vSphere

    Integrität und Leistung von VMware vSAN mit vRealize Operations Manager prüfen

    Health-Monitoring für VMware vSANOperations Manager ist eine komplexe Software, deren Beherrschung einen gewissen Lern­aufwand er­fordert. Dank der guten Inte­gration mit vCenter und der Arbeits­weise, die auf der Er­kennung von Verhaltens­mustern basiert, kann man sich für den Anfang auf eine Standard­konfiguration be­schränken.

    Performance und Health von VMware vSAN mit Bordmitteln überwachen

    Diagramm zur vSAN-Performance im vSphere ClientWaren die Über­wachungs­möglich­keiten für vSAN in den frühen Versionen noch ziem­lich rudi­mentär, so ist die Lösung für hyper­konvergente Infra­strukturen in­zwischen so popu­lär, dass VMware ent­sprechende Funk­tionen ausgebaut hat. Der folgende Beitrag kümmert sich primär um die Inte­grität und Leistungs­analyse.

    vMotion-Tuning: Network I/O-Control und eigener TCP/IP-Stack

    VM-Migration durch DRS mittels vMotionDas Entwerfen eines vMotion-Netzwerks ist eine Heraus­forderung, wenn man vMotion so viel Band­breite wie möglich bieten möchte, ohne andere Netzwerk­verkehrs­ströme wie iSCSI oder vSAN zu beein­trächtigen. Beim Einsatz eines Distributed vSwitch (DVS) kann man dafür Network I/O Control (NIOC) in Betracht ziehen.

    VMware baut vSphere für Container und Kubernetes um

    VMware TanzuAuf der VMworld ver­tiefte VMware seine frü­heren Ankün­digungen für den Umbau von vSphere. Die Platt­form für virtu­elle Maschinen soll eine Kuber­netes-Infra­struktur er­halten und Con­tainer gleich­berechtigt mit VMs unter­stützen. Wann das nächste größere vSphere-Release er­scheint, bleibt zur­zeit aber offen.

    vSphere vMotion: LACP und Distributed vSwitch

    vMotion in Mulit-NIC-KonfigurationMultiple-NIC-vMotion kann man problem­los auch auf einem Distributed vSwitch ein­richten, was eine kon­sistente Konfi­guration der be­teiligten VMKernel-Adapter sogar er­leichtert. Sie werden in diesem Fall in­direkt über eine ent­sprechende VMKernel-Portgroup verteilt. Am Funk­tions­prinzip ändert sich aber dadurch nichts.

    Runecast Analyzer: Konfigurationsfehler und Inkompatibilitäten in VMware-Umgebungen erkennen

    Runecast AnalyzerRunecast Analyzer ist ein Tool zur auto­matisierten Ana­lyse potenzieller Fehler­quellen in VMware-Instal­lationen. Der Admini­strator kann damit vSphere, vSAN, NSX oder Horizon auf fehlende Patches, Inkom­patibili­täten oder Fehl­konfi­gurationen unter­suchen. Runecast nutzt dafür Quellen wie die VMware Knowledge­base.*

    vMotion mit mehreren NICs: Verbindungsgeschwindigkeit, Failover-Anordnung, Standard-Schnittstelle

    vSphere vMotionMöchte man vMotion mit Last­ausgleich über mehrere VMKnic be­treiben, dann muss jede physische Netzwerk­karte im gesamten vMotion-Netzwerk auf allen Hosts eines Clusters auf die gleiche Weise konfiguriert sein. Zu den relevanten Para­metern zählen hier Ver­bindungs­geschwin­digkeit, MTU oder Duplex-Modus.

    Performance von VMware vMotion erhöhen durch Multi-NIC-Setup

    VM-Migration durch DRS mittels vMotionDas von VMware schon 2003 ent­wickelte vMotion erlaubt einen unter­brechungs­losen Umzug von laufen­den virtu­ellen Maschinen zwischen ESXi-Servern, etwa für die Hardware-Wartung oder zur manu­ellen bzw. auto­matischen (DRS) Last­verteilung. Die parallele Nutzung mehrerer Netz­werk­karten be­schleunigt diesen Vor­gang.

    Thin Provisioning unter VMware vSphere: Speicherplatz zurückgewinnen

    Rückgewinnung von Speicher mit unmapGrund­sätzlich tritt das Problem der Speicher­platzrück­gewinnung bei Thin Provi­sioning auf. Dabei muss man zwischen der dünnen Bereit­stellung auf der Ebene von vSphere und des Storage-Systems unter­scheiden. Insgesamt erweist sich VMFS 6 (ESXi 6.5 und 6.7) hier deutlich flexibler als VMFS 5.

    Thin Provisioning unter VMware vSphere: VMDK, NFS, VAAI

    Thin ProvisioningBekanntlich unter­stützt ESXi zwei Arten von Thin Provi­sioning, näm­lich bei virtu­ellen Fest­platten und auf Array-Ebene. Beide bieten den Vor­teil, dass man anders als beim Thick Provi­sioning eine über­mäßige Vorab­belegung von Speicher ver­meidet. Speicher­platz für die VMs wird dabei flexi­bel, das heißt nur nach Bedarf zugeteilt.

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