Benutzerprofile

    Lokale Benutzerprofile auf Domänen-Konten kopieren mit dem USMT

    User ProfilesWenn ein PC einer Domäne beitreten soll und darauf bereits lokale Benutzer vorhanden sind, dann ist es meistens erwünscht, ihre Daten und Einstellungen auf die Domänenkonten zu übernehmen. Windows selbst leistet dabei bekanntlich keine Hilfe, weil es die neuen Domänen-Benutzer völlig getrennt von eventuell vorhandenen gleichnamigen lokalen Usern behandelt. Um die lokalen Profile für die Domänenkonten beizubehalten, empfiehlt sich daher der Einsatz von Migrations-Tools wie Easy Transfer oder das User State Migration Tool (USMT).

    VirtuAll User Environment Manager: Alternative zu Login-Scripts

    Pierre Marmignon veröffentlichte sein kostenloses Tool VirtuAll User Environment Manager (VUEM), das eine Reihe von benutzerspezifischen Einstellungen setzen kann. Dazu zählen etwa die Zuordnung von Netzlaufwerken und -druckern, das Verändern von Registry-Schlüsseln oder das Assoziieren von Dateiendungen mit Programmen. Daher eignet es sich als Ersatz für Login-Scripts, wobei der Autor sein Tool sowohl für Terminal-Server als auch Fat Clients und virtuelle Desktops positioniert.

    Cisco und Appsense virtualisieren Desktops und User

    Cisco möchte die User Virtualization Platform 8.0 von Appsense zusammen mit seinem Desktop-Virtualisierungspaket Virtualization Experience Infrastructure (VXI) anbieten. In Tests haben beiden Firmen überprüft, ob beide Lösungen "miteinander können". Der Vorteil besteht nach Angaben von Cisco und Appsense darin, dass Systemverwalter Nutzern von VXI deren persönliche Desktop-Umgebung auf Endgeräten aller Art verfügbar machen können.

    Benutzerprofile löschen mit dem kostenlosen delprof2

    In Benutzerprofilen kann sich über die Zeit eine Menge Daten ansammeln, so dass es sich durchaus lohnen kann, nicht mehr genutzte Profile zu löschen. Allerdings bestehen diese bekanntlich nicht nur aus dem Verzeichnisbaum unterhalb der Ordners %userprofile%, sondern auch aus dazugehörigen Einträgen in der Registrierdatenbank. Daher empfielt es sich nicht, die Dateien unterhalb des Benutzerverzeichnisses manuell zu löschen, sondern am besten ein Tool zu verwenden, das die Benutzerprofile sachgerecht entfernt.

    ProfileUnity: Profile unter Windows 7, XP und Citrix managen

    Liquidware Labs bringt die Version 4.8 von ProfileUnity, einem Tool für die Verwaltung von Benutzerumgebungen. Im Wesentlichen ist es eine intelligente Alternative zu Server-gespeicherten Profilen, kann aber auch individuelle Einstellungen auf Basis verschiedener Kriterien automatisch erzeugen. Die neue Version verringert die Gefahr von Schreibkonflikten, wenn Benutzer an mehreren PCs angemeldet sind, und unterstützt Office 2010.

    Kaviza VDI-in-a-Box 4.1: Profile Management, Remote Acccess

    Kaviza veröffentlicht VDI-in-a-Box 4.1, eine Lösung zur Desktop-Virtualisierung, die sich besonders an mittelständische Unternehmen richtet. Dieses Update ist besonders durch den Beitrag des neuen Anteilseigners Citrix geprägt, der sich vor einem Jahr in das Startup eingekauft hat. Zum Lieferumfang der neuen Version gehört neben der neuesten HDX-Technik auch das Citrix User Profile Management.

    RES Workspace Manager 2011: dynamische Privilegien, Whitelisting

    RES Software veröffentlichte die Version 2011 von Workspace Manager. Die Software fällt in eine Kategorie, die von Herstellern und Analysten mit Begriffen wie "Persona Management" oder "User Virtualization" beschrieben wird. Der Zweck solcher Produkte ist, auch wenn sie verschiedene Ansätze verfolgen, die Benutzerumgebung von der Desktop-Installation abzulösen. Der Workspace Manager 2011 bringt neue Funktionen vor allem beim Management von Applikationen und von Benutzerprivilegien.

    User State Migration Tool 4 unterstützt Office 2010

    User ProfilesDas User State Migration Tool ist Teil des Windows AIK (WAIK) und hilft beim Umzug von Benutzerprofilen. Der Schwerpunkt des Tools liegt auf der Migration der Benutzerdaten, bei der Übernahme von Anwendungseinstellungen ist es standardmäßig auf eine Handvoll Programme beschränkt. Hinzu kommt, dass es die Konfiguration nur dann mitnimmt, wenn am Quell- und Ziel-PC die exakt gleiche Version der Software installiert ist. Das aktuelle Update des USMT 4 unterstützt nun auch den Umzug von Office-2010-Installationen, bleibt aber auch hier seinen bekannten Defiziten treu.