Verschlüsselung

    Sicherer Dateitransfer mit MOVEit 2021: MFA-Unterstützung, S3-Support, erweitertes REST-API

    Dateiübertragung anfordern in MOVEitProgress hat die Version von 2021 von MOVEit veröf­fentlicht. Dabei handelt es sich um eine Soft­ware für die automa­tisierte Datei­übertragung. Zu den Neuerungen gehören Multi­faktor-Authenti­fizierung im Desktop-Client, die Unter­stützung für S3-kompa­tible Speicher und der Ver­sand von HTML-Mails.

    WSUS 3.0 kann ab Oktober keine Updates mehr synchronisieren

    Windows Server Update Services (WSUS)Microsoft kündigte an, dass die Windows Server Update Services (WSUS) 3.0 SP2 ab dem 31. Oktober 2021 nicht mehr in der Lage sein werden, Patches von Micro­soft Update zu beziehen. Als Grund gibt der Her­steller an, dass die Kommu­nikation auf TLS 1.2 umge­stellt wird und WSUS 3.0 dieses Proto­koll nicht unterstütze.

    PowerShell SecretManagement: Passwörter in KeePass oder SecretStore verwalten

    Authentifizierung über Username und PasswortMicrosoft gab kürz­lich die Version 1.0 des PowerShell-Moduls Secret­Management frei. Es dient der Verwaltung von Anmelde­daten in Passwort-Managern und nutzt Konnek­toren zu diversen Vaults, darunter KeePass und Bit­Warden. Mit Secret­Store kommt ein eigener Passwort­speicher für PowerShell hinzu.

    Neu in VMware vSphere 7 Update 2: Integrierter KMS, ESXi Suspend-to-Memory, vSAN-Zugriff für normale vSphere-Cluster, Load-Balancer für Kubernetes

    VMware vSphere 7VMware wechselte mit vSphere 7 auf halb­jährliche Release-Zyklen. Die Updates be­schränken sich seitdem nicht mehr auf Bugfixes und kleinere Ver­bes­serungen, sondern bringen zahl­reiche Neuer­ungen. Das gilt auch für das aktuelle vSphere 7 U2, das wesent­liche Inno­vationen für die gesamte Platt­form enthält.

    Netlogon: Domänen-Controller verweigern Verbindung zu unsicheren Geräten

    Security-TeaserIm August 2020 wurde die Schwach­stelle CVE-2020-1472 im Netlogon Remote Protocol pub­liziert. Microsofts Patch er­zwingt ab dem 9. Februar die Kommu­nikation über einen Secure RPC. Inkom­patible Geräte können sich ab sofort nur mehr an einem DC authen­tifizieren, wenn man sie über ein GPO zulässt.

    Zertifikat für BitLocker Recovery Agent ausstellen

    Zertifikat für BitLocker-EntsperrungBitLocker unter­stützt mehrere Mecha­nismen, um ein ver­schlüsseltes Lauf­werk zu ent­sperren. Dazu gehören auch Wieder­her­stellungs­agenten, mit deren Zerti­fikat man einen BitLocker-Protector hinzu­fügen kann. Für die Aus­stellung eines solchen Zertifikats benötigt man eine eigens dafür angepasste Vor­lage.

    BitLocker-Laufwerke automatisch entsperren über Auto-Unlock oder SID-Protector

    Bitlocker LaufwerksverschlüsselungWenn ein Rechner neben dem System-Volume über Daten­lauf­werke verfügt, die mit BitLocker ver­schlüsselt sind, dann ist es angenehm, wenn man sie nicht immer sepa­rat ent­sperren muss. Das gilt erst recht für Wechsel­daten­träger. BitLocker bietet mit Auto-Unlock und SID-Protector dafür zwei Ver­fahren.

    BitLocker To Go: Verschlüsselung von USB-Laufwerken über Gruppenrichtlinien steuern

    USB-Laufwerk verschlüsseln mit BitLocker To GoWenn Unter­nehmen den unkon­trol­lierten Abfluss von Daten ver­hindern wollen, dann gilt ihre beson­dere Auf­merk­samkeit den Wechsel­daten­trägern. Bei Verlust von USB-Speichern schützt BitLocker To Go deren Inhalt vor unbe­fug­tem Zugriff. Das Feature lässt sich über Gruppen­richt­linien erzwingen und anpassen.

    Clients hinter Proxy erfordern HTTPS-Verbindung zu WSUS

    WSUS für SSL konfigurierenMit dem kumulativen Update für September ändern Rechner unter Windows 10 ihr Verhalten gegen­über den Windows Server Update Services (WSUS). Wenn Letztere nicht für die Kommu­nikation über HTTPS konfi­guriert wurden, dann können die Clients unter bestimmten Bedingungen keine Updates mehr abrufen.

    Invoke-WebRequest: Es konnte kein geschützter SSL/TLS-Kanal erstellt werden

    TLS-Problematik bei Windows PowerShellWer mit Invoke-WebRequest Web-Inhalte abrufen will, kann an einem SSL/TLS-Fehler scheitern. Der Grund liegt darin, dass immer mehr Websites die Version 1.0 des Proto­kolls ablehnen. In Windows Power­Shell muss man dann, je nach Version des installierten .NET-Frameworks, TLS 1.1 / 1.2 manuell aktivieren.

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