den Editionen Professional und Ultimate einen Client und Server für Telnet mit, Windows Server sowieso. Damit lässt sich eine Eingabeaufforderung auf entfernten Rechnern starten, so dass man ihn mit Kommandozeilen-Programmen verwalten kann. Allerdings setzt dies einen aktiven Telnet-Server auf allen (potenziellen) Zielrechnern voraus, eine Konfiguration, die man normalerweise nicht möchte.

    msinfo32, wmic: Systeminformationen remote über WMI auslesen

    Systeminformationen von einem Remote-PC mit msinfo32 auslesenWenn man die Hardware-Ausstattung eines entfernten PC oder die Konfigurationsdaten des Betriebssystems abfragen möchte, muss man sich längst nicht mehr an das betreffende Gerät begeben. Microsoft stellt zu diesem Zweck die Windows Management Instrumentation (WMI) zur Verfügung. Sie lässt sich von verschiedenen Programmen oder Scripts aus nutzen. Zum Lieferumfang von Windows gehören 2 Tools, die mittels WMI Systeminformationen erfragen können. Für einfachere Ansprüche reicht das grafische msinfo32, wenn es mehr sein soll, dann gibt es dafür das mächtige Kommandozeilen-Tool wmic.

    RDP-Verbindungen mit Remote Desktop Connection Manager verwalten

    Das Remote Desktop Protocol (RDP) ist längst nicht mehr auf die Nutzung des Terminal-Servers beschränkt. Es gehört zur Grundausstattung von Windows am Client und am Server, so dass man damit auch PCs fernwarten kann. Ein weiterer Vorteil von RDP ist, dass es wenig Bandbreite braucht und auch über WANs und Wählverbindungen gut funktioniert. Aus diesem Grund ist Remotedesktop für viele Admins die bevorzugte Weise, auf entfernte Rechner zuzugreifen. Der Nachteil dieser Technik liegt jedoch darin, dass man die Einstellungen für jede Verbindung in einer eigenen Datei speichern muss. Der kostenlose Remote Desktop Connection Manager von Microsoft behebt dieses Manko.

    Leistungsüberwachung (perfmon): "Der RPC-Server ist nicht verfügbar"

    Wenn man für das Monitoring eines entfernten Windows-Servers die Leistungsüberwachung nutzen will, dann kann der Verbindungsaufbau mit der Fehlermeldung "Der RPC-Server ist nicht verfügbar" abbrechen. Diese Meldung ist meistens irreführend, weil in der Regel der RPC-Dienst am Zielrechner gestartet wurde und sehr wohl verfügbar ist. Das Problem ist dann auf die Einstellungen der Firewall zurückzuführen.

    Ereignisanzeige von Remote-Windows-PCs überwachen

    Remote-Ereignisanzeige (Thumbnail)Zu den seit Vista/Windows Server 2008 neuen Funktionen zählt, dass man mittels der Ereignisanzeige nicht nur den eigenen, sondern auch andere Computer überwachen kann. Dabei muss es sich um Computer innerhalb der Firma oder Organisation handeln – am einfachsten und mit dem wenigsten Aufwand erreicht man dies, indem man Mitglieder der Domäne zum Sammeln der Ereignisse konfiguriert.

    SSH unter Windows: kostenlose Clients und Server

    PuTTY greift auf einen Linux-Host zuGeht es um die Remoteverwaltung in heterogenen Netzwerken, haben Windows und Unix/Linux nicht viel gemein: Unter Unix/Linux ist der Remote-Zugriff per SSH der de-facto-Standard, der auch Dateitransfer sowie per Port-Forwarding auch Remote-X-Sitzungen bereitstellt.

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