Windows ADK

    Lokale Benutzerprofile auf Domänen-Konten kopieren mit dem USMT

    User ProfilesWenn ein PC einer Domäne beitreten soll und darauf bereits lokale Benutzer vorhanden sind, dann ist es meistens erwünscht, ihre Daten und Einstellungen auf die Domänenkonten zu übernehmen. Windows selbst leistet dabei bekanntlich keine Hilfe, weil es die neuen Domänen-Benutzer völlig getrennt von eventuell vorhandenen gleichnamigen lokalen Usern behandelt. Um die lokalen Profile für die Domänenkonten beizubehalten, empfiehlt sich daher der Einsatz von Migrations-Tools wie Easy Transfer oder das User State Migration Tool (USMT).

    RT 7 Lite: Windows-7-Images anpassen und aktualisieren

    Um eine Referenzinstallation von Windows 7 einzurichten, die anschließend erfasst und im Netz verteilt werden soll, kann man das Setup mit Hilfe einer Antwortdatei automatisieren. Alternativ installiert man Windows 7 interaktiv in einer virtuelle Maschine und konfiguriert es manuell entsprechend den indi­vi­du­ellen Anforderungen.

    WAIK für SP1 von Windows 7 und Server 2008 R2

    Microsoft hat das Windows AIK auf den Stand des Service Pack 1 für Windows 7 und Server 2008 R2 gebracht. Grundsätzlich lassen sich beide Betriebssysteme plus SP1 auch mit der bisherigen Version des WAIK verteilen, die Änderungen betreffen primär Windows PE.

    User State Migration Tool 4 unterstützt Office 2010

    User ProfilesDas User State Migration Tool ist Teil des Windows AIK (WAIK) und hilft beim Umzug von Benutzerprofilen. Der Schwerpunkt des Tools liegt auf der Migration der Benutzerdaten, bei der Übernahme von Anwendungseinstellungen ist es standardmäßig auf eine Handvoll Programme beschränkt. Hinzu kommt, dass es die Konfiguration nur dann mitnimmt, wenn am Quell- und Ziel-PC die exakt gleiche Version der Software installiert ist. Das aktuelle Update des USMT 4 unterstützt nun auch den Umzug von Office-2010-Installationen, bleibt aber auch hier seinen bekannten Defiziten treu.

    Windows-7-Deployment: dünne versus dicke Images

    BildSeit Vista favorisiert Microsoft bei der Verteilung des Betriebssystems das Imaging auf Basis von WIM-Archiven, so dass die vorher übliche unbeaufsichtigte Installation mit Antwortdateien stark an Bedeutung verliert. Der Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin, dass eine Referenzinstallation erfasst und auf eine Vielzahl von Rechnern mit unterschiedlicher Hardware-Ausstattung übertragen werden kann. Allerdings stellt sich die Frage, ob und wie viele Applikationen in das Image aufgenommen werden sollten.

    GDism: kostenlose grafische Oberfläche für DISM

    DISM ("Deployment Image Servicing and Management") ist ein mächtiges Tool, das nicht nur WIM-Archive mounten und aktualisieren kann. Es dient auch dem Package Management von aktiven Systemen, beispielsweise um Windows-Features oder Server-Rollen hinzufügen oder zu entfernen. Daher gehört es auch zum Lieferumfang von Windows 7 und Server 2008 R2.

    Windows 7 installieren: Disk-Images versus WIM-Archive

    WAIK Setup Thumbnail Für das Deployment von Windows XP nutzten die meisten Administratoren 2 Verfahren: die unbeaufsichtigte Installation mittels Antwortdatei und das Clonen von Referenz-PCs. Letzteres setzte Software von Drittanbietern voraus, weil Microsoft keine derartigen Tools mit dem Betriebssystem bereitstellte.

    Standard-Benutzerprofil unter Windows 7 konfigurieren

    User ProfilesMicrosoft stattet Windows mit einem Standardbenutzerprofil aus, das zukünftig an alle neu angelegten User vererbt wird. Wenn man jedoch ein selbst gestaltetes Pro­fil als Vorgabe haben möchte, dann funk­tioniert die unter XP übliche Prozedur bei Windows 7 nicht mehr.

    Sysprep: Windows-Image für das Deployment vorbereiten

    Die GUI von sysprepSysprep alias System Preparation Tool, ist schon seit Windows 2000 ein wichtiges Werkzeug für PC-Hersteller und Admins, wenn sie die Installation des Betriebssystems automatisieren möchten. Sein wesentlicher Zweck besteht darin, eine individuell angepasste Referenzinstallation für das Kopieren auf andere PCs vorzubereiten. Dabei ist es gleichgültig, ob man für das Klonen des Images anschließend die kostenlosen Tools das Windows AIK oder Produkte von Drittanbietern verwendet.

    GImageX - kostenlose grafische Oberfläche für ImageX

    ImageX ist Bestandteil des Windows AIK und übernimmt dort die Aufgabe, System-Images zu erfassen, verwalten und anzuwenden. Allerdings ist ImageX ein Kommandozeilen-Tool, mit dessen Parametern und Optionen man sich erst vertraut machen muss. Und das Microsoft Deployment Toolkit (MDT) 2010, das als GUI für das WAIK insgesamt dient, ist viel zu wuchtig, wenn man nur eine einfachere Bedienung für ImageX benötigt.

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