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    VMware kauft Wanova: Offline-fähige und individuelle virtuelle Desktops

    Funktionsweise von Wanova MirageVMware gab die Übernahme der Firma Wanova bekannt. Was aussieht wie eine weitere Akquisition eines Startup-Unternehmens durch einen großen Anbieter, hat in Wirklichkeit große Bedeutung für die Zukunft der Desktop-Virtualisierung. Die Integration des Wanova-Produkts Mirage in VMware View verspricht die Lösung des Offline-Problems ohne Einsatz eines lokalen Hypervisors, die individuelle Anpassung der Arbeitsumgebung durch die User bei gleichzeitiger Nutzung gemeinsamer Images, sowie ein zentrales Management mobiler Rechner.

    VDI-in-a-Box mit Personal vDisk: Citrix will VDI-Kosten senken

    Citrix integriert zwei Produkte, die es über die Akquisitionen von Kaviza und RingCube erworben hat. Das eine ist VDI-in-a-Box, eine Software zur Desktop-Virtualisierung, die ohne Shared Storage auskommt, das zweite heißt mittlerweile Personal vDisk und speichert benutzerspezifische Änderungen in einer VHD. Herauskommen soll dabei eine Lösung für virtuelle Desktops, deren Kosten unter jenen für herkömmliche Windows-Clients liegen.

    VMware View 5.1: Storage Accelerator, USB-Umleitung, Profil-Migration

    VMware ViewZu den wichtigsten Neuerungen von VMware View 5.1 gehören das Caching von Desktop-Images durch den ESXi-Host, USB-Geräte vom Endgerät ohne lokale Treiberinstallation auf den entfernten Desktop umzuleiten, sowie die Möglichkeit, die Profile von physikalischen auf virtuelle Desktops zu übernehmen. Ergänzend dazu kündigte VMware eine auf View zugeschnittene Version von vCenter Operations an, um VDI-Installationen zu überwachen und Performance-Probleme entdecken zu können.

    Appsense User Virtualization Platform: Self-Service-Portal, Wizard

    Appsense kündigte ein Update seiner User Virtualization Platform an. Die Suite enthält nun die Produkte Environment Manager 8.3, Application Manager 8.5 und Management Center 8.3. Die wesentlichen Neuerungen bestehen in einem Self-Service-Portal für Endbenutzer sowie in einer Reihe von Maßnahmen, um die Administration der Software zu vereinfachen.

    INI- und CFG-Dateien über Group Policy Preferences zentral verwalten

    GPP im Gruppenrichtlinienverwaltungs-EditorNicht nur Legacy-Anwendungen spei­chern ihre Ein­stel­lungen in Text­dateien statt in der Registry. Besonders popu­lär ist dafür das INI-Format aus den Zeiten von 16-Bit-Windows. Zu den neueren Pro­gram­men, die ihre Konfi­gura­tions­daten in dieser Form ablegen, zählt der Flash Player. Group Policy Preferences (GPP) können helfen, solche Einstel­lungen zentral zu verwalten.

    UE-V: Microsoft veröffentlicht Software für die User-Virtualisierung

    Der UE-V Generator hilft Administratoren bei der Erstellung von anwendungsspezifischen XML-Templates.Anwender erwarten, dass ihnen ihre persönliche Arbeitsumgebung überallhin folgt, egal wo sie sich anmelden. Diese Anforderung gewinnt dank vieler neuer Endgeräte und virtueller Desktops an Bedeutung. Microsoft bringt im Rahmen des MDOP ein neues Produkt namens UE-V ("User Experience Virtualization"), das diese Aufgabe erfüllen soll.

    Virtuelle Desktops: nicht-persistent, persistent, pooled

    Virtuelle DesktopsBei der Virtualisierung von Desktops geht es nicht bloß darum, herkömmliche Windows-Installat­ionen samt Anwendungen und Benutzer­ein­stellungen ins Rechenzentrum zu verlagern. Der Management-Aufwand für hunderte oder tau­sen­de individuelle Images wäre zu groß und die Kosten für Storage zu hoch. Je nach Anfor­der­ungen haben sich daher zwei Varianten von virtuellen Desktops herausgebildet, persistente und nicht-persistente.

    RES Workspace Manager im Test: Alternative zu Benutzerprofilen

    Verwaltete Anwendungen im Workspace ManagerTools für das User Environment Management werden häufig nur als Mittel für die Verwaltung von Benutzerprofilen wahrgenommen, die bei der Migration auf eine neue Windows-Version helfen können. Zwar spielt das Management von Benutzereinstellungen auch beim RES Workspace Manager 2011 eine wesentliche Rolle, die Software ist aber keine schnelle und einfache Lösung für die Profilmigration. Vielmehr erhält man damit ein Werkzeug, das Benutzereinstellungen unabhängig von den Profilen nach eigenen Konzepten verwaltet.

    RES Workspace Manager 2011: Benutzerumgebungen dynamisch erzeugen

    Installation des Agents für den Workspace ManagerDer Workspace Manager 2011 von RES Software fällt in eine Kategorie, die häufig mit User Environment Management oder User-Virtualisierung beschrieben wird. Auch wenn dieses Konzept nicht klar definiert ist, so ist es jedenfalls mehr als nur die Verwaltung von Benutzerprofilen. Der Workspace Manager ist eines funktions­reichsten Produkte in diesem Segment und bietet neben einer Alternative zu den Windows-Profilen je nach Edition noch Features wie das Geräte- und Applikations-Management und sogar einen Ersatz für den Explorer.

    RES Workspace Manager Express: kostenloser Einstieg in die User-Virtualisierung

    RES Software kündigte eine kostenlose Einstiegsversion seines Workspace Manager 2011 an. Diese Express-Edition enthält wesentliche Funktionen aus dem Modul Composition & Personalization, das als flexible Alternative zu Roaming Profiles, Offline-Dateien und Login-Scripts dient.

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