System Center

    System Center Configuration Manager 2012: die Neuerungen im Überblick

    System Center Configuration ManagerDas Release 3 des Configuration Manager 2007 erschien zwar erst Anfang 2010, aber insgesamt wurde das Produkt entwickelt, bevor große Trends wie Desktop- und Applikations-Virtualisierung, Smartphones und Cloud die Firmen-IT veränderten. Der SCCM 2012 trägt diesen Entwicklungen mit einigen grundlegenden Neuerungen Rechnung.

    System Center im Überblick: SCCM, SCOM, SCSM, VMM, Opalis, DPM, Essentials

    Microsoft System CenterWas Mitte der 90er-Jahre mit dem SMS 1.0 begann, ist heute ein umfassendes Software-Portfolio zur Überwachung, zum Management und zur Automatisierung von IT-Infrastrukturen. Die unter der Marke System Center zusammengefassten Produkte decken nicht nur ein breites Funktionsspektrum ab, sondern sollen zunehmend auch Systeme von anderen Herstellern verwalten können. Aufgrund ihrer Komplexität und ihrer Fähigkeit, eine Vielzahl von Clients oder Servern zu unterstützen, eignen sie sich primär für größere Unternehmen.

    SCVMM 2012 und Self Service Portal 2.0: Tools für die Private Cloud

    Self Service Portal 2.0Die Virtualisierung und Konsolidierung von Servern war nur der Anfang, der nächste Schritt soll die Private Cloud sein. Sie versetzt IT-Abteilungen, so die Vision, in die Position eines Infrastruktur-Providers nach dem Vorbild von Amazon, der seine Kunden flexibel aus einem riesigen Ressourcen-Pool bedient und sie exakt nach beanspruchter Leistung abrechnet. Für viele Unternehmen ist das noch Zukunftsmusik, aber VMware bietet viele der dafür benötigten Funktionen. Microsoft möchte bisher fehlende Technologien nächstes Jahr im System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) 2012 nachreichen.

    Microsoft kombiniert Hyper-V und System Center zu Private Cloud

    Microsoft Public Cloud: die StrukturDie TechEd in Berlin nutzte Microsoft, um einen weiteren Baustein seiner Cloud-Computing-Strategie vorzustellen: die "Private Cloud". Darin hat der Hersteller zwei bereits bekannte Produkte zu einem neuen Paket zusammengefasst. Erster Bestandteil ist der Hypervisor Hyper-V, der zweite ist die Management-Plattform "System Center".

    Best Practice: Optimaler Betrieb von Hyper-V

    Hyper-V-PerformanceSQL- und Virtualisierungsspezialist Michael Otey sieht Hyper-V inzwischen nahezu auf Augenhöhe mit VMwares ESX-Server. Für maximale Performance und Vermeidung unnötigen Administrationsaufwands hat er 10 Best-Practice-Tipps zusammengestellt. Die meisten der Tipps sind allerdings nicht so produktspezifisch, dass sie nicht auch auf andere Plattformen übertragen werden könnten. Auch Planer und Administratoren anderer Virtualisierungsprodukte bieten sie wertvolle Hinweise, um nicht in eine der potentiellen Stolperfallen zu treten, wie sie auf dem Wege zur erfolgreichen Virtualisierung hin und wieder lauern.

    Neu in VMware View 4.5: Local Mode, Support für Windows7, Mac und SCOM

    Architektur von VMware View 4.5Mit View 4.5 bringt VMware das schon länger erwartete Update seiner Software für Server Hosted Virtual Desktops (SHVD). Der Hersteller stand mit der neuen Version unter Druck, nachdem der lange angekündigte Client-Hypervisor de facto eingestellt wurde und das von RTO zugekaufte Virtual Profiles integriert werden sollte.

    System Center Service Manager 2010: ITIL mit Microsoft

    System Center Service Manager 2010Der Service Manager (SCSM) 2010 ist das neueste Mitglied der System-Center-Produktfamilie. Nachdem Microsofts erster Anlauf zu einer solchen Software vor einigen Jahren scheiterte, ging der SCSM 2010 nun in Produktion (RTM) und wird in den nächsten Wochen auf den Markt kommen.

    Toolkit V2 für System Center Configuration Manager (SCCM) 2007

    SCCM LogoMicrosoft gab die Version 2 des System Center Configuration Manager 2007 Toolkit frei. Gegenüber der ersten Version aus dem Jahr 2007 kommen mit Delete Group Class, MP Troubleshooter, Preload Package und Send Schedule 4 neue Module hinzu, Security Configuration Wizard Template wurde für den ConfigMgr 2007 R2 und Windows Server 2008 R2 aktualisiert. Die 4 Neuzugänge sind Wiedereinführungen von Werkzeugen aus dem SMS 2003 Toolkit.

    Backup von Hyper-V mit Data Protection Manager (DPM) 2010

    DPM 2010Microsofts Data Protection Manager bringt in der eben fertiggestellten Version 2010 eine Reihe neuer Funktionen zur Sicherung von virtuellen Maschinen unter Hyper-V. Die Software unterstützt die neueste Ausführung des Hypervisors in Windows Server 2008 R2. Die Backup-Lösung ist allerdings konsequent auf Microsoft-Technologien ausgelegt, so dass andere Virtualisierungssysteme oder Hyper-V-Gäste, in denen nicht Windows läuft, nur unzureichend bedient werden. DPM 2010 ist daher vor allem für weitgehend homogene Microsoft-Umgebungen interessant.

    System Center Essentials (SCE) 2010 versus SCCM, SCOM, VMM

    System Center Essentials 2010Drei Jahre nach der Markteinführung seiner System-Management-Lösung für kleinere und mittlere Unternehmen bringt Microsoft die Version 2010 von System Center Essentials (SCE) auf den Markt. Während die SCE 2007 grundlegende Funktionen des Configuration Manager, Operations Manager und der Windows Server Update Services (WSUS) zu einem Produkt kombinierten, fügen die Essentials 2010 als große Neuerung Features des Virtual Machine Manager 2008 R2 hinzu. Daher kann das Werkzeug nun physikalische und virtuelle Maschinen unter einer Oberfläche verwalten.

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