Windows Server 2008 R2

    Test: Windows Small Business Server 2011 Essentials

    Aurora Splash ScreenZwischen den kleinsten Business-Servern und dem Windows Home Server klafft bis dato eine Lücke, die sich unter anderem dadurch manifestierte, dass Letzterer in Kleinunternehmen, von Selbständigen und Freiberuflern als Ersatz für einen „richtigen“ Server eingesetzt wurde. Er bietet zentrales Backup und Dateiablage, spezielle, über die Bedienung eines Windows-PCs hinausgehende IT-Kenntnisse sind bei dem Produkt für Endverbraucher kaum vonnöten. Ein zentrales Benutzer-Management gibt es freilich bei einem solchen Workgroup-Server nicht. Microsofts Windows Small Business Server 2011 Essentials schließt genau diese Lücke, stellt also gewissermaßen einen Windows Home Server plus Active Directory dar.

    Technisches Webinar: Active Directory mit PowerShell verwalten

    Active Directory mit PowerShell verwaltenDie MMC-basierten Tools für das Active Directory sind primär dafür gedacht, ein­zelne Konten, Gruppen oder OUs inter­aktiv zu bear­beiten. Für Bulk-Opera­tionen, wieder­­kehrende Auf­­gaben oder das Repor­ting sind sie jedoch schlecht geeignet. Power­­Shell ist daher das Bord­­mittel der Wahl, um das AD-Management zu auto­ma­tisieren.

    Test: Windows Home Server 2011 für Backup und Netzlaufwerke

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    Anders als dies in Microsofts Vermarktungskonzept ursprünglich vorgesehen war, erfreut sich der Windows Home Server nicht nur bei Privatanwendern, sondern auch bei Kleinunternehmen einiger Beliebtheit. Potenzielle Anwender, bei denen kein Active Directory vonnöten, die Beschränkung auf 10 Verbindungen zum Server kein Problem, aber der Small Business Server eine Nummer zu groß ist, sind etwa Kanzleien, Arztpraxen, Handwerker oder Autowerkstätten. Zusammen mit der Hardware als Appliance verkauft, steht er praktisch wartungsfrei in der Ecke, bietet Datenablage und Backup für alle Arbeitsstationen und kann selbst auf einfachste Weise und auch für Laien verständlich konfiguriert werden.

    Windows-Paketverwaltung: servermanagercmd, dism, ocsetup, pkgmgr, cmdlets

    Powershell cmdlets für Server ManagerWenn man unter Windows eine Funktion hinzufügen möchte, dann geht man normalerweise den Weg über Systemsteuerung => Programme und Funktionen => Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren. Unter einer Vollinstallation von Windows Server öffnet dieser Befehl den Server-Manager, der Pakete in Form von Rollen und Features hinzufügen kann. In einigen Fällen, wie unter Server Core oder beim Offline-Servicing einer Installation, muss man die Kommandozeilen-Tools nutzen. Angesichts des Wildwuchses bei diesen Werkzeugen stellt sich bloß die Frage, welche die richtigen sind.

    Virtuelle Maschinen unter Hyper-V erstellen und konfigurieren

    XP in VM unter Hyper-V installierenWer nur Virtualisierungsprodukte wie Virtual PC oder VMware Workstation kennt, muss bei Hyper-V umdenken. Es ist keine Software, die auf einem Host-Betriebssystem läuft und mit der man auch VMs erzeugen und installieren kann. Diese Aufgabe übernimmt bei Hyper-V der Hyper-V-Manager, den man bei einer vollen Installation von Windows Server lokal ausführen kann und bei Server Core remote verwendet. Er unterstützt alle wesentlichen Schritte vom Erstellen der VM und dem Einrichten virtueller Netzwerke über das Installieren eines Gastbetriebssystems bis zum Hinzufügen der so genannten Integrationsdienste.

    Domain Controller virtualisieren – ja oder nein?

    FSMO thumbnail © MicrosoftMit immer leistungs­fähiger Hardware, immer mehr Funktionen sowohl in der Virtualisierungs­software selbst als auch in Management-, Backup- und sonstigen unterstützenden Tools von Drittanbietern sollten eigentlich im Bereich der Server-Virtualisierung alle Signale auf Grün stehen. Es gibt aber einige Aspekte, die bei Domain Controllern (DCs) einer allzu vorschnellen Virtualisierung entgegenstehen.