System-Management

    Erster Eindruck: Citrix XenClient

    XenClientAuf der Keynote der Citrix Synergy stellte CEO Mark Templeton als Highlight der Konferenz XenClient vor, ein Typ-1-Hypervisor für mobile Clients. Er verdient einige Beachtung, soll er doch nach den Vor­stellungen des Firmenchefs das Vir­tualisierungs­produkt des Jahres werden. XenClient basiert auf der gleichen Codebasis wie XenServer und erlaubt es, virtuelle Maschinen zentral bereitzustellen und zu verwalten, sie aber trotzdem mobil, das heißt auch offline, zu verwenden.

    Gruppenrichtlinien (GPO): Suche und Hilfe lokal und in der Cloud

    GPO ThumbnailAd­mi­nis­tra­toren werden das eventuell kennen: Die neuen ADM(X)-Templates sind fast fertig, da schaut einem der Kollege über die Schulter und gibt den Tipp, dass es diese Einstellung bereits gäbe. Angesichts der Vielzahl an verfügbaren Gruppen­richt­li­nien kann es durchaus passieren, dass man ab und zu bei Auf­ga­ben­stellungen in den Autoren­modus verfällt, obwohl dies gar nicht nötig ist. Microsoft veröffentlicht pro Platt­form zwar die ent­sprechen­den Re­ferenz­dokumente, die für Windows XP/Vista/7 und Windows Server 2008 R2 findet man etwa hier. Daneben gibt es aber kom­for­tablere Angebote, die helfen, sich im Gruppen­richt­li­nien-Überangebot zu orientieren.

    Microsoft Browser Choice deinstallieren oder abschalten

    Das Fenster mit Microsoftfs Browser ChoiceDie infolge vom Microsofts Aus­einander­setzung mit der EU auf zahllosen Rechnern ungefragt eingerichtete Browser-Auswahl per Windows-Update-Patch ist eigentlich nichts, worüber sich Adminis­tratoren große Sorgen machen müssten. Erstens kann man das Update, sofern man einen eigenen WSUS betreibt, einfach abwählen. Außerdem betrifft es nur Benutzer, die als lokale Adminis­tratoren an ihren PCs arbeiten, den Internet Explorer als Standard-Browser und einen Standort innerhalb der EU eingestellt haben.

    Ist dieses Update deswegen im Unter­nehmens­bereich kein Thema? Doch, ein Blick in Admin-Diskussionsforen zeigt vielmehr, dass es das Unternehmen mit der perfekten IT-Struktur nun einmal nicht gibt und dieses Update deshalb auf vielen Rechnern gelandet ist.

    Studie: ITIL und SaaS gewinnen an Bedeutung für das IT-Management in deutschen Unternehmen

    ITILEiner Studie von IDC zufolge ist ITIL der De-Facto-Standard beim IT Service Management (ITSM) und die meisten der 200 befragten Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern planen die Einführung von Prozessen gemäß dieser Best-Practices-Sammlung (besonders Lifecycle und IT Business Alignment).

    Red Hat für Amazon Web Services, Konfiguration von Hyper-V prüfen, kostenloses Performance-Tool für ESX

    Amazon Web ServicesUnter der Bezeichnung Cloud Access bietet Red Hat seinen Kunden nun die Möglichkeit, Enterprise Linux innerhalb der bestehenden Lizenz- und Support-Vereinbarungen wahlweise auf ihren eigenen Servern oder bei Amazon auszuführen.

    Windows-Server mit RSAT remote verwalten

    remote management thumbnailTurnschuh-Administration ist out: Gibt es im Unternehmen kein Produkt für das zentrale Management wie SCOM oder SCE, heißt es, die be­tref­fenden Server einzeln remote zu administrieren. Dafür stellt Microsoft kostenlos die Remote Server Admi­nis­tration Tools (RSAT) zur Verfügung, mit getrennten Downloads für Windows-Vista-Clients oder Windows 7, je nachdem von welchen Client aus administriert werden soll.

    Dashboard für Configuration Manager, Xen 4.0 wird Windows-freundlicher, Security Compliance Manager

    • Dashboard für SCCMDas Dashboard für den System Center Configuration Manager 2007 fasst wesentliche Informationen unter einer Web-Oberfläche zusammen. Voreingestellt sind 6 Kennzahlen zur Verteilung von Anwendungen und Betriebssystemen, Sicherheits-Updates, Health-Status von Computern und der Übereinstimmung mit Vorschriften (Compliance). Weitere Informationen aus der ConfigMgr-Datenbank können nach Bedarf hinzugefügt werden. Das Tool beruht auf den Windows Sharepoint Services und erlaubt den Zugriff auf wichtige Kennzahlen, ohne dass dafür ein Zugang zur Konsole des System-Management-Werkzeugs benötigt wird. Das Dashboard ist ein weiterer Solution Accelerator und kann kostenlos von Microsofts Website heruntergeladen werden.

    Alternative zu Login-Scripts: Group Policy Preferences

    GPP ThumbnailEine der seit Windows Server 2008 neuen Funktionen sind die Group Policy Preferences. Sie unterscheiden sich von den althergebrachten Gruppenrichtlinien in wichtigen Eigenschaften: Sie verteilen keine Vorgaben, sondern lediglich Einstellungen. Diese werden zwar angewendet, die entsprechenden GUI-Elemente jedoch nicht ausgegraut.

    Vorteile und Nachteile von gemischten Hypervisor-Umgebungen

    Heterogene UmgebungIn meinem gestrigen Beitrag habe ich versucht, einen Überblick über Produkte zu geben, die dabei helfen, die Kluft zwischen den Virtualisierungssystemen verschiedener Hers­tel­ler zu überbrücken. Dabei lag die An­nahme zugrunde, dass Anwender ungeplant oder unfrei­willig in die Situation kommen, mehrere Hypervisor parallel betreiben zu müssen. Es gibt aber einige gute Gründe, die unbestreit­baren Nachteile einer gemischten Umgebung in Kauf zu nehmen.

    Tools für die private Cloud: heterogene Hypervisor-Umgebungen verwalten

    EucalyptusAuf den ersten Blick spricht alles dafür, dass ein Unternehmen seine Server auf Basis eines Hypervisors virtualisiert. Alle Systeme lassen sich dann mit einem Management-Werkzeug verwalten und die Interoperabilität zwischen den virtualisierten Maschinen ist gewährleistet. In der Praxis lässt sich eine gewisse Hypervisor-Heterogenität aber manchmal nicht vermeiden.

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