Server Core

    Windows Server 1709: Neuerungen, Einschränkungen, Lizenzierung

    Nano Server in der CloudMicrosoft hatte im 1. Halbjahr 2017 ange­kündigt, Windows as a Service auf das Server-OS auszu­dehnen und Features-Updates zwei Mal pro Jahr auszu­liefern. Mit Server 1709 liegt nun das erste dieser Releases vor. Es bringt einige neue Features, aber auch mehrere Einschränkungen.

    Windows Server Insider Preview herunterladen und installieren

    Windows as a ServiceMit der Aus­dehnung von Windows as a Service auf das Server-OS stellt Microsoft auch dafür regel­mäßige Feature-Updates bereit, die in einem halb­jährlichen Rhyt­hmus er­scheinen. Vor ihrer Frei­gabe kann man die Neuerungen bereits in der Insider Preview eva­luieren. Die folgende Anleitung zeigt, worauf man dabei achten sollte.

    Windows Server: Zwei Upgrades pro Jahr, Aus für eigenständigen Nano Server

    Servicing Branches für Windows as a ServiceMicrosoft kündigte weit­gehende Änderungen seiner Release-Politik für Windows Server an. Nach dem Muster von Windows 10 soll er 2 Feature-Upgrades pro Jahr erhalten, jedoch nur in der Core-Variante. Der Nano Server ver­schwindet als eigen­ständiges OS und wird auf den Einsatz als Container-Image reduziert.

    Windows Server 2016: Nano as a Service, kein Wechsel zwischen GUI und Core

    Logo Windows Server 2016Microsoft kündigte Windows Server 2016 für Oktober an und gab Details zu Instal­lations­optionen, Upgrades und Support bekannt. Nano Server folgt dem Modell "Windows as a Service" und ver­langt eine Soft­ware Assurance. Außer­dem steht nun fest, dass man nicht mehr zwischen Desktop und Core wechseln kann.

    Windows Server 2016 TP3: Server Core versus Desktop Experience

    Setup Windows Server 2016 TP2Während Microsoft in der Technical Preview 2 noch die schlanken Installations­varianten favorisierte, bietet das Setup in der TP3 nur mehr die Auswahl zwischen der vollen Desktop Experience und Server Core. Ein Wechsel zwischen den verschiedenen Installationsoptionen ist aktuell nur bedingt möglich.

    Windows Server 2016 TP 2 installieren: Nano, Core, Minimal Interface, GUI

    Setup Windows Server 2016 TP2Die neueste Version von Windows Server unterstützt alle Installations­optionen des Vor­gängers (Core, MinShell, GUI) und fügt mit Nano Server noch eine noch schlankere Variante hinzu. Während man zwischen den bisher bekannten Erscheinungs­formen des Servers nachträglich umschalten kann, geht Nano Server zumindest in der Technical Preview 2 ganz eigene Wege.

    Windows Server 2016: schlanker Nano Server als Alternative zu Server Core

    Server Core EingabeaufforderungMicrosoft hatte viele Informationen aus einer PowerPoint-Präsentation, die kürzlich nach außen gelangte, schon früher kommuniziert. Aus den Folien geht nun explizit hervor, dass der Server künftig wesentlich stärker modularisiert wird. Er reduziert sich auf einen minimalen Kern, auf den Rollen wie Applikationen installiert werden.

    Corefig: Core Configurator für Windows Server 2012 und Hyper-V Server 2012

    Die mit Windows Server 2008 eingeführte schlanke Installationsvariante Server Core vermeidet den Ballast eines kompletten Desktops. Das mindert den Ressourcenverbrauch und die Angriffsfläche für Attacken. Die spartanische Oberfläche erschwert jedoch das Management an der Server-Konsole, so dass hier einige Tools einspringen. Der unter Server 2008 R2 beliebte Core Configurator hat nun mit dem kostenlosen Corefig einen Nachfolger erhalten, der mit Windows Server 2012 kompatibel ist.

    Server Core und Minimal Server Interface über WMI ermitteln

    Wenn man (remote) herausfinden möchte, ob die Installationsvariante Server Core eingerichtet oder ob unter Server 2012 alternativ das Minimal Server Interface gewählt wurde, dann kann man das über WMI abfragen. Das Vorgehen ist für Server 2008 R2 und Server 2012 jedoch unterschiedlich.

    Zwischen Minimal Server Interface, Server Core und GUI umschalten

    Während Windows Server 2008 R2 die 2 Installationsoptionen Core und vollständige GUI bietet, zwischen denen man nachträglich nicht mehr wechseln kann, kennt Server 2012 drei Varianten, zwischen denen man später bei Bedarf immer noch umschalten kann. Je nachdem, welcher Modus gerade aktiv ist, stehen zu diesem Zweck der Server Manager oder nur die Powershell zur Verfügung.

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